Gefährlicher SUV-Boom in „Zur Sache Baden-Württemberg“, 28.9.2017, 20:15 Uhr, SWR Fernsehen in Baden-Württemberg | Pressemitteilung SWR

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Klimaschädlich und gefährlich? Der SUV-Boom und seine Folgen
Geländelimousinen, bekannt als SUV, sind beliebt, der Absatz steigt seit Jahren. Doch Unfallforscher(innen) warnen, das Risiko, bei einem Verkehrsunfall zu sterben, sei um bis zu 82 Prozent höher, wenn ein SUV beteiligt ist.

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Stuttgart (ots) – Clemens Bratzler moderiert das landespolitische Magazin des Südwestrundfunks (SWR).

Zu den geplanten Themen der Sendung gehören:

Klimaschädlich und gefährlich? Der SUV-Boom und seine Folgen Geländelimousinen, bekannt als SUV, sind beliebt, der Absatz steigt seit Jahren. Doch Unfallforscher(innen) warnen, das Risiko, bei einem Verkehrsunfall zu sterben, sei um bis zu 82 Prozent höher, wenn ein SUV beteiligt ist. Auch Crash-Tests zeigen: Viele Autos sind für einen Aufprall mit einem SUV nicht konstruiert, Tote können die Folge sein. Auch die Umweltbilanz der großen Autos ist nicht überzeugend. „Zur Sache Baden-Württemberg“ startet einen Praxistest und fragt Fans und Kritiker(inne)n.

Absturz der CDU – wer ist schuld am Wahldebakel?

Die baden-württembergische CDU hat bei der Bundestagswahl 11,3 Prozent der Stimmen verloren, die meisten an die AfD. Politikwissenschaftler sagen, für den traditionell konservativen Wähler sei die Union zu sehr in die Mitte gerückt, zu liberal geworden, sie habe zu viele klassische Positionen geräumt. Der „Freiheitlich-konservative Aufbruch“, eine Gruppe, die sich im Frühjahr innerhalb der CDU gegründet hat, sieht nach der Wahl ihre Befürchtungen bestätigt und fordert weitreichende personelle Konsequenzen: Angela Merkel soll den Parteivorsitz abgeben. Mit einer neuen, konservativen Politik will die Gruppe die rechte Flanke der CDU wieder schließen. Ist das der richtige Weg? Gast im Studio ist Alexander Mitsch (CDU), Vorsitzender „Freiheitlich-konservativer Aufbruch“.

Vor Ort in Albstadt – Schockstarre in der schwarzen Hochburg

Im Wahlbezirk Zollernalb-Sigmaringen hat die CDU fast 15 Prozent ihrer Wähler(innen) verloren. Reporterin Alexandra Gondorf sucht nach Gründen und hört vor Ort viele kritische Töne zur Kanzlerin. Außerdem sei die CDU nicht mehr konservativ genug. So konnte die AfD hier 13,6 Prozent erreichen.

Personalnot – wenn kein Pfleger kommt

Familie Ehnle pflegt ihren Sohn Elias mit seiner schweren Krankheit Spinale Muskelatrophie zuhause. Die Krankenkasse hat täglich 16 Stunden Unterstützung von Fach-Pflegekräften genehmigt. Doch im Alltag können die Pflegedienste nur knapp die Hälfte dieser Stunden abdecken. Sie haben zu wenig Personal, finden keinen Nachwuchs, Pfleger(innen) fallen krankheitsbedingt wochenlang aus. Familie Ehnle ist dadurch oft auf sich gestellt, der Vater muss immer wieder für den Pflegedienst einspringen. Sie fühlt sich allein gelassen, in einem Land, dem es wirtschaftlich gut geht.

Kreiselstreit in Binzen – Kampf um den „Dreispitz“ spitzt sich zu

Das Kunstwerk „Dreispitz“ im Binzener Kreisverkehr bei Lörrach soll „wegen massiver Verkehrsgefährdung“ entfernt werden. Obwohl sich mit dessen Aufstellen und einer Geschwindigkeitsbegrenzung die Zahl der Unfälle verringert hat. Ulrich May von der Initiative „Rettet den Dreispitz“ sammelte bereits mehr als 4.000 Unterschriften gegen den „behördlichen Irrsinn.

Wuchergebühren – zocken Kommunen Flüchtlinge ab?

Flüchtlinge, die arbeiten und in einer Flüchtlingsunterkunft leben, müssen Wohngebühren von bis zu 50 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Die Höhe der Gebühr legen die Kommunen selbst fest. Rund 45 Euro pro Quadratmeter fallen im Kreis Konstanz an, in Stuttgart sind es sogar rund 50 Euro. Dort soll ein Syrer, der als Koch arbeitet, für sich und seine Familie 1.400 Euro für ein Zimmer zahlen. Weil sein Lohn dafür nicht reicht, muss das Jobcenter aufstocken. Für Flüchtlingshelfer(innen) steht fest: „Das ist einfach Wucher.“ Die Kommunen rechtfertigen die hohen Gebühren als Kostendeckung für Heimverwaltung und Sicherheitsdienste.

„Zur Sache Baden-Württemberg“

Das SWR Politikmagazin „Zur Sache Baden-Württemberg“ mit Clemens Bratzler berichtet über die Themen, die das Land bewegen. Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme, Studiointerviews und Satirebeiträge lassen politische Zusammenhänge verständlich werden. In der „Wohnzimmer-Konferenz“ diskutieren jeden Donnerstag drei Baden-Württemberger/innen via Webcam von ihrem Wohnzimmer aus live über aktuelle politische Themen. Das letzte Wort bleibt dem Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten – computeranimiert und mit der Stimme des SWR3 Comedychefs Andreas Müller.

Zitate mit Quellenangabe „Zur Sache Baden-Württemberg“ frei.

Informationen unter www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg.

Mediathek: Nach der Ausstrahlung sind die Sendung und deren einzelne Beiträge unter www.SWRmediathek.de und unter www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg zu sehen.

Pressefotos bei www.ARD-foto.de.

Pressekontakt:

Katja Matschinski,
Telefon 0711 929 11063,
katja.matschinski@SWR.de

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell



Original Quelle Presseportal.de

Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011