Gemeinschaftsunterkunft in Marktheidenfeld – Landkreis Main-Spessart stellt Freifläche zur Verfügung

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Der Landkreis Main-Spessart hat sich bereit erklärt, dem Freistaat Bayern, vertreten durch die Regierung von Unterfranken, einen Teil der Freifläche seines Krankenhaus-Areals in Marktheidenfeld zu verpachten, damit dieser darauf eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber errichten kann. Als Pachtzeit sind drei Jahre ins Auge gefasst, sowie eine optionale Verlängerung um zwei Jahre. Die in Holzständer-Bauweise geplante Unterkunft würde eine eigene Zufahrt erhalten.

Die Verpachtung ist ein Entgegenkommen des Landkreises Main-Spessart gegenüber der Stadt Marktheidenfeld. Sie dient als Überbrückung, bis die Stadt Marktheidenfeld dem Freistaat Bayern ein anderes geeignetes Gelände für die Gemeinschaftsunterkunft zur Verfügung stellt. Die Stadt hatte den Landkreis um einstweilige Hilfestellung gebeten.
Die Regierung von Unterfranken hat signalisiert, dass sie, sofern sich der hier beschriebene Standort auf dem Krankenhausgelände realisieren lässt, ihre Pläne nicht weiter verfolgt, die Gemeinschaftsunterkunft auf dem Gelände der früheren Straßenmeisterei in der Eichholzstraße zu errichten. Dieses Areal könnte dann, wie es die Stadt Marktheidenfeld wünscht, von der Immobilien Freistaat Bayern auf den Markt gebracht werden.

Der Marktheidenfelder Stadtrat hat sich in der gestrigen nichtöffentlichen Sitzung mit dieser Konstellation befasst und mehrheitlich beschlossen, man nehme sie wohlwollend zur Kenntnis, bemühe sich weiter um die Entwicklung von Alternativflächen für eine Nutzung als Gemeinschaftsunterkunft und erwarte, dass das Areal der ehemaligen Straßenmeisterei auf den Markt gebracht wird. Der amtierende 2. Bürgermeister der Stadt, Manfred Stamm, freut sich ausdrücklich über die Bereitschaft des Landkreises Main-Spessart, hier überbrückend für die Stadt tätig zu werden.

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