Gesprächsrunde zur Sicherheitslage im Reinhardshof : Die Vertreter der Demonstration kamen nicht

OB Mikulicz leitete das Gespräch zur Sicherheitslage im Reinhardshof. Foto: Stadtverwaltung Wertheim

„Wir wollen gemeinsam Lösungen entwickeln“

Gesprächsrunde zur Sicherheitslage im Reinhardshof

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Das von Oberbürgermeister Mikulicz angekündigte Gespräch fand statt, allerdings ohne Vertreter der Kundgebungsinitiative. Sie waren der Einladung ins Rathaus nicht gefolgt, obwohl sich die Verwaltung noch bis in den Nachmittag hinein darum bemüht hatte. Am Sonntag hatte eine Demonstration Sorgen und Ängste in Bezug auf die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Stadtteil Reinhardshof zum Ausdruck gebracht.

OB Mikulicz bedauerte, dass das Gesprächsangebot nicht aufgegriffen wurde. „Aber die Hand bleibt ausgestreckt.“ Es gehe um das Miteinander in Wertheim. Deshalb halte man an dem Ziel fest, das gestörte Sicherheitsempfinden im Bereich Reinhardshof und Wartberg zu objektivieren. Dazu gibt es bereits eine ganze Reihe von Maßnahmen, weitere sollen entwickelt werden. Dazu machte die Gesprächsrunde, die am Mittwochabend im Barocksaal des Rathauses zusammen gekommen war, auch eine ganze Reihe von Vorschlägen.

An dem Gespräch beteiligten sich Polizeichef Olaf Bamberger, Lea-Leiter Mirco Göbel, die Mitglieder des Stadtteilbeirats Reinhardshofs und Renate Gassert für den Nachbarstadtteil Wartberg, Alex Schuck für die Gemeinwesenarbeit sowie Alexander Kirchhoff für die evangelische Jugendarbeit.

Konkret verabredet wurde, sehr bald eine gemeinsame Sitzung der beiden Stadtteilbeiräte Reinhardshof und Wartberg einzuberufen und die Bürgerschaft dazu einzuladen. Dabei soll es um folgende Fragen gehen: Welche konkreten Probleme gibt es? Wie können sie angegangen werden? Wer trägt was zu einer Lösung bei?

Die öffentliche Veranstaltung soll auch dazu genutzt werden, über die bereits ergriffenen Maßnahmen und die bestehenden Möglichkeiten der Information und des Austausches zu informieren. Sie scheinen noch nicht hinreichend bekannt. „Wir wollen die Vertrauensleute benennen, an die sich die Bürgerschaft mit ihren Sorgen und Hinweisen wenden kann,“ kündigte OB Mikulicz an. Sei es das regelmäßige Gesprächs- und Führungsangebot der Lea-Leitung, sei es der Kontakt zum Flüchtlingsbeauftragten der Stadt, zur Ombudsfrau des Regierungspräsidiums oder zur Gemeinwesenarbeit der Freien Wohlfahrtsverbände.

„Wir wollen Wege aufzeigen, die es bereits gibt. Wir wollen aber auch gemeinsam mit der Bürgerschaft weitere Lösungen entwickeln,“ fasste OB Stefan Mikulicz diese erste Gesprächsrunde zusammen, der weitere folgen werden.

Als Stätte des Austausches steht in Kürze das Begegnungscafé in der ehemaligen Kantine der Polizeiakademie zur Verfügung. Auch der Stadtteilbeirat Reinhardshof wird es künftig verstärkt für seine Arbeit nutzen.

Der Termin für die öffentliche Stadtteilbeiratssitzung wird in Kürze bekannt gegeben.

Stadtverwaltung Wertheim

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Ein paar Stühle blieben leider leer. Die Vertreter der Kundgebung von Sonntag waren der Einladung von OB Stefan Mikulicz zum Gespräch ins Rathaus nicht gefolgt. „Die Hand bleibt dennoch ausgestreckt,“ so der OB, „denn es geht um das Miteinander in Wertheim.“ Die Runde vereinbarte, die Bürger sehr rasch zu einer gemeinsamen Stadtteilbeiratssitzung Reinhardshof/Wartberg einzuladen. Dort soll geklärt werden: Welche konkreten Probleme gibt es? Wie können sie angegangen werden? Wer trägt was zu einer Lösung bei?
Hier die Pressemitteilung der Stadt zu der Gesprächsrunde am Mittwochabend im Rathaus.

Informationen zur LEA Wertheim bei Facebook ,
Stadtverwaltung Wertheim

Bilder „Wertheim zeigt Flagge“ Demo gegen den Brandanschlag Lea Reinhardshof 20.09.2015

http://wertheimerportal.de/bilder-wertheim-zeigt-flagge-demo-gegen-den-brandanschlag-lea-reinhardshof-20-09-2015/ 

Bildergalerie Empfang der ersten Flüchtlinge an der LEA ,Polizei Akademie Wertheim, 13.09.2015 

http://wertheimerportal.de/bildergalerie-empfang-der-ersten-fluechtlinge-an-der-lea-polizei-akademie-wertheim-13-09-2015