Global Forum for Food and Agriculture 2018: “Die Zukunft der tierischen Erzeugung gestalten – nachhaltig, verantwortungsbewusst, leistungsfähig”

flotty / Pixabay


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Rinderherde im westafrikanischen Burkina Faso. 1,3 Milliarden Menschen sichern derzeit ihren Lebensunterhalt durch die Tierhaltung © Thomas Trutschel & Thomas Imo/ BMEL / photothek.net / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6600 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke… mehr

Berlin (ots) – Das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) gilt als weltweit bedeutendste agrarpolitische Veranstaltung. Vom 18. bis 20. Januar findet es zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche Berlin 2018 (19.-28.1.) statt. Das Leitthema lautet “Die Zukunft der tierischen Erzeugung gestalten – nachhaltig, verantwortungsbewusst, leistungsfähig”.

Mit dem Wachstum der Weltbevölkerung, veränderten Konsumgewohnheiten und steigendem Wohlstand wird der Verbrauch von tierischen Nahrungsmitteln weltweit überproportional ansteigen. Die Vereinten Nationen gehen bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts von einer Verdopplung bis Vervierfachung der notwendigen Erzeugung von Lebensmitteln tierischer Herkunft aus. Insbesondere Kleinbäuerinnen und Kleinbauern tragen in erheblichem Maße zur Deckung der Nachfrage nach tierischen Erzeugnissen bei und sind besonders stark von globalen Entwicklungen betroffen. Darüber hinaus sichern derzeit rund 1,3 Milliarden Menschen weltweit ihren Lebensunterhalt durch die Tierhaltung. Die weltweite Tierhaltung ist aber auch für rund 75 Prozent der von der Landwirtschaft verursachten CO²-Emmsissionen verantwortlich. Gleichzeitig haben Weiden, die von Nutztieren bewirtschaftet werden, eine wichtige Funktion als CO²-Speicher und erhalten die Biodiversität.

Produktionssteigerungen zur Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung können also nur auf Basis der vorhandenen Ressourcen erfolgen. Dies erfordert einen nachhaltigeren und effizienteren Umgang mit den Ressourcen, vor allem Wasser und Boden. Tiergesundheit, Tierwohl und die Eindämmung von Antibiotikaresistenzen spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle.

Antworten auf zentrale Fragen, wie eine nachhaltige Landwirtschaft den Hunger in der Welt bekämpfen und die globale Ernährung sichern kann, werden auf verschiedenen Fachveranstaltungen während des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) diskutiert. Das seit zehn Jahren bestehende GFFA ist eine der größten internationalen Konferenzen unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Ziel des GFFA ist, im Rahmen einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit globale, gemeinsame und praxistaugliche Lösungsansätze zu erarbeiten und international zu verankern.

Die interessierte Öffentlichkeit ist eingeladen, an den verschiedenen Fach- und Podiumsveranstaltungen teilzunehmen und mitzudiskutieren. Weitere Informationen zum GFFA 2018 sowie die Möglichkeit zur Onlineregistrierung finden Sie auf der Webseite: www.gffa-berlin.de

Weitere Informationen: 
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft 
Jens Urban Pressesprecher 
Telefon: +49 (0)30 185 29 31 70 
E-Mail: pressestelle@bmel.bund.de 

Pressekontakt:

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Wolfgang Rogall
Stellv. Pressesprecher und PR Manager
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Original Quelle Presseportal.de

Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011