Goldschmuck eingenäht – Zöllner leiten Steuerstrafverfahren gegen Reisende aus der Türkei ein

Foto : Zoll.de

Goldschmuck eingenäht

Zöllner leiten Steuerstrafverfahren gegen Reisende ein

Zollbeamte haben am 3. August 2016 am Flughafen Stuttgart bei einem Schmuggelversuch Goldschmuck im Wert von knapp 6.300 Euro entdeckt.

Eine 43-jährige Reisende aus der Türkei wollte gemeinsam mit ihrer Tochter die Gepäckausgabehalle durch den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren verlassen. Hier wurden die Damen von den Zöllnern angesprochen und zu einer Kontrolle gebeten.

Bei der Durchsicht des Gepäcks entdeckten die Beamten bereits einzelne Kaufbelege, die auf mitgeführten Goldschmuck hindeuteten. Nachdem sich in den Koffern jedoch keine Schmuckstücke fanden, sprachen die Zollbeamten die Reisenden gezielt nach derartigen Waren an. Die Frau und ihre Tochter blieben jedoch bei ihrer Aussage, keinen Goldschmuck mit sich zu führen.

Aufgrund der vorliegenden Verdachtsmomente entschlossen sich die Zöllner, nun eine körperliche Durchsuchung der Reisenden durchzuführen. Hierbei entdeckte eine Mitarbeiterin des Zolls eine um den Bauch der 43-Jährigen geschlungene Damenstrumpfhose, in der sich sauber eingenäht ein knappes Dutzend Schmuckstücke befand.

Gegen die Reisenden wurde noch vor Ort ein Steuerstrafverfahren durch den Zoll eingeleitet. Die Waren wurden beschlagnahmt.

Gemeinsam mit einem ebenfalls nicht angemeldeten Brautkleid hatte die Schmuggelware einen Wert von insgesamt 8.000 Euro. Die Einfuhrabgaben für die Waren hätten 1.925 Euro betragen.

 

Stuttgart, 4. August 2016 , Zoll.de