Im Jahr 2019 starben in Deutschland insgesamt 9 041 Personen durch Suizid – ca. 25 am Tag – Männer stärker betroffen – Zahlen sinkend

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Tumisu / Pixabay

Im Jahr 2019 starben in Deutschland insgesamt 9 041 Personen durch Suizid – das waren über 25 Personen pro Tag. Männer nahmen sich deutlich häufiger das Leben als Frauen, rund 76 % der Selbst­tötungen wurden von Männern begangen. Das durchschnittliche Alter von Männern lag zum Zeitpunkt des Suizides bei 58,2 Jahren. Frauen waren im Durchschnitt 59,7 Jahre alt. Insgesamt ist die Zahl der Suizide in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen: 1980 nahmen sich beispiels­weise noch rund 50 Personen pro Tag das Leben.

Suizid (nach Altersgruppen) , Quelle: destatis.de

Die am häufigsten gewählte Suizid-Methode war sowohl bei Frauen als auch bei Männern die Selbsttötung durch „Erhängen, Strangulieren oder Ersticken“: Fast die Hälfte aller Männer, die Suizid beging, starb auf diese Art und Weise (49 %). Bei den Frauen waren es 33 %, die diese Art der Selbsttötung wählten.

Suizid (nach Sterbemonaten) Quelle: destatis.de

Innerhalb der Bundesländer lagen deutliche Unterschiede bezüglich der Suizidraten vor: Betrachtet man die Sterberate je 100 000 Einwohner gab es in Nordrhein-Westfalen mit 7,5 Suiziden pro 100 000 Einwohner die wenigsten Selbsttötungen. Am höchsten fiel die Quote mit 15,4 in Sachsen-Anhalt aus.

 

Quelle: destatis.de