Klavierfest mit zwei Konzerten auf der Wertheimer Burg

Wertheim am Main , Burg

Miltenberger spielt am Vormittag, Mikulska am Abend

 

Um 11 Uhr unterhält Christopher Miltenberger mit seinem Programm ohne vorgeschriebenes Programm. Foto: Veranstalter

 

Ein Klavierfest mit zwei sehr unterschiedlichen und gleichermaßen virtuosen Konzerten erwartet die Besucher der Wertheimer Burg am Sonntag, 8. Juli. Christopher Miltenberger moderiert launig und improvisiert gekonnt auf Zuruf. Das Lagerfeuerklavier ersetzt die Lagerfeuergitarre durch einen Flügel und beginnt als Matinee um 11 Uhr. Aleksandra Mikulskas Spiel führt sie in bekannteste Säle wie den Musikverein Wien. Bereits vor zwei Jahren begeisterte sie ihr Publikum im Wertheimer Schlösschen. Um 18 Uhr spielt die polinische Ausnahme-Pianistin ein virtuoses Chopin-Programm. Für beide Konzerte ist auch eine Kombikarte und ein stark ermäßigtes Schülerticket erhältlich.

Lagerfeuerklavier und Plauderei

Lagerfeuerklavier – das Programm ohne vorgeschriebenes Programm. Gemeinsam mit dem Publikum begibt sich Christopher Miltenberger auf eine musikalische Reise, eine Fahrt ins Blaue. „Ob freie Improvisation nach Zuruf, spontan eingebrachte Programmpunkte, mitgebrachte Titel, hier ist und bleibt jedes Konzert einzigartig“, heißt es in einer Ankündigung des Veranstalters. Am Lagerfeuerklavier: Miltenberger, ein Musiker, umringt von zahlreichen Zuschauern. „Heute haben wir ganz viel Zeit“, sagt er entspannt lächelnd und lädt das Publikum ein, ihm Töne oder Stücke zuzurufen, die er spontan auf dem Klavier oder der Ukulele musikalisch improvisiert. Beginn ist um 11 Uhr.

Aleksandra Mikulska – Chopin

 

Aleksandra Mikulska präsentiert ab 18 Uhr ein Chopin-Programm. Foto: Veranstalter

 

Aufgewachsen in Warschau entwickelte Aleksandra Mikulska bereits in jungen Jahren ihre bis heute andauernde Liebe zu Frédéric Chopin, der ihre Biografie durchgehend begleitet. „Als Kind versuchte ich bei Fernsehübertragungen die Noten selbst aufzuschreiben, damit ich sie anschließend am Klavier spielen konnte, wenigstens für mich.“ Beim XV. Internationalen Frédéric-Chopin-Wettbewerb in Warschau wurde sie schließlich als beste polnische Teilnehmerin ausgezeichnet. Heute ist sie Präsidentin der Chopin-Gesellschaft in Deutschland.

Mikulska vereint die drei musikalischen Traditionen der Länder Polen, Deutschland und Italien zu einem einmaligen, persönlichen und unverwechselbaren Stil. Ein Schwerpunkt ihres künstlerischen Wirkens liegt in der Verbreitung der Musik der großen Komponisten ihrer polnischen Heimat. Beginn des Konzerts auf der Burg ist um 18 Uhr.

Karten gibt es im Vorverkauf bei der Buchhandlung Buchheim und im Internet unter www.reservix.de. Außerdem ist ein Kombiticket für beide Konzerte erhältlich. Schüler erhalten einen stark ermäßigten Preis.

 

Quelle : Wertheim.de

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