Lea Wertheim-Reinhardshof : Baubeginn für Spielplatz auf einer Grünfläche

Finanzierung übernimmt „Ein Herz für Kinder“

Foto: Stadtverwaltung Wertheim

Baubeginn für Spielplatz auf dem Lea-Areal

Auf dem Lea-Areal haben die Bauarbeiten für die Errichtung eines Spielplatzes begonnen. Der Spielplatz entsteht auf einer Grünfläche zwischen den beiden Unterkunftsgebäuden. Wenn alles reibungslos läuft, könnte er bis Mitte Dezember fertig sein. Angesichts des hohen Anteils von Kindern unter den Lea-Bewohnern ist das Spielareal eine willkommene Bereicherung.

Foto: Stadtverwaltung Wertheim
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Der Spielplatz ist ein spezielles Joint-Venture: Finanziert wird er von der Organisation „Ein Herz für Kinder“. Vermittelt hat das Sponsoring das Regierungspräsidium Stuttgart. Und gebaut wird er im Auftrag des Regierungspräsidiums vom Städtischen Bauhof.

Zur Vorbereitung des Geländes war in den letzten Tagen störender Bewuchs entfernt und zur Absicherung ein Bauzaun errichtet worden. Am Donnerstag begannen die Erdarbeiten. Bauhofmitarbeiter steckten die Standorte der Spielgeräte ab und hoben die Vertiefungen für die Fundamente mit Bagger und Schaufel aus. Das war am Donnerstag die Aufgabe von Heiko Strauß und Thomas Heid. In den nächsten Tagen wird der Personaleinsatz verstärkt. Dann bauen die Mitarbeiter nach und nach die Spielgeräte auf, die bereits im Bauhof lagern.

Foto: Stadtverwaltung Wertheim
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Die Planung sieht für das etwa 650 Quadratmeter große Areal u.a. folgende Spielmöglichkeiten vor: Klettergerüst und -parcours, Sandkasten, Schaukel, Rutsche, Reck, Wippe. Eingerahmt wird die Spiellandschaft von einer ganzen Reihe von Sitzgruppen für Eltern und Betreuer.

Die Kosten belaufen sich auf rund 90.000 Euro und werden in vollem Umfang von „Ein Herz für Kinder“ getragen. Die Bauzeit beträgt etwa vier bis sechs Wochen – abhängig vom Wetter. Die vorgesehenen Grünflächen wird der Bauhof mit Rollrasen auslegen, um den Spielplatz schnell nutzbar zu machen. Der Rasen braucht dann etwa zwei Wochen um anzuwachsen. „Eine natürliche Anpflanzung, noch dazu im Winter, die monatelang nicht betreten werden dürfte, macht hier keinen Sinn.“ So die pragmatische Einschätzung von Bauleiter Uwe Flegler vom Tiefbauamt der Stadt.

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