LKR bezweifelt die statistischen Grundlagen der Euro-Geldpolitik / Inflationszahlen für die Eurozone zu niedrig angesetzt | Pressemitteilung LKR


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Bernd Kölmel im Europaparlament in Brüssel. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/130378 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/LKR – Die Eurokritiker/Emilie GOMEZ“

Berlin (ots) – Eurostat hat gestern die Inflationszahlen veröffentlicht, die Grundlage für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank sind. Im Immobilienbereich, wo die historisch einzigartige Geldmengen-Expansion am ehesten zu sehen ist, wollen die Statistik-Experten aus Deutschland, die die Zahlen an Eurostat liefern, nur 1% Inflation festmachen können.

Bernd Kölmel, Vorsitzender der Liberal-Konservativen Reformer (LKR – Die Eurokritiker), äußert dazu: „Die heute veröffentlichte Inflationsrate für die Euro-Zone ist zu niedrig angesetzt. Zumindest bezweifele ich, dass die richtigen Grundlagen für die Berechnung der deutschen Inflationsrate gewählt wurden.“

„Ich empfehle der Bundesregierung Gespräche mit dem deutschen Mieterverband, dem deutschen Verband für Immobilienmakler und dem deutschen Verband für Immobilienbesitzer zu führen. Ich glaube weder an eine durchschnittliche jährliche Teuerung von lediglich etwa 1 % der Bruttomieten, noch bei Wohnimmobilien.“

„Hat Mario Draghi denn gar keine Lehren aus den Falschangaben der griechischen Statistiker bei EU-Beitritt Griechenlands gezogen?“

„Die Liberal-Konservativen Reformer fordern vom Vorstand der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, die Grundlagen an die Realität anzupassen, bevor eigene Zahlen herausgegeben werden. Auch die deutsche Regierung muss darauf drängen, dass die Euro-Politik auf eine solide Informationsbasis gestellt wird.“

„Für Deutschland ist die absurd expansive Geldpolitik der EZB mehr als unangemessen. Der Negativzins der EZB geht mit einem ungesunden Immobilienboom in Deutschland einher und fördert das Überleben eigentlich unwirtschaftlicher Zombie-Unternehmen. Noch geht es uns gut, aber wehe den überschuldeten Euroländern wie Griechenland und Italien, wenn die Zinsen wieder auf ein Normalmaß steigen.“

Pressekontakt:

Stephanie Tsomakaeva
Pressesprecherin
Tel. 0172/5726572
Email: Stephanie.Tsomakaeva@lkr.de

Original-Content von: LKR – Die Eurokritiker, übermittelt durch news aktuell



Original Quelle Presseportal.de

Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011