Main-Tauber-Kreis : 3 neue Coronavirus-Infektionen – Stand 12/13. September – Regelungen für Saisonarbeitskräfte

 

Corona Coronavirus Question Mark  - geralt / Pixabay
geralt / Pixabay

Drei neue Coronavirus-Infektionen (Zahlen 12./13. September) – Regelungen für Saisonarbeitskräfte

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Wochenende drei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Eine Infektion wurde am Samstag, 12. September, registriert, zwei am Sonntag, 13. September. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte Tauberbischofsheim, Bad Mergentheim und Lauda-Königshofen. Dabei handelt es sich in einem Fall um eine Person, die aus einem Risikogebiet im Ausland zurückgekehrt ist, und in einem Fall um eine Kontaktperson zu einem bereits bekannten Fall. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation, ihre Kontakte werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 524.

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind, wie berichtet, insgesamt 499 wieder genesen. Derzeit sind 14 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 3 (+1), Boxberg: 0, Creglingen: 0, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 0, Grünsfeld: 0, Igersheim: 0, Külsheim: 0, Königheim: 0, Lauda-Königshofen: 6 (+1), Niederstetten: 2, Tauberbischofsheim: 2 (+1), Weikersheim: 0, Werbach: 0, Wertheim: 1 und Wittighausen: 0.

Spezielle Verordnung für Saisonarbeit in der Landwirtschaft

Vor dem Hintergrund von COVID-19-Ausbrüchen bei Erntehelfern hat das Land Baden-Württemberg nun auch eine spezielle Verordnung für Saisonarbeit in der Landwirtschaft erlassen. Sie ist am Freitag, 11. September, in Kraft getreten und orientiert sich an der bestehenden Verordnung Schlachtbetriebe.

Unter anderem sind in der neuen Verordnung eine grundsätzliche Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Betriebsstätte sowie die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern vorgesehen.

Wenn in einem Betrieb mehr als zehn Saisonarbeiterinnen oder Saisonarbeiter eingesetzt werden, gelten darüber hinaus weitergehende Regelungen. Durch die geeignete Organisation von Schichtdiensten muss in solchen Betrieben der Kontakt zwischen den Beschäftigten minimiert werden. Mit den Beschäftigten muss täglich abgeklärt werden, ob Symptome einer Coronavirus-Infektion wie Fieber, trockener Husten oder eine Störung des Geruchs- oder Geschmackssinns vorliegen.

Die Erntehelferinnen und -helfer müssen vor der erstmaligen Tätigkeitsaufnahme auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus getestet werden. Eine Wiederholung des Tests nach sieben Tagen wird empfohlen. Zusätzlich muss der Betreiber des landwirtschaftlichen Betriebs ein spezifisches Hygienekonzept erstellen und es dem Gesundheitsamt auf Verlangen vorlegen. Darüber hinaus müssen Daten erhoben und gespeichert werden, insbesondere zu Arbeitszeiten, Einsatzorten und eingeteilten Arbeitsgruppen.

Unabhängig von der Betriebsgröße – auch bei weniger als zehn Saisonarbeitskräften – gilt, dass die Erntehelferinnen und -helfer die Betriebsstätte nicht betreten dürfen, wenn sie innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einer an COVID19 erkrankten Person hatten oder wenn sie selbst Symptome dieser Krankheit aufweisen.

Der Betreiber muss die Saisonkräfte umfassend in einer ihnen verständlichen Sprache informieren, insbesondere mit Hinweis auf die durch die Corona-Pandemie bedingten Änderungen der Arbeitsabläufe und Vorgaben sowie über typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus. Zudem müssen die Beschäftigten mit persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet werden.

 

Quelle : Main-Tauber-Kreis.de

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*