Main-Tauber-Kreis: Beschleunigtes Verfahren ermöglicht schnellere Einreise – In der Regel mindestens drei Monate

Bei ausländischen Fachkräften aus Drittstaaten kann das Einreiseverfahren jetzt verkürzt werden. © Pixabay.de

Beschleunigtes Verfahren ermöglicht schnellere Einreise

Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz ermöglicht Unternehmen und Fachkräften aus Drittstaaten, das Einreiseverfahren zu verkürzen, wenn eine Arbeit in Deutschland aufgenommen werden soll. Darauf weist das Landratsamt Main-Tauber-Kreis hin.

Ziel des beschleunigten Fachkräfteverfahrens ist, dass dringend benötigte, qualifizierte Personen schneller einen Aufenthaltstitel erwerben können. Dazu zählen insbesondere Personen mit qualifizierter Berufsausbildung sowie Hochschulabsolventinnen und -absolventen. Auch für Personen, die eine Berufsausbildung in Deutschland anstreben, kann das Verfahren beantragt werden. Wenn ein Unternehmen eine solche Fachkraft aus dem Ausland beschäftigen und einen Antrag stellen möchte, muss es eine Vertretungsvollmacht vorlegen.

„Zwischen dem Unternehmen und der Ausländerbehörde wird dann eine Vereinbarung geschlossen, welche die gesetzlich vorgegebenen Bedingungen für den Ablauf des Verfahrens konkretisiert und erläutert. Während des Verfahrens steht die Ausländerbehörde den Unternehmen beratend und unterstützend zur Seite“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Dezernent für das Ausländeramt.

Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind sowie die Zustimmung durch die Bundesagentur für Arbeit vorliegt, erteilt die Ausländerbehörde eine Vorabzustimmung, die der Fachkraft den Visumantrag ermöglicht.

Die Bearbeitungsdauer des Verfahrens beträgt in der Regel mindestens drei Monate.

Die genauen Voraussetzungen, die erforderlichen Unterlagen sowie der detaillierte Verfahrensablauf können der Leistungsbeschreibung „Fachkräfteeinwanderungsgesetz – Beschleunigtes Fachkräfteverfahren nutzen“ unter www.main-tauber-kreis.de/rechts- und ordnungsamt entnommen werden. Für die Abwicklung des Verfahrens wird eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 411 Euro fällig.

Quelle : Main-Tauber-Kreis.de

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