Main-Tauber-Kreis : Coronavirus Infektionen – Aktueller Stand 26.06.2020 – Vorsicht vor Fake-Shops im Internet

Coronavirus Protection Masks
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Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 26. Juni) – Vorsicht vor Fake-Shops im Internet

Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Freitag, 26. Juni, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 399. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 387 wieder genesen. Derzeit sind noch zwei Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

Der Onlinehandel hat aufgrund der Corona-Krise stark zugelegt. Gleichzeitig tummeln sich immer häufiger täuschend echt aussehende Fake-Shops auf eigenen Seiten im Internet oder auf etablierten Verkaufsplattformen wie Amazon oder Ebay. Die Verbraucherzentralen verzeichnen einen dramatischen Anstieg der Anzahl solcher Schwindel-Seiten sowie damit verbundener Betrugsfälle.

Bei Fake-Shops geht es den vermeintlichen Onlinehändlern nicht nur darum, Geld zu kassieren, sie wollen auch die persönlichen Daten und die Zahlungsdaten der Käufer sammeln. Mit diesen Daten können die Betrüger dann weitere Straftaten im Namen der Käufer begehen.

In der Regel wirbt ein Fake-Shop mit Schnäppchen zu teuren Markenuhren, Designerkleidung, Schuhen oder Smartphones. Nach Zahlung per Vorkasse kommt die bestellte Ware dann entweder nie an oder besitzt eine deutlich schlechtere Qualität als versprochen. Verbraucher sollten deshalb auf keinen Fall per Vorkasse bezahlen. Bei Bezahlung per Lastschrift oder Kreditkarte kann der Betrag zurückgeholt oder der Kreditkartenbuchung widersprochen werden.

Fake-Shops lassen sich leicht an einem fehlenden Impressum erkennen. Auch fehlende oder unvollständige Kontaktinformationen zum Verkäufer oder falsche Adress- und Handelsregisterangaben, die sich über eine Suchmaschine verifizieren lassen, sollten stutzig machen. Was die dubiosen Fake-Shops eint, ist oft ein Domainname, der zuvor bereits von einer anderen Firma oder Institution genutzt wurde. Wenn beispielsweise ein Klempner plötzlich Gesichtsmasken zum Schnäppchenpreis anbietet, sollten Verbraucher misstrauisch werden.

Ein gefälschtes Gütesiegel auf einer professionell gemachten Fake-Shop-Seite lässt sich leider nur auf der Seite des Siegelanbieters herausfinden. Dort sind alle Firmen gelistet, die tatsächlich über das Zertifikat verfügen. Ein fehlendes Gütesiegel ist aber kein Hinweis, dass es sich um einen unseriösen Shop handelt. Keine oder ausschließlich auffallend gute Bewertungen sind dagegen ein Indiz, dass etwas nicht stimmt. Wem das Überprüfen von Internet-shops zu aufwendig ist, der kann auch beim lokalen Einzelhändler nachfragen. Viele Geschäfte liefern ihre Produkte zu den Kunden nach Hause.

Anlaufstellen für Verbraucher

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg bietet Beratungen in der Beratungsstelle, online über die E-Mail-Adresse info@vz-bw.deoder telefonisch an. Zu Analysezwecken bittet auch der Marktwächter Digitale Welt um die Mitteilung von Betrugsfällen über die Internetseite www.marktwaechter.de/digitalewelt. Betrugsopfer sollten auf jeden Fall bei der Polizei Anzeige erstatten. Dies geht auch online auf www.polizei-bw.de/internetwache_formular. Wichtig für eine Anzeige bei der Polizei ist, dass alle Beweise für den Online-Kauf gesichert wurden. Kaufvertrag, Bestellbestätigung oder E-Mails sollten aufbewahrt und ausgedruckt werden

Quelle : Main-Tauber-Kreis.de

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