Main-Tauber-Kreis : Eine neue Coronavirus-Infektion – Keine kostenlosen Tests nach Rückkehr aus Nicht-Risikogebieten

 

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Eine neue Coronavirus-Infektion (Zahlen 15. September) – Keine kostenlosen Tests nach Rückkehr aus Nicht-Risikogebieten

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Dienstag, 15. September, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die betroffene Person lebt im Gebiet der Gemeinde Großrinderfeld und ist Kontaktperson zu einem bereits bekannten Fall. Die neu infizierte Person befindet sich in häuslicher Isolation, ihre Kontakte werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 529.

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind sieben weitere und damit insgesamt 506 wieder genesen. Derzeit sind zwölf Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 3, Boxberg: 0, Creglingen: 0, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 1 (+1), Grünsfeld: 0, Igersheim: 0, Königheim: 0, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 5, Niederstetten: 1, Tauberbischofsheim: 1, Weikersheim: 0, Werbach: 0, Wertheim: 1 und Wittighausen: 0.

Kapazitäten sollen für Menschen mit höherem Risiko eingesetzt werden

Ab Mittwoch, 16. September, wird es keine kostenfreien Tests mehr für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten, sondern nur noch für Rückkehrer aus Risikogebieten geben. Das Land Baden-Württemberg hat hierzu erklärt, dass die Hauptreisezeit vorbei sei, alle Beteiligten müssten ihre Kapazitäten nun für Menschen mit einem höheren Infektionsrisiko einsetzen. Die Entscheidung geht auf einen Beschluss der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten zurück.

Aus Sicht des Sozialministeriums war das Angebot der kostenlosen Corona-Testungen für Reiserückkehrer gut und richtig. Es sei erfreulich, dass die Menschen dieses Angebot so zahlreich angenommen haben. So sei es gelungen, vor allem bei Reiserückkehrern aus Risikoländern Infektionen frühzeitig zu erkennen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und somit eine weitere Verbreitung des Coronavirus stark einzugrenzen. Im Main-Tauber-Kreis wurden seit dem 16. August insgesamt 39 Coronavirus-Infektionen festgestellt, davon mindestens 24 bei Reiserückkehrern aus Risiko- und Nicht-Risikogebieten. Besondere länderspezifische Schwerpunkte waren dabei nicht festzustellen.

Nach Auffassung des Sozialministeriums ist jetzt aber auch richtig, ab 16. September nur noch Reiserückkehrer aus Risikogebieten zu testen. Nach Ende der Hauptreisezeit müssten die Kapazitäten der Helferinnen und Helfer, der Ärztinnen und Ärzte und auch der Labore gezielt für die Menschen eingesetzt werden, die einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Hierzu gehörten beispielsweise Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer, aber auch die Menschen, die in Pflegeheimen arbeiten und leben.

Rückkehrerinnen und Rückkehrern aus Nicht-Risikogebieten wird empfohlen, grundsätzlich die nächsten zwei Wochen vorsichtig zu sein, soziale Kontakte zu reduzieren und besonders genau auf die Einhaltung der Hygieneregeln zu achten. Sollten nach der Rückkehr Symptome auftreten, sollte man sich schnellstmöglich an den Hausarzt oder eine Corona-Schwerpunkpraxis in Wohnortnähe wenden.

Für Einreisende aus Risikogebieten gilt derzeit weiter, dass sie verpflichtend einen Corona-Test machen und bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses in Heim-Quarantäne bleiben müssen. Sie müssen sich außerdem nach der Rückkehr beim zuständigen Rathaus melden. Wenn der Test bereits im Ausland gemacht wurde, darf er bei der Einreise maximal 48 Stunden alt sein.

Unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus finden sich nähere Informationen für Reiserückkehrer, beispielsweise Links zur Liste der Risikogebiete und zur Übersichtskarte der ambulanten Test- und Versorgungseinrichtungen in Baden-Württemberg.

Quelle : Main-Tauber-Kreis.de

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