Main-Tauber-Kreis: Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum – Koordinierungsausschuss sichtet Projektanträge

Unter der Leitung von Landrat Christoph Schauder (4. von links) und Dezernentin Ursula Mühleck (online zugeschaltet) tagte der ELR-Koordinierungsausschuss. Dem Ausschuss gehören Vertreter des Regierungspräsidiums, der Städte und Gemeinden und des Landkreises an.

Der Koordinierungsausschuss des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) für den Main-Tauber-Kreis kam kürzlich zusammen, um die Förderfähigkeit der Anträge für das Programmjahr 2022 zu prüfen und diese zu priorisieren. Insgesamt geht es um einen Zuschusswunsch von rund 6,8 Millionen Euro. Nun hoffen die Mitglieder auf positive Entscheidungen des Ministeriums Ländlicher Raum (MLR) über die Anträge aus dem Main-Tauber-Kreis. Mit diesen ist im Frühjahr 2022 zu rechnen.

„Das ELR ist eines der am intensivsten genutzten Förderprogramme des Landes Baden-Württemberg und leistet einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Städte und Gemeinden des Main-Tauber-Kreises“, sagte Landrat Christoph Schauder. Schwerpunktmäßig sollen Hilfen angeboten werden, um Gebäude im Ortskern zu sanieren und umzunutzen, die Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen zu sichern, Arbeitsplätze zu schaffen und gemeinschaftlichen Aktivitäten aufzubauen oder zu erhalten, wie zum Beispiel Dorfgemeinschaftshäuser.

Weiterhin liegt der Fokus des ELR auch bei der Innenentwicklung sowie darauf, die Ortskerne zu beleben und damit wohnraumbezogene Projekte zu fördern. Hierbei gibt das MLR vor, dass rund 50 Prozent der Fördermittel zur Verfügung gestellt werden, um Wohnraum zu entwickeln. „In städtischen und in dörflichen Ortskernen geht es darum, alte Bausubstanz zu beleben oder zu erneuern“, ergänzte Ursula Mühleck, Dezernentin für Kreisentwicklung und Bildung beim Landratsamt.

Landrat Christoph Schauder und Dezernentin Ursula Mühleck leiteten die Sitzung des Koordinierungsausschusses. Dieser setzt sich aus den Vertretern der Städte und Gemeinden, Bürgermeister Wolfgang Stein (Wertheim) und Bürgermeister Frank Menikheim (Igersheim), den Vertretern des Regierungspräsidiums Stuttgart, Frank Schied, Heidrun Theis und Tim Noseck, sowie der Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises mit Rico Neubert und Katharina Soff zusammen.

Landrat Christoph Schauder erklärte, dass für das Projektjahr 2022 insgesamt 107 Anträge eingereicht wurden. Dabei gehe es um zehn kommunale Vorhaben, 24 privat-gewerbliche und 73 private Vorhaben. Das Investitionsvolumen liege im Programmjahr 2022 bei rund 68,7 Millionen Euro. Bürgermeister Stein und Bürgermeister Menikheim legten Wert darauf, dass möglichst viele Anträge gefördert werden, um den ländlich geprägten Landkreis mit seinem vielfältigen Branchenmix und hohen Freizeitwert weiter zu stärken.

Das ELR soll auch mit dieser Antragsrunde dazu beitragen, historische Ortskerne in ihrer Bausubstanz zu erhalten, ihnen neues Leben verleihen und sie auf zukünftige Lebens- und Wohnbedürfnisse auszurichten. Die über die Städte und Gemeinden eingereichten Anträge kommen diesen Erfordernissen nach. Es gab nur sehr vereinzelt Anträge, die nicht den Vorgaben entsprachen oder bei denen weiterer Erklärungsbedarf bestand.

Informationen zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum gibt es bei der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis, Gartenstraße 1 in Tauberbischofsheim, unter der Telefonnummer 09341/82-5708 und per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@main-tauber-kreis.de sowie unter www.main-tauber-kreis.de/elr

Quelle : Main-Tauber-Kreis.de

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