Main-Tauber-Kreis : Keine neuen Coronavirus-Infektionen bestätigt – Einreisende sollen Möglichkeit zur Testung erhalten

Zahlen 28. Juli

 

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Keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 28. Juli) – Einreisende sollen Möglichkeit zur Testung erhalten

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Dienstag, 28. Juli, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis weiter bei 458. Darüber hinaus sind zwei infizierte Personen inzwischen wieder gesund, so dass die Zahl der Genesenen auf 399 steigt.

Derzeit sind noch 49 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 2, Boxberg: 5, Creglingen: 0, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 0, Grünsfeld: 0, Igersheim: 0, Külsheim: 0, Königheim: 2, Lauda-Königshofen: 9, Niederstetten: 0, Tauberbischofsheim: 25, Weikersheim: 0, Werbach: 3, Wertheim: 3 und Wittighausen: 0.

Derzeit keine Auskünfte zu Einreise-Regelung möglich

Reiserückkehrende und sonstige Einreisende aus Risikogebieten im Ausland sollen in Baden-Württemberg grundsätzlich die Möglichkeit erhalten, sich nach ihrer Einreise auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen zu lassen. Eine rechtliche Verpflichtung zur Testung wird geprüft. Dies hat das Sozialministerium Baden-Württemberg mitgeteilt. Auch wer aus Staaten einreist, die nicht als Risikogebiet ausgewiesen sind, kann sich innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise testen lassen. Das Land setzt damit einen entsprechenden Beschluss um, auf den sich die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern am Freitag, 24. Juli, verständigt haben. Das Ministerium für Soziales und Integration erarbeitet nun unter Hochdruck eine entsprechende Kabinettsvorlage, die zeitnah dem Ministerrat vorgelegt werden soll. Da das Land noch keine abschließende Entscheidung getroffen hat, bittet das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises alle Bürgerinnen und Bürger, derzeit von Anfragen beim Corona-Bürgertelefon zu den Möglichkeiten einer Testung bei Einreise abzusehen. „Bis zu einer abschließenden Entscheidung sind schlicht keine verbindlichen Auskünfte zu dieser Thematik möglich“, erklärt die stellvertretende Amtsleiterin Dr. Eva-Maria Dittmer.

Nach den aktuellen Ankündigungen plant das Land, Testmöglichkeiten an allen baden-württembergischen Flughäfen mit entsprechendem Flugverkehr zu schaffen. Auch für Reisende, die beispielsweise mit dem Auto oder dem Fernbus einreisen, soll es die Möglichkeit für einen COVID-19-Test geben. Die Laborkosten werden auf Grundlage der Testverordnung des Bundes von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Die Infrastrukturkosten für die Testungen an den Flughäfen sollen von den Ländern getragen werden. Perspektivisch sollen diese Kosten über die Flughafengebühren mittelbar auf die Ticketpreise umgelegt werden. Hierfür prüft der Bund die Schaffung einer entsprechenden Rechtsgrundlage. Die Betreiber der Flughäfen werden aufgefordert, entsprechende Räume für die Durchführung der Tests zur Verfügung zu stellen. Sollten die Testkapazitäten an den Flug- und Seehäfen überlastet sein, können die Testungen auch an anderen Orten erfolgen.

Für den Straßen-, Bahn- und Busverkehr aus Risikogebieten im Ausland sollen im grenznahen Bereich verstärkt stichprobenhafte Kontrollen mit der Möglichkeit der Erhebung von Personendaten durchgeführt werden. An den grenznahen Einreisepunkten werden verstärkt Informationen über mögliche Quarantäneverpflichtungen und Testmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Auch soll an ausgewählten Stellen die Möglichkeit einer Testung vor Ort ermöglicht werden.

Nach Einreise soziale Kontakte auf jeden Fall reduzieren

Eine negative Testung kann immer nur eine Momentaufnahme darstellen. Deshalb ist nach Auffassung der Gesundheitsministerkonferenz fünf bis sieben Tage nach Testung bei Einreise ein weiterer COVID19-Test sinnvoll. Bei Auftreten von unklaren Symptomen auch nach einer negativen Testung ist unverzüglich Kontakt mit einem Arzt zur Abklärung der Symptome aufzunehmen. Das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises bittet darüber hinaus alle Einreisenden, ihre sozialen Kontakte auch im Falle eines negativen Testergebnisses bei Einreise sicherheitshalber für 14 Tage so weit wie möglich zu reduzieren.

Die Landkreisverwaltung appelliert darüber hinaus gerade vor dem Hintergrund der derzeit auch in Baden-Württemberg wieder ansteigenden Infektionszahlen eindringlich an die Eigenverantwortung und Vernunft aller Reisenden, sich umsichtig zu verhalten. Unter Pandemie-Bedingungen sei nicht die Zeit für Partytourismus. Nur so könnten die Infektionszahlen auch im Herbst auf einem niedrigen Niveau gehalten werden.

Seit der Aufhebung der Reisewarnung für die EU-Länder und einige weitere europäischen Staaten am 15. Juni wurden insgesamt 225 reiseassoziierte Covid-19-Fälle an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Rund 32 Prozent der Fälle gehen auf Serbien als Infektionsland zurück.

Quelle : main-tauber-kreis.de

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