Main-Tauber-Kreis : Neue Brunnenelemente am Kloster Bronnbach an altem Platz

Steinmetz Oliver Hornung setzt mit seinen Kollegen die Seitenwände des Brunnenbassins wieder ein. Foto: Eigenbetrieb Kloster Bronnbach / Regine Hörl

Neue Brunnenelemente an altem Platz

Fortschritte bei Sanierung des Abteigartens

 

Die rund dreihundertjährige Geschichte des Abteigartens in Kloster Bronnbach wird durch eine umfassende Sanierung wieder „lesbar“ gemacht. Die Arbeiten gehen gut voran, der Abteigarten kann nach einer Presseinformation des Landratsamts wie geplant im Frühjahr 2017 eröffnet werden kann. „Er soll ein besonderer Anziehungspunkt werden und zusätzliche interessierte Besucher nach Bronnbach führen“, sagt Landrat Reinhard Frank. Die Klosteranlage steht im Eigentum des Main-Tauber-Kreises, der Landkreis ist Bauherr der Gartensanierung.

Momentan werden die beiden seitlichen Brunnenbassins saniert und wieder funktionstüchtig gemacht. Im Juni wurden die vier schadhaften Brunnenelemente am südlichen Becken ausgebaut und aus rotem Bundsandstein neu gehauen. Mithilfe eines Krans fügten die Steinmetze Oliver Hornung, Kevin Schneider und Siegfried Schmekel Ende August die neuen Elemente an den ursprünglichen Platz ein. Ein Stein wiegt rund 1,2 Tonnen und ist 1,75 Meter hoch.

Sobald die Wasseranschlüsse gelegt sind, wird der Brunnen im September verfugt und abgedichtet. Im gesamten Abteigarten wurden dafür bereits neue Wasserleitungen verlegt, um die drei Brunnen sowie die Pflanzen künftig mit Wasser zu versorgen.

Während der Abteigartensanierung hat man schon 2014 die ursprünglichen Brunnenausläufe an der Mauer zur Straße entdeckt. Auch im Juli diesen Jahres gab es Funde, die Erkenntnisse zur Funktionalität der ursprünglichen Wasserversorgung lieferten. Die Verantwortlichen des Landesamts für Denkmalpflege, Archäologen und weitere Spezialisten begleiten den Bauaushub im historischen Gelände.

Stadtverwaltung Wertheim