Main-Tauber-Kreis/Wertheim: 19 Coronavirus-Infektionen – Todesfall – Mutationsfälle – Inzidenz 46,1 – Stand 24.Februar.2021

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 24. Februar, 16.30 Uhr)

19 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 24. Februar) – Ein weiterer Todesfall – zwei weitere Mutationsfälle – Hilfe für Vereine

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 24. Februar, 19 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von neun Städten und Gemeinden. Es handelt sich in mindestens neun Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. 18 Betroffene befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person wird stationär behandelt. Für ihre Kontaktpersonen wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 3181.

Landrat spricht Hinterbliebenen sein Mitgefühl aus

Das Gesundheitsamt hat am Mittwoch, 24. Februar, einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine Frau im Alter von über 80 Jahren, die in einem Pflegeheim lebte. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 64 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 44 im Jahr 2021. „Den Hinterbliebenen gilt unser tiefes Mitgefühl“, erklärte Landrat Reinhard Frank.

Zwei weitere Fälle eines mutierten Virus

Bei zwei weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde die britische Variante des Coronavirus (B.1.1.7) durch nachträgliche Typisierung der Laborprobe festgestellt. Damit wurde nunmehr bei insgesamt 26 Fällen im Landkreis eine Virusmutation nachgewiesen. Bei allen Fällen wurde durch das Gesundheitsamt die Quarantänezeit auf mindestens 14 Tage verlängert. Dies betrifft auch etwaige Kontaktpersonen und deren Haushaltsangehörige.

52 weitere Personen genesen

Mittlerweile sind 52 weitere und damit insgesamt 3019 Personen wieder genesen. Derzeit sind 98 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 0, Assamstadt: 3, Bad Mergentheim: 13 (+4), Boxberg: 9, Creglingen: 5 (+2), Freudenberg: 13, Großrinderfeld: 1, Grünsfeld: 1, Igersheim: 1 (+1), Königheim: 1, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 6 (+2), Niederstetten: 9 (+1), Tauberbischofsheim: 4 (+1), Weikersheim: 2 (+1), Werbach: 1, Wertheim: 25 (+5) und Wittighausen: 4 (+2).

Sieben-Tage-Inzidenz bei 46,1

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Mittwoch, 24. Februar, bei 46,1. Eine Woche zuvor, am Mittwoch, 17. Februar, lag er bei 40,8. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (17. bis 23. Februar) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 24. Februar, 16.30 Uhr)

Quarantäne für Pflegeheim in Igersheim aufgehoben

Nach Abschluss einer weiteren Flächentestung konnte die Quarantäne für das Seniorenzentrum „Schönblick“ in Igersheim aufgehoben werden.

Einmaliger Zuschuss für Vereine möglich

Vereine aus dem Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) – zum Beispiel Obst- und Gartenbauvereine, Kleingartenvereine, Streuobstvereine, Kleintierzuchtvereine, Imkervereine, Tierschutzvereine oder Fischereivereine – können eine ab sofort eine Unterstützungszahlung aus einem neuen Corona-Hilfsprogramm beantragen. Durch die Beschränkungen, die notwendig sind, um das Corona-Virus einzudämmen, wurden auch diese Vereine in der Umsetzung ihrer ideellen und gemeinnützigen Ziele erheblich getroffen. Viele der Aktionen und Veranstaltungen, die die Vereine planten, um ihre Tätigkeiten zu finanzieren, mussten in den vergangenen Monaten pandemiebedingt abgesagt werden. Das neue Hilfsprogramm soll jene Vereine, die durch die Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind, unterstützen und ihnen helfen, ausgelöste Liquiditätsengpässe zu mildern.

Die Unterstützungszahlung aus dem Hilfsprogramm erfolgt im Rahmen eines einmaligen Zuschusses und ist gestaffelt nach der Mitgliederstärke der Vereine zum 31. März 2020. Die Höchstbeträge werden wie folgt gestaffelt:

–       Vereine bis 100 Mitglieder: bis zu 3.000 Euro pro Verein,

–       Vereine von 101 bis 300 Mitglieder: bis zu 5.000 Euro pro Verein,

–       Vereine von 301 bis 700 Mitglieder: bis zu 7.000 Euro pro Verein,

–       Vereine ab 701 Mitglieder: bis zu 12.000 Euro pro Verein.

In Härtefällen kann die Unterstützungsleistung noch erhöht werden.

Beantragung über Dachorganisationen

Das Hilfsprogramm stellt eine freiwillige Leistung des Landes dar. Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung einer Vereinshilfe besteht nicht. Die Bewilligung erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.

Die Existenzbedrohung der Vereine wird im Rahmen des Antragsverfahrens geprüft. Die Beantragung der Unterstützung erfolgt grundsätzlich über die jeweiligen Dachorganisationen wie Landes- oder Bezirksverbände der Vereine. Die Auszahlung erfolgt über das Ministerium an die Dachorganisationen, die die Zuschüsse an ihre Mitglieder weiterreichen. Vereine, die keinem Dachverband angehören, stellen den Antrag unmittelbar beim Ministerium. Fragen zum Hilfsprogramm können per Mail an Corona-Hilfe-Vereine-MLR@mlr.bwl.de gerichtet werden. Dachorganisationen aus dem Geschäftsbereich des MLR werden gebeten, sich unter dem Stichwort „Corona Vereinshilfe“ per E-Mail an Corona-Hilfe-Vereine-MLR@mlr.bwl.de mit dem MLR in Verbindung zu setzen.

Quelle: Main-Tauber-Kreis.de

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Main-Tauber-Kreis/Wertheim: 5 Coronavirus-Infektionen – Inzidenz 46,8 – Stand 24.Februar.2021