Main-Tauber-Kreis/Wertheim: 2 neue Coronavirus-Infektionen – Sieben-Tage-Inzidenz bei 176,7 – Stand 21.12.2020

Wertheim , Corona-Maske Friedleinsgasse Foto: RayMedia.de

Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 21. Dezember) – 48 weitere Personen genesen – Nahverkehrszüge fahren nach Plan

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag, 21. Dezember, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben in Werbach und Wertheim. Es handelt sich in einem Fall um eine Kontaktperson zu bekannten Fällen. Die beiden neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Für ihre Kontaktpersonen wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 1953.

Mittlerweile sind 48 weitere und damit insgesamt 1663 Personen wieder genesen. Derzeit sind 270 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 11, Assamstadt: 26, Bad Mergentheim: 45, Boxberg: 37, Creglingen: 4, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 3, Grünsfeld: 4, Igersheim: 4, Königheim: 5, Külsheim: 13, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 3, Tauberbischofsheim: 21, Weikersheim: 7, Werbach: 6 (+1), Wertheim: 48 (+1) und Wittighausen: 2.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 176,7

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Montag, 21. Dezember, bei 176,7. Eine Woche zuvor, am Montag, 14. Dezember, lag er deutlich niedriger bei 117,8. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (14. bis 20. Dezember) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 20. Dezember, 14.00 Uhr)

Signal an die Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV

Die Züge im regionalen Nahverkehr fahren im zweiten Corona-Lockdown mit wenigen Ausnahmen nach Fahrplan. Eine Ausdünnung von Fahrten im Schienenpersonennahverkehr findet trotz der erwarteten geringen Fahrgastzahlen tagsüber nicht statt.

Damit möchte das Verkehrsministerium Baden-Württemberg ein wichtiges Signal an alle Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs richten. Es soll deutlich werden, dass während des Lockdowns auf die Züge im Regionalverkehr Verlass ist. Das sei besonders wichtig für alle systemrelevanten Berufe. Beispielsweise leisteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die Angestellten im Lebensmittelhandel und die Polizistinnen und Polizisten – wie viele andere – während dieser schwierigen Zeit Herausragendes. Ihnen soll der Weg zur Arbeit auch weiterhin ohne Einschränkungen ermöglicht werden.

Das Ministerium lobt in diesem Zusammenhang die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr. Schutzmaßnahmen wie die Maskenpflicht und neue Hygienekonzepte mussten von den Betreibern innerhalb kürzester Zeit eingeführt werden.

Stündlicher Regionalbahntakt auf der Frankenbahn

Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis macht besonders auf den stündlichen Regionalbahntakt aufmerksam, der von Montag bis Freitag auf der Frankenbahn zwischen Würzburg, Lauda und Osterburken ein zuverlässiges und umweltfreundliches Mobilitätsangebot für Fahrten zur Schule und für Berufspendler bietet. Es sind Fahrten sowohl bis nach Würzburg als auch – über Osterburken – nach Stuttgart oder in den Raum Heidelberg/Mannheim möglich. Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis und die Verkehrsgesellschaft Main-Tauber mbH (VGMT) haben gemeinsam einen Imagefilm produziert, der auf den Regionalbahntakt auf der Frankenbahn aufmerksam macht und der unter anderem unter www.main-tauber-kreis.de/frankenbahntakt abrufbar ist.