Main-Tauber-Kreis / Wertheim : 2 neue Coronavirus-Infektionen – Stand 27.09 – Neue Verordnungen

Verlässlicher Rahmen für Mischung aus Online- und Präsenz-Veranstaltungen

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Zwei neue Coronavirus-Infektionen (Zahlen 26./27. September) – Neue Verordnung zum Studienbetrieb

 

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Samstag, 26. September, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte Tauberbischofsheim und Wertheim. In mindestens einem Fall handelt es sich um einen Kontakt zu einem bereits bekannten Fall. Beide befinden sich in häuslicher Isolation, ihre Kontakte werden ermittelt. Für die Kontaktpersonen wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Am Sonntag, 27. September, wurden dagegen keine neuen Infektionen registriert. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 551.

 

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind, wie bereits berichtet, insgesamt 510 Personen wieder genesen. Derzeit sind 30 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 4, Boxberg: 0, Creglingen: 0, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 1, Grünsfeld: 2, Igersheim: 1, Königheim: 0, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 7, Niederstetten: 2, Tauberbischofsheim: 4 (+1), Weikersheim: 0, Werbach: 0, Wertheim: 7 (+1) und Wittighausen: 2.

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 27. September, 13 Uhr)

Verlässlicher Rahmen für Mischung aus Online- und Präsenz-Veranstaltungen

Rechtzeitig vor Beginn des Wintersemesters an den Hochschulen hat das Wissenschaftsministerium eine eigene Corona-Verordnung geschaffen, die am Freitag, 25. September, in Kraft getreten ist und einen verlässlichen Rahmen zum Studienbetrieb gibt. Die Verordnung ist in enger Abstimmung mit den Hochschulen und dem Sozialministerium entstanden. Das Ministerium wird die Lage im Semester mit den Hochschulen gemeinsam weiter beobachten und die Möglichkeiten im Studienbetrieb weiterentwickeln. Im Main-Tauber-Kreis sind die neuen Regelungen insbesondere für den Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg relevant.

 

Durch die Verordnung sollen wieder verstärkt Präsenzveranstaltungen ermöglicht werden, insbesondere in Bereichen, in denen dies besonders erforderlich ist, beispielsweise in naturwissenschaftlichen und medizinischen Fächern, die auf Praktika in Laboren und Kleingruppenarbeit angewiesen sind. Auch Prüfungsleistungen sollen vor Ort erbracht werden können. Die Handlungsspielräume der Hochschulen werden im Vergleich zum Sommersemester erweitert und deren Vorschläge umgesetzt. Dennoch soll auch im kommenden Semester ein wesentlicher Teil der Veranstaltungen digital stattfinden.

 

Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist in Hochschulen grundsätzlich einzuhalten.

Wo dies nicht immer sicher möglich ist, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Das gilt für Verkehrsflächen und -wege in Hochschulgebäuden, in Mensen wie auch bei Kulturveranstaltungen. Jedoch ermöglicht die Verordnung auch Ausnahmen. So können nach dem Kurs-Prinzip feste Gruppen mit bis zu 35 Studierenden gebildet werden, die beispielsweise im Labor und bei praktischen Übungen den Mindestabstand nicht einhalten müssen. Dies entspricht der Regelung für Schulen, in denen innerhalb der Klassen kein Abstandsgebot gilt. Hierdurch wird der Mix aus Präsenz- und Online-Lehre erleichtert.

 

Die Datenerhebung wird in der Verordnung für den Studienbetrieb konkretisiert. Dies dient einer wirksamen Nachverfolgung von Infektionsketten durch die Rückverfolgbarkeit von Seminarteilnehmenden.

 

Besonders im Blick haben die Hochschulen die Erstsemester und die internationalen Studierenden. Deren Einreise scheitert derzeit noch häufig an der Visafrage, Nadelöhr sind laut Ministerium die Konsulate im Ausland. Deshalb sollen im Dialog mit Bund und Ländern schnell Lösungen gefunden werden, beispielsweise mithilfe von Tests und Quarantäneregelungen.

 

Für Annexbereiche des Hochschulbetriebs werden aus Gründen der Gleichstellung mit vergleichbaren Lebenssachverhalten die für diese Bereiche geltenden Regelungen für anwendbar erklärt. Damit gilt beispielsweise für den allgemeinen Hochschulsport die Corona-Verordnung Sport.

Quelle : main-tauber-kreis.de