Main-Tauber-Kreis/Wertheim: 21 Coronavirus-Infektionen – Todesfall – 7-Tage-Inzidenz 36,3 – Stand 18.Februar.2021

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memyselfaneye / Pixabay Symbolbild für Fakenews in der Corona-Krise

21 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 18. Februar) – Weiterer Mutations- und Todesfall – Schwerpunktaktion zum Homeoffice

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 18. Februar, 21 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von neun Städten und Gemeinden des Landkreises. Es handelt sich in mindestens 14 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. 20 der neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person wird stationär behandelt. Für die Kontaktpersonen wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 3130.

Bei einem weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde die britische Variante des Coronavirus (B.1.1.7) durch nachträgliche Typisierung der Laborprobe festgestellt. Damit wurde nunmehr bei insgesamt 14 Fällen im Landkreis, eine Virusmutation nachgewiesen. Bei allen Fällen wurde durch das Gesundheitsamt die Quarantänezeit auf mindestens 14 Tage verlängert. Dies betrifft auch etwaige Kontaktpersonen und deren Haushaltsangehörige.

Landrat spricht Angehörigen sein Mitgefühl aus

Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag, 18. Februar, einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine Frau im Alter von unter 90 Jahren, die in einem Pflegeheim lebte. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 63 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 43 im Jahr 2021. „Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen“, erklärt Landrat Reinhard Frank.

Neun weitere Personen genesen

Mittlerweile sind neun weitere und damit insgesamt 2925 Personen wieder genesen. Derzeit sind 142 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 0, Assamstadt: 5, Bad Mergentheim: 9 (+1), Boxberg: 7 (+4), Creglingen: 0, Freudenberg: 16 (+2), Großrinderfeld: 2, Grünsfeld: 0, Igersheim: 56, Königheim: 2, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 6 (+2), Niederstetten: 6 (+4), Tauberbischofsheim: 3 (+1), Weikersheim: 3 (+1), Werbach: 1 (+1), Wertheim: 26 (+5) und Wittighausen: 0.

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 18. Februar, 15.00 Uhr)

Sieben-Tage-Inzidenz bei 36,3

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Donnerstag, 18. Februar, bei 36,3. Eine Woche zuvor, am Donnerstag, 11. Februar, lag er bei 63,4. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (11. bis 17. Februar) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.

Arbeitsschutzbehörden unterstützen Unternehmen

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat eine Schwerpunktaktion der Gewerbeaufsicht zum Arbeiten im Homeoffice veranlasst, die am 15. Februar gestartet wurde. Anlass dafür sind die Vorgaben der Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundes, die seit dem 27. Januar gelten. Der Fokus der Schwerpunktaktion ist auf Beratung und Information gerichtet.

In den kommenden Wochen gehen die Arbeitsschutzbehörden – so auch die Gewerbeaufsicht im Landratsamt Main-Tauber-Kreis ­– auf Unternehmen zu, um gezielt bei der Umsetzung der Verordnung zu helfen und zu informieren. Es soll insbesondere aufgezeigt werden, welche Chancen und Möglichkeiten sich bieten, um dem Gesundheitsschutz durch Homeoffice noch besser Rechnung zu tragen. Dabei wird keine Brancheneinteilung vorgenommen und die Behörden entscheiden, welche Unternehmen kontaktiert werden. Sofern Zweifel an der Einhaltung der Corona-Arbeitsschutzverordnung bestehen, erfolgen in einem weiteren Schritt Besichtigungen in den Betrieben.

Seit dem 27. Januar gilt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung, wonach Arbeitgeber ihren Beschäftigten Homeoffice-Angebote machen müssen, wenn dem keine zwingenden betrieblichen Gründe entgegenstehen. Die Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales enthält auf Grundlage des Arbeitsschutzgesetzes konkrete Pflichten für die Arbeitgeber, um Homeoffice zu ermöglichen und den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu gewähren. Die Verordnung ist bis zum 15. März 2021 befristet.

Quelle: Main-Tauber-Kreis.de

Daten Rki / Arcgis von heute: 

Main-Tauber-Kreis/Wertheim: 10 Coronavirus-Infektionen – 7-Tage-Inzidenz 37 – Stand 18.Februar.2021

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