Main-Tauber-Kreis/Wertheim: 22 neue Coronavirus-Infektionen – Sieben-Tage-Inzidenz bei 90,6 – Weitere Quarantänen angeordnet – Stand 19.11.2020

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 19. November, 15.00 Uhr)

22 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 19. November) – Weitere Quarantänen angeordnet

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 19. November, 22 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Ahorn, Bad Mergentheim, Creglingen, Freudenberg, Igersheim, Lauda-Königshofen, Niederstetten, Tauberbischofsheim und Wertheim. Es handelt sich in mindestens zehn der neuen Fälle um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen und in einem Fall um einen Reiserückkehrenden aus einem Risikogebiet. 21 neu Infizierte befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person in stationärer Behandlung. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 1172.

Wie berichtet, sind mittlerweile 971 Personen wieder genesen. Derzeit sind 188 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 3 (+1), Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 26 (+3), Boxberg: 1, Creglingen: 32 (+1), Freudenberg: 8 (+3), Großrinderfeld: 10, Grünsfeld: 8, Igersheim: 7 (+2), Königheim: 3, Külsheim: 8, Lauda-Königshofen: 14 (+1), Niederstetten: 7 (+4), Tauberbischofsheim: 21 (+5), Weikersheim: 4, Werbach: 3, Wertheim: 29 (+2) und Wittighausen: 4.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 90,6

 

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz steigt am Donnerstag, 19. November, auf 90,6. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (12. bis 18. November) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.

Quarantänen für Einrichtungen in Boxberg und Niederstetten angeordnet

 

Wegen eines Infektionsfalles musste vom Gesundheitsamt für einen Wohnbereich des Seniorenheimes „Haus im Umpfertal“ in Boxberg Quarantäne angeordnet werden. Dies beinhaltet insbesondere ein Besuchsverbot. Des Weiteren wurde aufgrund eines Infektionsfalles für eine Klasse des Bildungszentrums Niederstetten Quarantäne verfügt.

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 19. November, 15.00 Uhr)

Expertinnen und Experten geben zu Unterstützungsleistungen Auskunft

 

Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) hat eine Corona-Beratungshotline für Kreativschaffende eingerichtet. Diese steht ab sofort zur Verfügung. Expertinnen und Experten beantworten in diesem Rahmen aktuelle Fragen rund um Unterstützungsleistungen während der Corona-Krise.

 

Abgesagte Auftritte, Aufführungen, Konzerte, Messen und Veranstaltungen, geschlossene Museen, Theater und Clubs – die Kulturszene und die Kreativwirtschaft werden auch im „Lockdown light“ hart getroffen. Freischaffende Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende, Unternehmen, Soloselbständige, Vereine und kulturelle Einrichtungen kämpfen gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Einschränkungen. Um Künstlerinnen, Künstler und Kreative in Baden-Württemberg in dieser sehr herausfordernden Situation zu unterstützen, hat die MFG auf Initiative des Kunstministeriums die Beratungshotline ins Leben gerufen.„Ich freue mich sehr über diese wichtige Initiative für besonders von den Corona-Einschränkungen betroffene Branchen“, erklärt Landrat Reinhard Frank.

 

Montags bis freitags sind unter der Festnetz-Nummer 0711 / 90715 413 von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr Expertinnen und Experten erreichbar, die aktuelle Fragen rund um Unterstützungsleistungen während der Corona-Krise beantworten.

 

Da die MFG sich seit vielen Jahren in der Beratung von Kreativschaffenden profiliert hat, ist sie eine kompetente Anlaufstelle. Daneben bietet sie auf ihrer Website unter https://kreativ.mfg.de/service/corona-krise einen Überblick mit Informationen zur Unterstützung für Kultur- und Kreativschaffende während der Corona-Krise sowie branchenrelevante Neuigkeiten.

 

Eine weiterführende Beratung für mittelfristige Anliegen und zu unternehmerischen Fragen erhalten Kreativschaffende über die kostenlosen Orientierungsberatungen der MFG. Die einstündige Beratung findet per Zoom oder Telefon statt. Eine Anmeldung unter https://kreativ.mfg.de/angebote/beratung-und-coaching/orientierungsberatung ist hierfür erforderlich. Die MFG Medien- und Filmgesellschaft ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks.

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