Main-Tauber-Kreis/Wertheim: 63 Coronavirus-Infektion – 3 Todesfälle – Sieben-Tage-Inzidenz bei 153,3 – Stand 05.01.2021

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63 Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 5. Januar) – Drei weitere Todesfälle – Weitere Infektionen in Pflegeheimen

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 5. Januar, 63 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben in elf Städten und Gemeinden des Main-Tauber-Kreises. Es handelt sich in mindestens 45 Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen sowie in einem Fall um eine Person, die aus einem Risikogebiet im Ausland zurückgekehrt ist. 57 Infizierte befinden sich in häuslicher Isolation, sechs werden stationär behandelt. Für ihre Kontaktpersonen wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 2403.

Mittlerweile sind 31 weitere und damit insgesamt 2116 Personen wieder genesen. Derzeit sind 260 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 0, Assamstadt: 1, Bad Mergentheim: 81 (+32), Boxberg: 13 (+7), Creglingen: 13 (+2), Freudenberg: 34 (+2), Großrinderfeld: 0, Grünsfeld: 2 (+1), Igersheim: 10 (+2), Königheim: 7, Külsheim: 7, Lauda-Königshofen: 32 (+5), Niederstetten: 6 (+1), Tauberbischofsheim: 21 (+1), Weikersheim: 8 (+1), Werbach: 1, Wertheim: 24 (+9) und Wittighausen: 0.

Landrat erklärt Hinterbliebenen sein Mitgefühl

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag drei weitere Todesfälle bestätigt. Es handelt sich um drei Männer im Alter von über 80, über 85 und über 95 Jahren. Zwei der Verstorbenen lebten in Pflegeheimen. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 27 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon sieben im neuen Jahr. „Unser tiefes Mitgefühl gilt den Verwandten, Bekannten und Freunden der Verstorbenen“, erklärt Landrat Reinhard Frank.

Neue Infektionen im Johann-Benedikt-Bembé-Stift sowie im Haus im Umpfertal

In dem Pflegeheim Johann-Benedikt-Bembé-Stift in Bad Mergentheim, das bereits seit Dienstag, 29. Dezember, vollständig unter Quarantäne steht, wurden im Rahmen der flächendeckenden Testung weitere 19 Infektionen bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie weitere vier Infektionen bei Mitarbeitenden nachgewiesen. Insgesamt wurden in der Einrichtung damit im Rahmen der Flächentestungen 36 Infektionen bei den Bewohnerinnen und Bewohnern und zwölf Infektionen beim Personal festgestellt.

Im Pflegeheim „Haus im Umpfertal“ in Boxberg haben sich die beiden per Schnelltest nachgewiesenen Infektionen von Bewohnern auch im PCR-Test bestätigt. Das Ergebnis der flächendeckenden Testung aller Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitenden am Montag, 4., und Dienstag, 5. Januar, steht noch aus. Diese Einrichtung steht seit Montag, 4. Januar, unter Quarantäne, was jeweils ein Besuchsverbot sowie einen Aufnahme- und Verlegungsstopp beinhaltet.

Wohnbereich der MCC Seniorenresidenz Wertheim unter Quarantäne

Aufgrund eines positiven Ergebnisses eines Schnelltests musste erneut ein Wohnbereich der MCC Seniorenresidenz Wertheim unter Quarantäne gestellt werden. Es erfolgt eine flächendeckende Testung der Bewohnerinnen, Bewohner und des Personals.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 153,3

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Dienstag, 5. Januar, bei 153,3. Eine Woche zuvor, am Dienstag, 29. Dezember, lag er bei 139,0. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (29. Dezember 2020 bis 4. Januar 2021) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.

Quelle: main-tauber-kreis.de

 

 

 

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