Mutmaßliche Ladendiebe – Aus Georgien stammende abgelehnte Asylbewerber in Haft

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Neckar-Odenwald-Kreis

Mosbach: Mutmaßliche Ladendiebe in Haft

Wegen des Verdachts gewerbsmäßiger Ladendiebstähle erwirkte die Staatsanwaltschaft Mosbach Untersuchungshaft gegen zwei Männer im Alter von 28 und 41 Jahren. Eine Angestellte eines Supermarkts in der Pfalzgraf-Otto-Straße in Mosbach beobachtete die Männer am vergangenen Dienstagvormittag. Sie bemerkte, dass die mutmaßlichen Diebe durch die Regalreihen gingen, dabei Waren an sich nahmen und unter ihrer Kleidung versteckten. Nachdem die beiden Männer die Kassen passiert hatten ohne die Gegenstände zu bezahlen, wurden sie festgehalten. Wie sich herausstellte hatten die mutmaßlichen Diebe Waren im Wert von knapp 900 Euro eingesteckt. Dabei handelte es sich vorrangig um Kosmetik- und Zahnpflegeprodukte. Die Angestellte erkannte den 28-Jährigen wieder. Sie hatte ihn bereits in der Woche zuvor bei einem Diebstahl von zahlreichen Flaschen hochprozentigem Alkohol in einer Supermarktfiliale in Heilbronn auf frischer Tat ertappt. Dem damaligen Mittäter gelang jedoch unerkannt die Flucht. Die Zeugin erkannte den 41-Jährigen als Komplize auch der damaligen Tat wieder. Die bisherigen Ermittlungen stützen den Verdacht, dass die Männer die Taten gewerbsmäßig begehen. Beide sind aus Georgien stammende abgelehnte Asylbewerber, deren Aufenthalt ausländerrechtlich nur geduldet ist und die wegen anderer Eigentumsdelikte bereits polizeilich in Erscheinung getreten sind. Da diese Tatsachen zugleich die Fluchtgefahr wesentlich mitbegründen, beantragte die Staatsanwaltschaft Mosbach beim zuständigen Amtsgericht Haftbefehle und erhob zugleich Anklage gegen die beiden. Sie blieben bis zu ihrer Vorführung bei der Haftrichterin am Mittwochnachmittag in Polizeigewahrsam. Die Richterin erließ die Haftbefehle und setzte sie in Vollzug. Die Tatverdächtigen wurden daraufhin in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.