Neckar-Odenwald-Kreis: +++AKTUELLES UPDATE (16.3.2020 um 17.00 Uhr)+++ Informationen zu dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)

Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis

Aufgrund der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus gehen auch beim Landratsamt vermehrt Anfragen ein. Sehr gute Informationen auf Fragen rund um das Virus stellt das Robert Koch-Institut unter den folgenden Links zur Verfügung:

 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

 

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Hygiene.html

 

 

Bürgertelefon im Landratsamt:

 

Für Fragen stehen geschulte Mitarbeiter täglich – auch am Wochenende – zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 06261/84 3333  zur Verfügung

 

 

Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg:

 

Darüber hinaus können sich Bürgerinnen und Bürger täglich – auch am Wochenende – zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 / 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

 

Generelle Verhaltenshinweise:

 

Wie bei anderen Erkrankungen auch kann das eigene Infektionsrisiko generell durch häufiges Händewaschen verringert werden. Auf das Händeschütteln sollte möglichst verzichtet werden. Zudem sollte man zum Schutz anderer nicht in die Hände, sondern in die Armbeugen niesen und gebrauchte Einmaltaschentücher schnell entsorgen.

 

Aktuelle Informationen:

 

+++ Update vom 16. März 2020 | 17.00 Uhr +++

 

Landkreis schließt Verwaltungsgebäude für den Publikumsverkehr – Bearbeitung Anfragen nach Terminvereinbarung

 

Mosbach/Buchen. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, schließt das Landratsamt seine Gebäude ab sofort für den Publikumsverkehr. Damit werden auch die allgemeinen Sprechzeiten vorübergehend aufgehoben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen bei Anfragen allerdings nach wie vor gern nach Terminvereinbarung zur Verfügung. Die Kreisverwaltung bittet deshalb darum, Anfragen zunächst telefonisch oder per E-Mail zu stellen. Zudem wird es vor jedem Gebäude einen Aushang mit zentralen Telefonnummern geben, über die auch vor Ort einzeln Einlass gewährt werden kann.

 

Die Zulassungsstellen in Mosbach und Buchen bleiben weiterhin geöffnet. Allerdings wird jeweils immer nur eine begrenzte Anzahl an Kunden in die Schalterräume gelassen.

 

 

+++ Update vom 15. März 2020 | 14.00 Uhr +++

 

Besuchsverbot an den Neckar-Odenwald-Kliniken zur Minimierung des Infektionsrisikos

 

Mosbach/Buchen. Aufgrund der allgemeinen Lage hat die Leitung der Neckar-Odenwald-Kliniken ein Besuchsverbot für die beiden Standorte in Mosbach und Buchen erlassen, um Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu schützen. „Wir sind uns bewusst, dass wir damit sowohl den Patienten als auch den Angehörigen viel abverlangen, schließen uns aber als Akademische Lehrkrankenhäuser der Vorgehensweise des Universitätsklinikums Heidelberg an“, so der Ärztliche Leiter Privatdozent Dr. med. Harald Genzwürker. Frank Hehn, Geschäftsführer der Kliniken, ergänzt: „Die Pforteneingänge der Kliniken werden ab sofort geschlossen gehalten.“

 

Es gelten folgende Ausnahmen, die im Einzelfall mit den Behandlern abgestimmt werden:

 

    • Angehörige, die einen Patienten besuchen, der im Sterben liegt

 

    • Angehörige von Patienten der Palliativstation (eine Person pro Tag)

 

    • Begleitperson, welche die Schwangere unter der Geburt begleitet

 

    • Vater, der das Neugeborene und seine Partnerin besuchen möchte

 

    • Mutter/Vater eines kranken Kindes

 

    • maximal eine Begleitperson eines Patienten, der in der Notaufnahme eingeliefert wird

 

    • maximal eine Begleitperson eines älteren, gebrechlichen oder dementen Patienten

 

    • aus dringenden medizinischen Gründen (dies muss der Angehörige/Besucher telefonisch mit dem Stationsteam klären).

 

Unverändert sind alle Vortragsveranstaltungen der Neckar-Odenwald-Kliniken bis auf Weiteres ausgesetzt. Mit diesen Maßnahmen tragen die Neckar-Odenwald-Kliniken dazu bei, das Infektionsrisiko und die Weiterverbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu minimieren. Die Klinikleitung bittet um Verständnis für diesen drastischen Schritt und dankt den Besuchern und Patienten für das Einhalten dieser Regeln.

 

 

+++ Update vom 15. März 2020 | 14.00 Uhr +++

 

Drei weitere Fälle des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis

 

Mosbach. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Samstagabend und Sonntagvormittag die Bestätigung drei weiterer Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Kreis. Bei den betroffenen Patienten handelt es sich um eine 61-jährige Frau, die aus Südtirol zurückgekehrt war. Ebenfalls hat sich eine 50-jährige Frau angesteckt, die unmittelbaren Kontakt zu einem bereits identifizierten und isolierten Fall hatte. Schließlich wurde eine Coronainfektion bei einer 52-jährigen Frau festgestellt, die in einem mittlerweile zum Risikogebiet erklärten Teil Österreichs gewesen war. Derzeit ist bei den Betroffenen die Behandlung in einer Klinik nicht notwendig. Alle wurden auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft. Diese werden jeweils einzeln informiert und müssen ebenfalls zu Hause bleiben.

 

Insgesamt gibt es nun zehn bestätigte Fälle im Kreis.

 

Für allgemeine Informationen zum Coronavirus steht das eigens eingerichtete Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 06261/84 3333 zur Verfügung. Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

 

+++ Update vom 13. März 2020 | 16.50 Uhr +++

 

Absage der Veranstaltung zum Internationalen Frauentag

 

Mosbach. Die für 20. März im Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis in Mosbach geplante Veranstaltung zum Internationalen Frauentag wird abgesagt. Es handelt sich bei der Absage um eine Vorsichtsmaßnahme, die einer raschen Verbreitung des neuartigen Coronavirus in der Bevölkerung entgegenwirken soll. Die Beauftragte für Chancengleichheit und Frauenförderung des Landratsamtes Angelika Bronner-Blatz bedauert sehr, dass die Veranstaltung „Hinsehen – Handeln? Helfen! Schutz und Hilfe bei sexuellem Missbrauch“, die gemeinsam mit dem Arbeitskreis gegen häusliche Gewalt, der Caritas, sowie der psychologischen Beratungsstelle der Diakonie Neckar- Odenwald organisiert wurde, derzeit nicht durchgeführt werden kann. Sexueller Missbrauch ist weit verbreitet und die Hilfe bei sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen sollte nachhaltig in das Bewusstsein der Gesellschaft gerückt werden. Deshalb werden sich die Organisatoren zu gegebener Zeit um einen Ersatztermin für die Veranstaltung bemühen.

 

 

+++ Update vom 13. März 2020 | 16.30 Uhr +++

 

Landkreis schließt kreiseigene Sportanlagen für den Vereinssport

 

Neckar-Odenwald-Kreis. Zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus hat sich der Landkreis dazu entschlossen, ab sofort alle kreiseigenen Sportanlagen für den Vereinssport zu schließen. Dies betrifft kreiseigene Hallen, Schwimmbäder und Sportplätze.

 

Davon unabhängig stehen alle Abteilungen des Landratsamtes den Bürgerinnen und Bürgern uneingeschränkt zur Verfügung. Die Kreisverwaltung bittet jedoch darum, Anfragen, wenn möglich, zunächst telefonisch oder per E-Mail zu stellen.

 

 

+++ Update vom 13. März 2020 | 15.30 Uhr +++

 

Neckar-Odenwald-Kliniken verschieben planbare Aufnahmen und Eingriffe

 

Mosbach/Buchen. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder haben am Don-nerstagabend den Beschluss gefasst, alle planbaren Aufnahmen und Eingriffe in deutschen Krankenhäusern zu verschieben. Von dieser Entscheidung sind auch die Neckar-Odenwald-Kliniken betroffen.

 

Im Wortlaut des Beschlusses heißt es: „Mit dem Ziel, dass sich die Krankenhäuser in Deutschland auf den erwartbar steigenden Bedarf an Intensiv- und Beatmungskapazitäten zur Behandlung von Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen durch Covid-19 konzentrieren, sollen, soweit medizinisch vertretbar, grundsätzlich alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe in allen Krankenhäusern ab Montag auf unbestimmte Zeit verschoben und ausgesetzt werden.“

 

Die Geschäftsführung der Neckar-Odenwald-Kliniken steht hierzu in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt und sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kliniken. Patienten, bei denen eine Operation oder eine Behandlung geplant war, werden in den kommenden Tagen kon-taktiert und informiert.

 

 

+++ Update vom 13. März 2020 | 14.50 Uhr +++

 

Fünf weitere Fälle des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis – Ermittlung der Kontaktpersonen läuft

 

Neckar-Odenwald-Kreis. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Freitagvormittag die Bestätigung fünf weiterer Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Kreis. Bei den betroffenen Patienten handelt es sich um eine 54-jährige Frau, die aus Südtirol zurück-gekehrt war. Ebenfalls hat sich ein 27-jähriger Mann infiziert, der an einem mittlerweile festge-stellten Infektionsschwerpunkt in Österreich war, sowie ein dreijähriges Kind und dessen 50-jährigen Vater, die in Venetien (Italien) gewesen waren. Das Kind hat den Kindergarten nach der Rückkehr nicht mehr besucht. Derzeit ist bei den Betroffenen die Behandlung in einer Klinik nicht notwendig. Alle wurden auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft. Diese werden jeweils einzeln informiert und müssen ebenfalls zu Hause bleiben.

 

Ebenso wurde inzwischen eine Infektion bei einer 91-jährigen Frau bestätigt, die schon am ver-gangen Mittwoch vorsorglich auf die Isolierstation am Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken gebracht wurde.

 

Insgesamt gibt es nun sieben bestätigte Fälle im Kreis.

 

Für allgemeine Informationen zum Coronavirus steht das eigens eingerichtete Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 06261/84 3333 zur Verfügung. Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

 

+++ Update vom 13. März 2020 | 8.30 Uhr +++

 

Aus aktuellem Anlass: Geänderte Besuchsregelung an den Neckar-Odenwald-Kliniken – Veranstaltungen werden verschoben

 

Mosbach/Buchen. Um einer Verbreitung des neuartigen Coronavirus in der Bevölkerung entgegenzuwirken und Patienten und Besucher bestmöglich zu schützen, bitten die Neckar-Odenwald-Kliniken um Beachtung folgender Hinweise.

 

Derzeit gelten geänderte Besuchsregelungen in den Kliniken:

 

    • Pro Patient und Tag ist nur maximal ein Besucher aus dem engsten Angehörigenkreis zugelassen.

 

    • Besucher, die selbst unter Erkältungssymptomen oder Atemwegsbeschwerden leiden, sollten die Kliniken nicht betreten.

 

    • Beim Betreten und Verlassen der Kliniken müssen sich Besucher die Hände desinfizieren.

 

Wichtig: Menschen mit Infektionsverdacht wenden sich bitte telefonisch an ihren jeweiligen Hausarzt. Dieser entscheidet gemeinsam mit dem Gesundheitsamt über das weitere Vorgehen.

 

Entsprechend verschieben die Neckar-Odenwald-Kliniken auch ihre Info-Veranstaltungen. Die Ersatztermine werden rechtzeitig bekanntgegeben.

 

 

+++ Update vom 13. März 2020 | 8.00 Uhr +++

 

Interview mit der Leiterin des Gesundheitsamtes des Neckar-Odenwald-Kreise, Frau Dr. Martina Teinert

 

Mosbach. Die Rhein-Neckar-Zeitung hat mit der Leiterin des Gesundheitsamtes des Neckar-Odenwald-Kreises, Frau Dr. Martina Teinert, zur aktuellen Entwicklung um den neuartigen Coronavirus-Erreger ein Interview geführt.

 

Hier können Sie das Interview nachlesen.

 

 

+++ Update vom 11. März 2020 | 12.00 Uhr +++

 

Zweiter Fall des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis bestätigt – Ermittlung der Kontaktpersonen läuft

 

Neckar-Odenwald-Kreis. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Mittwochvormittag die Bestätigung einer zweiten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Kreis. Bei der betroffenen Patientin handelt es sich um eine 67-jährige Frau, die aus Südtirol zurückgekehrt war. Derzeit ist die Behandlung in einer Klinik nicht notwendig. Sie wurde auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert. Ebenfalls wurde veranlasst, dass eine weitere Person aus dem gleichen Haushalt vorsorglich auf die Isolierstation am Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken gebracht wird. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft derzeit. Die betroffenen Personen werden jeweils einzeln informiert und müssen zu Hause bleiben.

 

Für allgemeine Informationen zum Coronavirus steht das eigens eingerichtete Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 06261/84 3333 zur Verfügung. Die Anrufe nehmen geschulte Mitarbeiter entgegen. Diese können in begründeten Fällen an medizinisches Personal weitervermitteln. Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

 

+++ Update vom 7. März 2020 | 14.00 Uhr +++

 

Neuartiger Coronavirus: Gesundheitsamt ordnet in mehreren begründeten Fällen häusliche Isolierung an

 

Mosbach. Basierend auf einer Definition des Robert Koch-Instituts hat das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises in mehreren Fällen in Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) angeordnet, dass Bürgerinnen und Bürger für eine bestimmte Zeit zu Hause bleiben müssen. Dies gilt beispielsweise für Personen, die Kontakt mit einer an SARS-CoV-2 erkrankten Person hatten, und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln. Eine solche Maßnahme, „Absonderung“ in der Fachsprache genannt, bedeutet aber nicht, dass tatsächlich bereits eine SARS-CoV-2-Infektion nachgewiesen wurde. Diese Anordnungen sind zunächst vielmehr eine aus medizinischen Gründen nachhaltig begründete und deshalb behördlich festgelegte Vorsichtsmaßnahme. Wenn sich keine Infektion herausstellt, wird die Maßnahme aufgehoben, sonst besteht sie fort. Die jeweiligen Ortspolizeibehörden haben Kenntnis von der Maßnahme und versorgen die Personen auch mit Dingen des täglichen Bedarfs, wenn notwendig.

 

Darüber hinaus gibt es viele Fälle, beispielsweise bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten ohne Symptome, bei denen das Gesundheitsamt lediglich die Empfehlung ausspricht, Sozialkontakte zu minimieren.

 

Bei Fragen rund um das Thema steht das eigens eingerichtete Bürgertelefon des Landratsamts zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 06261/84 3333 zur Verfügung. Darüber hinaus können sich Bürgerinnen und Bürger täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 / 904-39555 an eine Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden. Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts und des Landratsamtes.

 

 

+++ Update vom 6. März 2020 | 17.00 Uhr +++

 

Nach Bestätigung eines Falls des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis: Gesundheitsamt ermittelt Kontaktpersonen – Bürgertelefon auch am Wochenende erreichbar

 

Neckar-Odenwald-Kreis. Am Freitag wurde erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis bestätigt. Bei der betroffenen Patientin handelt es sich um eine 60-jährige Frau. Die Patientin wurde von einem bereits bekannten Fall aus einem anderen Landkreis angesteckt und ist zu Hause isoliert. Dies wurde schon vor dem positiven Testergebnis vorsorglich vom Gesundheitsamt angeordnet. Derzeit ist die Behandlung in einer Klinik nicht notwendig. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine Informationen zu Wohnort, Familiensituation und anderen persönlichen Daten der Betroffenen bekanntgeben.

 

„Die Kontaktpersonen sind erfasst, werden unverzüglich informiert und stehen ab jetzt in regelmäßigem Kontakt mit dem Gesundheitsamt“, sagt Dr. Martina Teinert, Leiterin des Gesundheitsamtes. Die Ärzte des Landratsamtes sowie das Landesgesundheitsamt arbeiteten eng zusammen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen.

 

Für allgemeine Informationen zum Coronavirus steht das eigens eingerichtete Bürgertelefon des Landratsamtes auch am Wochenende (7./8. März) zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 06261/84 3333 zur Verfügung. Die Anrufe nehmen geschulte Mitarbeiter entgegen. Diese können in begründeten Fällen an medizinisches Personal weitervermitteln.

 

Darüber hinaus gilt weiterhin: Als begründete Verdachtsfälle gelten Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben (Auflistung der Risikogebiete unter www.rki.de) oder Personen, die Kontakt mit einer an SARS-CoV-2 erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln. Diese Personen sollen telefonisch den jeweiligen Hausarzt kontaktieren, der in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt über weitere Schritte entscheidet. Wie bei anderen Erkrankungen auch kann das eigene Infektionsrisiko generell durch häufiges Händewaschen verringert werden. Auf das Händeschütteln sollte möglichst verzichtet werden. Zudem sollte man zum Schutz anderer nicht in die Hände, sondern in die Armbeugen niesen und gebrauchte Einmaltaschentücher schnell entsorgen. Personen mit Vorerkrankungen können sich auch schützen, indem sie Veranstaltungen mit vielen Menschen meiden.

 

 

+++ Update vom 6. März 2020 | 13.00 Uhr +++

 

Aktuelle Informationen des Kultusministeriums

 

Neckar-Odenwald-Kreis. Aktuelle Informationen des Kultusministeriums für Schulen und Kindertageseinrichtungen zum neuen Risikogebiet: Autonome Provinz Bozen -Südtirol finden Sie hier.

 

 

+++ Update vom 5. März 2020 | 10.00 Uhr +++

 

Aktuelle Risikogebiete

 

Neckar-Odenwald-Kreis. Das Robert Koch-Institut informiert über die aktuellen Risikogebiete im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus. Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch („ongoing community transmission“) vermutet werden kann. Um dies festzulegen, verwendet das Robert Koch-Institut verschiedene Indikatoren (u. a. Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der Fallzahlen).

 

Aktuelle Risikogebiete hier nachlesen.

 

 

+++ Update vom 29. Februar 2020 | 14.00 Uhr +++

 

Virus nicht nachweisbar

 

Buchen. Das Labor, das die Ausschlussuntersuchung auf das Coronavirus des gestern Morgen am Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken aufgenommenen Patienten durchführt, hat uns aktuell mitgeteilt, dass das Virus bei dem Patient nicht nachweisbar ist. Aufgrund seiner Grippeerkrankung wird der Patient weiterhin auf der Isolierstation des Krankenhauses behandelt.

 

 

+++ Update vom 29. Februar 2020 | 12.00 Uhr +++

 

Informationen des Kultusministeriums

 

Neckar-Odenwald-Kreis. Aktuelle Informationen des Kultusministeriums für Schulen und Kindertageseinrichtungen finden Sie hier.

 

 

+++ Update vom 28. Februar 2020  | 18.40 Uhr +++

 

Ergebnis am Samstagnachmittag erwartet

 

Buchen. Das Labor, das die Ausschlussuntersuchung auf das Coronavirus des heute Morgen am Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken aufgenommenen Patienten durchführt, hat uns gerade mitgeteilt, dass nicht vor morgen, Samstag am Nachmittag mit einem Ergebnis zu rechnen ist. Aufgrund seiner Grippeerkrankung wird der Patient weiterhin auf der Isolierstation des Krankenhauses behandelt.

 

Wir informieren Sie selbstverständlich morgen zu dem Ergebnis.

 

 

+++ Update vom 28. Februar 2020  | 13.55 Uhr +++

 

Fragen zu neuartigem Coronavirus (SARS-CoV-2):

 

Landratsamt richtet Bürgertelefon unter der Nummer 06261/84 3333 ein

 

Mosbach. Aufgrund des neuartigen Coronavirus gehen beim Landratsamt und den Neckar-Odenwald-Kliniken sehr viele Anfragen ein. Beantwortet werden diese ab sofort über ein eigens eingerichtetes Bürgertelefon unter der Telefonnummer 06261/84 3333. Für die Fragen stehen geschulte Mitarbeiter montags bis freitags zwischen 8.00 und 16.00 Uhr zur Verfügung und können in begründeten Fällen auch an medizinisches Personal weitervermitteln.

 

Für Bürgerinnen und Bürger mit Symptomen gilt weiterhin: Als begründete Verdachtsfälle gelten Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben (Auflistung der Risikogebiete unter www.rki.de) oder Personen, die Kontakt mit einer an SARS-CoV-2 erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln. Diese Personen sollen telefonisch den jeweiligen Hausarzt kontaktieren, der in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt über weitere Schritte entscheidet. Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

 

+++ Update vom 28. Februar 2020  | 10.15 Uhr +++

 

Information zu Einsatz von Polizei und Rettungsdienst in Buchen

 

Buchen. In Buchen (Odenwald) hat heute Morgen ein Einsatz von Rettungsdienst und Polizei stattgefunden. Anlass war ein Patient, der anhand einer unklaren Symptomatik die Besorgnis einer neuartigen Coronaerkrankung (SARS-CoV-2) geäußert hatte. Der Patient wurde unter Schutzvorkehrungen in den Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken gebracht und befin-det sich wie vorgesehen auf der Isolierstation. Dort stellte sich zunächst eine Grippeerkrankung heraus (Influenza A). Eine darüber hinausgehende Ausschlussuntersuchung auf das Coronavirus dauert derzeit noch an. Mit einem Ergebnis wird im Laufe des Tages gerechnet.

 

 

+++ Update vom 27. Februar 2020 +++

 

Stellungnahme des Landratsamts

 

Mosbach. Schon seit vielen Wochen bereitet sich das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises auf mögliche Fälle des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 vor. Basierend auf ihrer langjährigen Erfahrung mit Infektionskrankheiten begleiten die ärztlichen Mitarbeiter derzeit vor allem die notwendigen Maßnahmen zur Verdachtsabklärung. Dabei ist es wichtig, bei jedem Verdachtsfall zu prüfen, ob dieser die Falldefinition für eine solche Überprüfung erfüllt. Konkret gelten Personen als begründete Verdachtsfälle, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben (Auflistung der Risikogebiete unter www.rki.de) oder Personen, die Kontakt mit einer an SARS-CoV-2 erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln. Diese Personen sollen telefonisch den jeweiligen Hausarzt kontaktieren, der in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt über weitere Schritte entscheidet.

 

Bürgerinnen und Bürger können sich zudem auf der Webseite des Robert Koch-Instituts informieren unter www.rki.de. Dort gibt es eine umfassende Liste mit Fragen und Antworten. Zudem hat das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr telefonisch erreichbar unter 0711/904-39555. Informationen hält auch das Landratsamt auf seiner Webseite bereit.

 

Auch die Neckar-Odenwald-Kliniken sind gut auf mögliche Fälle des Coronavirus vorbereitet. So existiert für die Kliniken eine detaillierte und eingeübte Pandemieplanung. Kernbestandteil ist eine jederzeit einsatzbereite Isolierstation am Standort Buchen. Ebenso könnte am Standort Mosbach eine solche Station eingerichtet werden. Das Personal der Kliniken wird regelmäßig mit Informationen des Robert-Koch-Instituts versorgt und entsprechend bezüglich des Vorgehens bei möglichen Verdachtsfällen sensibilisiert. Die Kliniken weisen ebenfalls darauf hin, dass bei Personen, die unter die Falldefinition fallen, das telefonische Melden beim Hausarzt und nicht der Gang in die Zentrale Notaufnahme der Kliniken der richtige Weg ist.

Quelle :neckar-odenwald-kreis.de

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