Odenwald-Kreis | Reaktion des Landrats auf die Pressemitteilung der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft e.V. (BWKG)


Pressemitteilung der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft e.V. (BWKG) „BWKG-Indikator 2/2021: Fast zwei Drittel der Krankenhäuser in 2021 mit roten Zahlen“ (26. November 2021)

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Landrat Dr. Achim Brötel: „Das Mindeste, was man in einer solchen Situation erwarten darf, ist dann aber, dass Bund und Land die daraus resultierenden finanziellen Nachteile ausgleichen.“

Mosbach. Mit Blick auf die Ergebnisse des BWKG-Indikators 2/2021 erklärte Landrat Dr. Achim Brötel für den Neckar-Odenwald-Kreis heute: „Ohne die Neckar-Odenwald-Kliniken hätten wir den Kampf gegen das Virus schon verloren gehabt, noch ehe er überhaupt begonnen hat. Von Anfang an haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den beiden Krankenhäusern in Mosbach und Buchen Herausragendes geleistet – oft bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit und manchmal sogar darüber hinaus. Dafür schulden wir ihnen großen Dank und hohe Anerkennung. Es waren bislang nicht nur bei uns, sondern überall nachweislich vor allem die kleineren Krankenhäuser im ländlichen Raum, in denen die meisten COVID-Patienten behandelt wurden. Und: Auch derzeit sind die Neckar-Odenwald-Kliniken wieder besonders stark belastet. Ganz aktuell werden deshalb erneut die Isolationsbereiche aufgestockt und dafür sämtliche elektiven Operationen – soweit medizinisch vertretbar – verschoben, um notwendige zusätzliche Kapazitäten für die Pandemiebekämpfung zu schaffen. Das Mindeste, was man in einer solchen Situation erwarten darf, ist dann aber, dass Bund und Land die daraus resultierenden finanziellen Nachteile ausgleichen. Es kann doch nicht sein, dass Städte, Gemeinden und Landkreise auch noch jetzt als Ausfallbürgen für eine verfehlte Gesundheitspolitik und eine in sich kranke Krankenhausfinanzierung herhalten müssen.“

Quelle :neckar-odenwald-kreis.de

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