Öffnung temporärer Unterkünfte für Asylbewerber

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Die Flüchtlingszugänge nach Baden-Württemberg sind im Juni im Vergleich zu den Vormonaten nochmals stark angestiegen. Alle Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes sind daher derzeit bis über ihre Kapazitätsgrenzen hinaus belastet.

Aufgrund dieser Entwicklung haben sich die Städte Karlsruhe und Villingen-Schwenningen spontan dazu bereit erklärt, kurzfristig über das Wochenende Liegenschaften zur Verfügung zu stellen, um die drohende Obdachlosigkeit von Flüchtlingen zu vermeiden. Diese Unterkünfte dienten bereits im Winter als Behelfsunterkünfte.

Die Liegenschaften im einzelnen sind:

  • Karlsruhe: Unterkunft Kriegsstraße
  • Villingen-Schwenningen: Unterkunft ehemalige Soldatenwohnungen

Das Land bedankt sich zum einen bei den beiden Städten für die rasche Hilfestellung, zum anderen bei den Kommunen Meßstetten und Ellwangen sowie den Landratsämtern Zollernalbkreis und Ostalbkreis, die die vorübergehende Überlast in den dortigen Landeserstaufnahmeeinrichtungen konstruktiv mittragen. Auch die Stadt Hechingen hat sich auf Anfrage des Integrationsministeriums dazu bereit erklärt, zu prüfen ob eine geeignete Behelfsunterkunft zur Verfügung gestellt werden kann.