Ohne Fahrschein – Polizist bei Festnahme gebissen – Nigerianer musste an Händen und Füßen gefesselt werden

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21.09.2020 – 13:49

Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein

 

Freiburg im Breisgau (ots)

Ein gesuchter Mann wehrte sich so vehement gegen seine Festnahme, dass er nicht davor zurückschreckte einen Polizeibeamten in den Unterarm zu beißen.

Ein 28-jähriger nigerianischer Staatsangehöriger war am Freitag (18.09.2020) kurz vor Mitternacht ohne Fahrschein mit dem Fernzug von Basel nach Freiburg im Breisgau unterwegs.

Da der Mann auch keinen Ausweis vorlegen konnte, wurde durch den Zugbegleiter die Bundespolizei verständigt. Beim Zughalt im Freiburger Hauptbahnhof wurde der Mann durch die Beamten angetroffen und aus dem Zug verbracht. Was die Beamten zu diesem Zeitpunkt nicht wussten, der 28-Jährige war zur Festnahme gesucht. Kurz vor Abfahrt des Zuges versuchte der Mann wieder in den Zug zu flüchten, was durch die Beamten verhindert werden konnte.

 

Mit aller Kraft wehrte sich die Person gegen die Mitnahme zur Dienststelle, dabei biss sie einem Beamten leicht in den Unterarm. An Händen und Füssen gefesselt konnte der Mann zum Bundespolizeirevier verbracht werden, wo seine Identität festgestellt wurde. Wegen eines Gewaltdelikts wurde der Mann in Deutschland gesucht und sollte deswegen in Untersuchungshaft. Am Folgetag wurde der nigerianische Staatsangehörige dem Haftrichter vorgeführt und danach in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

 

Er wird sich wegen Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Erschleichen von Leistungen und Straftaten gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten müssen. Der gebissene Polizeibeamte blieb dienstfähig.

 

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein, übermittelt durch news aktuell

 

Quelle :Blaulicht presseportal.de

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