Ohoven: “Deutschland muss ein smartes Land werden! – Die Verwaltung ist für die Bürger da und nicht die Bürger für die Verwaltung!”

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Tallinn / Berlin (ots) – Zur Vorstellung des E-Government Monitors erklärt der deutsche und europäische Mittelstandspräsident Mario Ohoven, der gerade aus Estland zurückgekommen ist:

“Deutschland ist immer noch ein digitales Entwicklungsland, statt endlich von Estland zu lernen und eine smarte, unkomplizierte Verwaltung in Gang zu bringen.

Der e-Government-Monitor macht eines deutlich: Es reicht nicht, einen PC in eine Amtsstube zu stellen, es reicht nicht, Mails zu versenden, das ganze Denken und Handeln in der Verwaltung muss sich radikal ändern. Solange man für eine Ummeldung wochenlang warten muss, statt diese wie in Estland vom Handy aus innerhalb von zehn Minuten zu erledigen, leben wir in der digitalen Steinzeit.

Und hier hat die Bundesregierung endlich ihre Vorbildaufgabe ernst zu nehmen. Das digitale Zuständigkeitschaos muss sofort mit einem einzigen Digitalministerium beendet werden.

Anträge müssen in allen Behörden online möglich sein, die Bearbeitung darf in der Regel nicht länger als drei Tage dauern. Die Behörden müssen miteinander vernetzt sein, um schnell alle Informationen austauschen zu können. Deutschland muss so smart werden, wie viele andere Länder es schon lange sind.

Ins digitale Stammbuch der Bundesregierung gehört geschrieben: Die Verwaltung ist für die Bürger da und nicht die Bürger für die Verwaltung!”

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Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011