Ohoven: Eine Große Koalition muss das Vertrauen des Mittelstands zurückgewinnen

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Berlin (ots) – Zum Beginn der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven:

„Eine neue Große Koalition muss sich mächtig anstrengen, um das verlorene Vertrauen des Mittelstands zurückzugewinnen. Die Sondierungspläne der Großen Koalition kommen Deutschland jedenfalls teuer zu stehen.

Die Nagelprobe aus Sicht des Mittelstands wird die vollständige, sofortige Abschaffung des Solidaritätszuschlags sein. Die Zeit der Scheinlösungen, Formelkompromisse und Prüfaufträge ist vorbei. Die Unternehmer erwarten von Union und SPD klare Antworten auf Herausforderungen wie Digitalisierung und internationaler Steuerwettbewerb.

Eine Politik der sozialen Wohltaten kann sich der Wirtschaftsstandort Deutschland nicht länger leisten. Stattdessen braucht es Zukunftsinvestitionen in Bildung, Innovation und Infrastruktur. Im Sozialbereich darf es keine Nachforderungen geben. Allein die geplante Festsetzung des Rentenniveaus auf 48 Prozent kostet nach Berechnungen des Prognos Instituts bis 2040 zusätzlich 650 Milliarden Euro.

Über den Koalitionsverhandlungen schwebt zudem das Damoklesschwert des Mitgliederentscheids der SPD. Wir werden die Koalitionsverhandlungen kritisch begleiten und die Ergebnisse auf ihre Mittelstandstauglichkeit hin überprüfen.“

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Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011