Pamela Andersons Geburtstagswunsch: Freiheit für gleichaltrigen Orca


Pamela und PETA USA fordern neuen CEO von SeaWorld auf, Corky an eine betreute Meeresbucht zu übergeben
 

Vancouver / Norfolk / Stuttgart, 1. Juli 2019 Heute hat Pamela Anderson Geburtstag. Und das einzige Geschenk, das sie sich wünscht, ist Corkys Freiheit. Die Orca-Dame ist genauso alt wie sie selbst und wurde 1969 vor der Küste von British Columbia eingefangen, nahe Andersons Heimatstadt. Heute wird Corky bei SeaWorld gefangen gehalten.
 
„Bitte lassen Sie sie nicht in einem Becken sterben, das für sie ungefähr so groß wie eine Badewanne ist“, schreibt Anderson in ihrem Brief an den SeaWorld-CEO Gustavo Antorcha. Um ihre Forderung zu verdeutlichen, posiert sie auf einem neuen Motiv von PETA USA hüllenlos in einer Badewanne neben den Worten: „Könnten Sie jahrzehntelang in einer Badewanne leben?“ Das Motiv ist hier einsehbar.
 
„Corkys Bruder und Schwester leben in freier Wildbahn und es geht ihnen gut“, erklärt Anderson. „Ein kanadischer Wissenschaftler, der ihre Familie seit Langem studiert, will sie nach Hause bringen. Es liegt in Ihrer Macht, diesen Orca, der schon so lange leidet, in eine geschützte Meeresbucht in dem Ozean zu übergeben, aus dem er stammt.“ Corky war für ein mittlerweile illegales Zuchtprogramm genutzt worden, in dem jedes ihrer sieben Kinder innerhalb weniger Wochen starb.
 
Weltweit wächst der Druck auf SeaWorld, betreute Meeresbuchten zu schaffen. Das National Aquarium überstellt seine Delfine – darunter auch zwei bei SeaWorld geborene – in eine solche Unterbringung. Aus einem chinesischen Park werden Belugas in eine Auffangstation nach Island gebracht. Und das Parlament in Andersons Heimat Kanada hat die Haltung von Delfinen und Walen kürzlich ganz verboten.
 
PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation weist darauf hin, dass Orcas in Freiheit komplexe Beziehungen eingehen und pro Tag bis zu 225 Kilometer weit schwimmen. Bei SeaWorld schwimmen sie in niedrigen Becken, die mit chemisch behandeltem Wasser gefüllt sind, in endlosen Kreisen. Die häufige Sonneneinstrahlung führt teils zu Haut- und Augenkrankheiten. PETA setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.
 
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Auf dem neuen Motiv fragt Pamela Anderson: „Könnten Sie jahrzehntelang in einer Badewanne leben?“ / © Robert Sebree
 
Das Motiv senden wir auf Anfrage gerne zu.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Themen/SeaWorld
SeaWorldOfHurt.com
 
Kontakt:
Carolin von Schmude, +49 711 860591-528, [email protected]



Quelle : PETA.de

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