PETA-Expertin verrät drei gute Gründe, warum Hunde nicht auf den Weihnachtsmarkt gehören


Enge und Lärm sind kein Spaß für Tiere

 
Stuttgart, 27. November 2018 – Glühweinstände, Lebkuchen und Weihnachtsmusik gehören für viele Menschen zum Winter dazu. Und am liebsten würden Hundefreunde ihre Lieblinge überall hin mitnehmen. Warum Weihnachtsmärkte kein guter Ort für Hunde sind, erklärt Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA.
 
„Enge und Lärm stressen viele Vierbeiner sehr“, so Jana Hoger. „Nicht selten können Weihnachtsmärkte für Hunde sogar gefährlich sein.“
 
Drei Gründe, warum Hunde während des Weihnachtsmarkt-Besuchs lieber zu Hause bleiben sollten:
 
Es ist eng und laut:
Vor allem kleine Hunde werden zwischen all den Menschenbeinen schnell übersehen. Aber auch große Vierbeiner können versehentlich getreten, angerempelt oder umgerannt werden. Hunde haben ein feines Gehör – laute Musik und Gespräche stressen sie zusätzlich. Weihnachtliche Ausflüge mit Hunden machen an ruhigeren Orten definitiv mehr Spaß.
 
Es ist voller Menschen:
Im besten Fall wollen sie einfach nur freundlich sein und die Hunde streicheln, im schlimmsten Fall sind sie betrunken und grob zu den Tieren. So oder so: Nicht jeder Hund mag den Umgang mit fremden Menschen, erst recht nicht, wenn es im Gewimmel keine Möglichkeit zum Ausweichen gibt. Bevor Hunde vor Panik vielleicht sogar zuschnappen, bleiben sie besser zu Hause.
 
Es ist gefährlich:
Wenn Hunde heruntergefallene Essensreste oder Müll essen, kann das leicht zu Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen führen. Noch gefährlicher wird es, wenn Hunde Knochen aus Grillresten oder Schokolade verschlucken. Von heißem Glühwein, der im Gedrängel auf Hunden landen kann, und Scherben auf dem Boden ganz zu schweigen. Egal, wie sehr die Halter aufpassen: Sicher ist es für Hunde auf Weihnachtsmärkten nicht.
 
Hunde während des Weihnachtsmarkt-Besuchs im kalten Auto zurückzulassen, ist keine Option: Auch Minustemperaturen können für die Vierbeiner lebensgefährlich werden!
 
Ein besserer Plan: Die Tiere bei ihrem Lieblingssitter lassen und mit Menschenfreunden auf vegane Weihnachtsmärkte gehen. In einigen Orten gibt es Weihnachtsmärkte, die explizit für die Vierbeiner und ihre Halter ausgerichtet sind. Hier haben auch Hunde die Möglichkeit, auf Tierfreunde zu treffen und an Ständen zu naschen. Grundsätzlich sollten aber nur Vierbeiner den Markt besuchen, die gesund sind und sich gut mit Artgenossen vertragen.
 
Weitere Informationen zum tierfreundlichen Weihnachten:
PETA.de/Themen/Weihnachten
 
Kontakt:
Thomas Lesniak, +49 711 860591-527, ThomasL@peta.de



Quelle : PETA.de

Bilder / Video Französischer Markt Wertheim 20.-22.05.2016 – Live Musik und Kulinarisches