PETA macht in Stuttgart mit „gehäuteten“ Menschen auf Tierleid in der Modebranche


Stuttgart, 8. März 2019 – Es ist ein gruseliger Anblick, der sich den Passanten am kommenden Dienstag, 12. März, ab 18 Uhr vor der Königstraße 1B in Stuttgart bietet: Als gehäutete Menschen verkleidet machen PETA-Unterstützer mit Tablets, auf denen Filme aus der Pelz- und Lederproduktion gezeigt werden, auf das Leid der Tiere in der Modebranche aufmerksam – denn viele Modeunternehmen verwenden nach wie vor Tierhäute, Pelze oder Federn in ihren Kollektionen. PETA-Recherchen zeigen seit Jahren, wie Kaninchen, Marderhunde und Kühe für Pelz oder Leder getötet werden – teilweise bei vollem Bewusstsein. Die Tierschutzorganisation appelliert an die Verbraucher, ausschließlich Kleidung aus Pflanzen- oder Synthetikfasern wie Baumwolle, Leinen oder Tencel zu kaufen.
 
„Ein Schnitt in den Finger schmerzt bereits fürchterlich. Wie müssen sich erst die Tiere fühlen, die für Modezwecke teilweise lebendig gehäutet werden?“, fragt Christiane Steiner von PETA. „Vielen Verbrauchern ist nicht bewusst, wie viel Leid in ihrer Kleidung steckt – wir hoffen, dass unsere Aktion zum Nachdenken anregt und die Passanten davon überzeugt, tierfreie Mode zu kaufen.“
 
Auch in Deutschland leiden jedes Jahr Millionen Kühe, Lämmer, Schafe und Nerze unter qualvollen Bedingungen. Viele von ihnen fristen ein trauriges Leben in stinkenden Boxen, eingepfercht unter wahnsinnigen Schmerzen. Grausame Standardprozeduren wie Kastrationen, Brandmarkungen sowie das Kupieren der Schwänze und Hörner finden meist ohne jegliche Betäubung statt. Während des Transports und der Tötung werden viele Tiere geschlagen und getreten. Durch die Fließbandarbeit im Schlachthof kommt es häufig vor, dass Tiere bei vollem Bewusstsein sind, wenn Arbeiter Ihnen mit einem Messer die Kehle durchschneiden. Nachdem sie getötet wurden, wird ihre Haut zu Stiefeln, Taschen, Mänteln und Geldbörsen verarbeitet. Auch bei Lammfell handelt es sich um das Wollhaar von Schafen mitsamt ihrer Haut. Sogar für Daunen oder Wolle werden Gänse oder Angorakaninchen oftmals lebendig kahl gerupft.
 
PETA konnte durch Undercover-Recherchen und Aufklärungskampagnen bereits viele internationale Modehäuser und Designer für tierfreie Mode begeistern. Breuninger, Burberry, Chanel, Coach, Diane von Furstenberg und Jean Paul Gaultier zeigen schon heute oder in naher Zukunft pelzfreie Kollektionen.
 
WANN & WO
Datum: Dienstag, 12. März 2019
Uhrzeit: 18:00–18:45 Uhr
Ort: Königstraße 1B, 70173 Stuttgart
 

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Das druckfähige Motiv finden Sie hier zum Download.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Themen/Bekleidung
Pelz.PETA.de
Leder.PETA.de
 
Kontakt:
Lisa Kienzle, +49 711 860591-536, LisaKi@peta.de



Quelle : PETA.de

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