PETA-ZWEI-Aktivisten tragen „gehäutetes Kaninchen“ durch Karlsruher Innenstadt


Karlsruhe, 30. November 2018 – Gehüllt in blutgetränkte Pelzmäntel tragen Aktivisten des freiwilligen PETA-ZWEI-Streetteams am morgigen Samstag, 1. Dezember, ab 13:15 Uhr ein täuschend echt aussehendes gehäutetes Kaninchen durch die Karlsruher Innenstadt. Vom Europaplatz vor der Postgalerie laufen sie zum Marktplatz, wo zwischen 14:15 und 15:45 Uhr eine Zwischenkundgebung stattfindet. Hier wird mit einer Person, die zuvor beim Demomarsch als Tier im Käfig transportiert wurde, eine Lebendhäutung nachgestellt. Anschließend folgt eine Die-in-Aktion mit weiteren Aktivisten. Vom Marktplatz aus laufen sie dann wieder zurück zum Europaplatz, wo sie gegen 17:00 Uhr eintreffen. Mit der aufsehenerregenden Aktion wollen die Unterstützer der Tierrechtsorganisation Passanten über die Ausbeutung von Tieren in der Pelzbranche aufklären. Über 100 Millionen Nerze, Füchse, aber auch Hunde und Katzen, werden jedes Jahr auf Pelzfarmen eingesperrt und mittels analem Elektroschock oder Vergasung getötet.
 
„Kaum ist der Winter da, sieht man sie wieder überall: mit Pelz besetzte Kapuzenjacken und Bommelmützen. Viele Menschen wissen nicht, was sie da eigentlich anziehen: die Haut und das Fell von gequälten Tieren, möglicherweise sogar eines Hundes oder einer Katze“, so Barbara Palys, Leiterin des PETA-ZWEI-Streetteams Karlsruhe.
 
Vor allem bei Pelzkrägen an Jacken sowie Bommeln an Schlüsselanhängern und Mützen sollten Konsumenten zweimal hinschauen. Immer wieder stellt PETA fest, dass echtes Fell absichtlich als Kunstpelz deklariert und so unwissenden Kunden untergejubelt wird. Bei vielen Accessoires, etwa den Schlüsselanhängern, muss das verwendete Material noch nicht einmal gekennzeichnet werden – und dem Kunden bleibt nichts anderes übrig, als blind zu raten.
 
Fellapplikationen tauchen seit einigen Jahren auch vermehrt an Schuhen auf. Häufig stammen sie von Schafen und Kaninchen. Wer sich in diesem Winter neue Schuhe zulegt, sollte daher unbedingt überprüfen, dass es sich nicht um echtes Fell handelt.
 
Gut gemachter Kunstpelz kann teurer sein als Pelz von Tieren. Auf den ersten Blick ist kaum ein Unterschied zu erkennen. Durch einfache Tricks lässt sich jedoch herausfinden, ob das Fell echt ist. Wer zum Beispiel die Haare auseinanderzieht, sieht, ob Leder darunter ist. Wenn ja, handelt es sich um Haut und Haare eines Tieres.
 
Für Menschen, die Fell ohne Tierquälerei an ihrer Kleidung haben möchten, gibt es mittlerweile durch technische Entwicklungen und die Verwendung synthetischer Materialien hochwertige tier- und umweltfreundliche Alternativen. Zudem hat die Tierrechtsorganisation mit dem „PETA-Approved Vegan“-Logo ein Label für vegane Mode ins Leben gerufen. Es zeichnet Kleidung und Textilien aus, für die kein Tier ausgebeutet oder getötet wurde. PETAs Motto lautet in Teilen, dass Tiere nicht dazu da sind, dass wir sie anziehen.
 
Das PETA-ZWEI-Streetteam Karlsruhe ist ein Verbund freiwilliger Aktivisten, die sich für die Ziele der Jugendkampagne PETA ZWEI der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. einsetzen.
 
WANN & WO
Datum: Samstag, 1. Dezember 2018
Uhrzeit: 13:15–17:00 Uhr
Ort: Europaplatz vor der Postgalerie über den Marktplatz, dann zurück zum Europaplatz, 76133 Karlsruhe
Kontakt vor Ort: Barbara Palys (den telefonischen Kontakt stellen wir auf Anfrage gerne her)
 

Ähnliche Aktion: Anti-Pelz-Demo des PETA-ZWEI-Streetteams Leipzig. / © PETA Deutschland e. V.
 
Das druckfähige Motiv kann hier heruntergeladen werden.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Pelz
PETA.de/PETA-Approved-Vegan
PETA.de/Mode
 
Kontakt: 
Lisa Kienzle, +49 711 860591-536, LisaKi@peta.de



Quelle : PETA.de

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