PETA-ZWEI-Streetteam Berlin und ASS informieren über das Leid der Hühner für Eier


Berlin / Stuttgart, 17. April 2019 – Leiden für Eier: Das freiwillige PETA-ZWEI-Streetteam Berlin macht gemeinsam mit der Aktionsgruppe der Albert Schweitzer Stiftung am Samstag ab 15:00 Uhr in der Wilmersdorfer Straße mit einer Aktion auf das Leid hinter Eiern aufmerksam. Mit Schutzanzügen und Hühnermasken stehen die Tierfreunde in einem winzigen markierten Bereich und veranschaulichen so den Platzmangel in der industrialisierten Hühnerhaltung. Eine Schreddermaschine voller „blutiger“ Plüschküken soll die Tötung der männlichen Küken symbolisieren. Das Streetteam möchte Passanten anlässlich des anstehenden Osterfestes und PETAs Mach-dich-eifrei-Kampagne über die Missstände und Torturen aufklären, denen allein in Deutschland mehr als 40 Millionen Hühner ausgesetzt sind. Die Kampagne soll auch den Nudelhersteller Newlat GmbH mit den bekannten Marken Birkel und 3 Glocken von einer eifreien Produktion überzeugen. Mit der Aktion appelliert PETA an alle Verbraucher, die Augen nicht vor dem Tierleid zu verschließen und sich bewusst für vegane Produkte zu entscheiden.
 
„Hühner sind hochsoziale und intelligente Tiere, die in der landwirtschaftlichen Tierhaltung jedoch zu Eierlegemaschinen degradiert werden“, so Ina Voigt, Leiterin des PETA-ZWEI-Streetteams Berlin. „Der Kauf eines Eis oder eihaltigen Produkts unterstützt die gravierenden Missstände und den Tod Millionen frisch geschlüpfter männlicher Küken. Da sie keine Eier legen, gelten sie als unprofitabel und werden kurz nach ihrer Geburt getötet – PETA appelliert an alle Konsumenten, sich für eine der zahlreichen leckeren Alternativen zu entscheiden.“
 
In Deutschland werden jährlich etwa 50 Millionen männliche Küken vergast – das sind fast 100 Tiere pro Minute –, da sie weder Eier legen noch für die Fleischproduktion genutzt werden können. Hinter dem „Bio“-Siegel verbergen sich häufig dieselben tierverachtenden Praktiken.
 
Hühner sind faszinierende Tiere. Sie schließen Freundschaften, erkennen einander, lieben ihren Nachwuchs und kommunizieren bereits mit ihren Jungen, wenn diese noch im Ei sind. Sie genießen Staubbäder und dösen gerne in Bäumen. In den Ställen hingegen fristen sogenannte Legehennen ein Elendsdasein: Eingepfercht in enge Käfige oder mit Tausenden Artgenossen in einer Halle leben sie meist in ihren eigenen Exkrementen und existieren einzig zu dem Zweck, unnatürlich viele Eier zu „produzieren“. Hühner haben eine natürliche Lebenserwartung von bis zu zehn Jahren, doch sobald ihre Legeleistung nach etwa eineinhalb Jahren nachlässt, werden sie im Schlachthaus getötet.
 
PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein: eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft. Mit der Kampagne „Mach dich eifrei“ informiert PETA über das Leid von Hühnern in der Eierindustrie und zeigt Alternativen auf.
 
Das PETA-ZWEI-Streetteam Berlin ist ein Verbund freiwilliger Unterstützer, die sich für die Ziele der Jugendkampagne PETA ZWEI der Tierschutzorganisation PETA Deutschland e.V. einsetzen.
 
Details zur Aktion:
 
Datum: Samstag, 20. April 2019
Uhrzeit: 15:00–18:00 Uhr
Ort: Wilmersdorfer Str. 121, 10627 Berlin
 

Enge, Schmerz und Tod: Alltag für die meisten Hühner in der Eierindustrie / © fighting for animals.photography
 
Das druckfähige Motiv finden Sie hier zum Download.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Eier
PETA.de/Ei-Alternativen
PETA.de/Huehner
PETA.de/Eifrei
Veganstart.de
 
Kontakt:
Lisa Kienzle, +49 711 860591-536, LisaKi@peta.de



Quelle : PETA.de

Bilder / Video Französischer Markt Wertheim 20.-22.05.2016 – Live Musik und Kulinarisches