POL-HN: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn mit Berichten aus dem Neckar-Odenwald-Kreis


Heilbronn (ots) – Mosbach: Zeugen nach Verkehrsunfall gesucht

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Sonntagnachmittag, gegen 16.30 Uhr, auf der B 37 zwischen der Obrigheimer Neckarbrücke und dem Mosbacher Kreuz. Vermutlich infolge des Schneetreibens war der Fahrer eines Kleinwagens ins Schleudern geraten und auf die Gegenfahrbahn gerutscht. Dort war gerade der Fahrer eines roten Chevrolet Matiz in Richtung Binau unterwegs. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste dieser ausweichen und geriet dadurch ebenfalls ins Schlingern bis die Fahrt an der Leitplanke endete. Ebenfalls gegen die Bordsteinkante und vermutlich auch gegen die Leitplanke rutschte auch der Unfallverursacher. Dieser blieb an der Unfallstelle dann aber nicht stehen, sondern setzte sein Fahrt fort, ohne sich um den Schaden an der Fahrbahnbegrenzung und an dem anderen Fahrzeug zu kümmern. Zeugen des Unfalles werden gebeten, sich beim Polizeirevier Mosbach, Telefon 06261 8090, zu melden.

Mosbach: Junge Männer bedrohen Rollstuhlfahrer

Zu einer Bedrohung eines Rollstuhlfahrers kam es bereits am Samstag, den 25.11.2017, gegen 19 Uhr, im Bereich des Mosbacher Bahnhofs. Der Mann fuhr mit seinem Elektrorollstuhl durch die Fußgängerunterführung, als ihn zwei Männer im Alter zwischen 19 und 25 Jahren, ansprachen. Die beiden saßen wohl mit einem Bierkasten auf Höhe des dortigen Fahrkartenautomaten und forderten den 57-Jährigen auf ihnen eine Zigarette zu geben. Nachdem der Rollstuhlfahrer dies verneinte drückte einer der beiden Männer ihn in seinen Sitz und beschimpfte ihn. Der Rollstuhlfahrer wehrte sich und erreichte so, dass der Mann von ihm abließ. Bevor die beiden jungen Männer dann den Geschädigten in Ruhe ließen, trat der zweite Unbekannte, welcher sich vorher noch zurückgehalten hatte, gegen den Rollstuhl und beschädigte diesen. Der Angreifer ist zwischen 1.85 und 1.90 Meter groß, muskulös und hat vermutlich blond gefärbte Haare. Am Hals soll er ein Hakenkreuz und am linken Unterarm die Zahl 88 tätowiert haben. Am Tattag trug er vermutlich eine Jeans, Springerstiefel mit weißen Schnürsenkeln, ein kanadisches Holzfällerhemd sowie eine Fliegerjacke. Der andere, gleichgroße aber vermutlich etwas jüngere Mann hat eine Glatze und trägt eine dunkle runde Hornbrille. Er soll ähnlich wie sein Begleiter bekleidet gewesen sein. Zeugen die Hinweise auf die Identität der beiden Männer geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Mosbach unter der Telefonnummer 06261 8090 in Verbindung zu setzen.

Mosbach: Drogen gefunden

Gleich zwei Mal konnte Beamte des Polizeireviers Mosbach am vergangenen Wochenende kleine Mengen Rauschgift bei jungen Männern auffinden, die sich im Bereich des Neckarelzer Bahnhofes aufgehalten haben. Am Samstagnachmittag wurde ein 36-Jähriger überprüft. Bei dem Mann wurde eine kleine Menge eines Pulvers aufgefunden, bei dem es sich laut Vortest vermutlich um Amphetamin handelt. Um Marihuana handelt es sich offenbar bei dem Betäubungsmittel, welches ein 28-Jähriger am Sonntagvormittag in geringer Menge bei sich hatte. Der Mann wurde ebenfalls überprüft und kontrolliert und hielt dabei das Rauschgift sogar in seiner Hand. Die Männer mussten die Drogen jeweils den Beamten aushändigen. Auf beide kommt nun eine Strafanzeige zu.

Mosbach: Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen geleistet

Erheblichen Widerstand bei der Entnahme einer Blutprobe leistete ein 40-Jähriger am Sonntagmorgen auf dem Polizeirevier Mosbach. Der Autofahrer war Beamten zuvor aufgefallen, als er mit seinem Opel Corsa die B 27 im Bereich des Bahnhofs befuhr. Nach der Fahrt musste der Mann die Beamten auf die Dienststelle begleiten und dort kurzzeitig auf die Entnahme der Blutprobe warten. Er schlief zunächst ein und wurde, als er von den Beamten geholt werden sollte, sofort wach und auch aggressiv. Mit Leibeskräften versuchte er die Blutentnahme durch einen hinzugerufenen Arzt zu verhindern und sich aus den Festhaltegriffen der Beamten zu winden. Erst nach mehreren Minuten kam er dann wohl zur Vernunft und ließ die Maßnahme über sich ergehen. Diese Einsicht kam aber zu spät, so dass er jetzt nicht nur mit einer Anzeige wegen Fahrt unter Alkoholeinfluss, sondern auch mit einer Anzeige wegen Widerstandes gegen die Beamten rechnen muss. Verletzt wurden bei dem Vorfall glücklicherweise weder die Beamten noch der renitente Autofahrer.

Buchen: Ohne Winterreifen Unfälle verursacht

Gleich zwei Mal kam es am Sonntag im Bereich Buchen zu Verkehrsunfällen, die vermutlich darauf zurückzuführen sind, dass die Fahrzeugführer keine Winterreifen an ihren Fahrzeugen angebracht hatten. Der erste Unfall ereignete sich gegen 17.30 Uhr auf der L 522 zwischen Hettingen und Buchen. Ein 61-jähriger Ford-Fahrer war mit seinem Fahrzeug auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern geraten und war mit dem Fahrzeugheck gegen einen entgegenkommenden Volkswagen geprallt. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, es entstand jedoch Sachschaden in Höhe von 4.000 Euro. Gegen 19.20 Uhr kam ein Fiat-Fahrer in der Daimlerstraße in Buchen ins Schleudern. Die Sommerreifen hatten auf der schneebedeckten Fahrbahn keinen ausreichenden Halt und so kam es, dass der 23-jährige in einer Rechtskurve geradeaus weiter fuhr und gegen einen Altkleidercontainer prallte. Auch bei diesem Unfall blieb es bei Sachschaden. Beide Unfallverursacher müssen nun mit einer Anzeige rechnen, wobei ihnen insbesondere die nicht angebrachten vorgeschriebenen Winterreifen zum Vorwurf gemacht werden.

Buchen: Mehrere Unfälle nach Wintereinbruch

Vier Mal Blechschaden gab es gestern bei witterungsbedingten Unfällen im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Buchen. Gegen 15.50 Uhr kam ein 31-jähriger Pick-Up-Fahrer auf der K 3909 zwischen Pülfringen und Schweinberg von der Fahrbahn ab. Der Mann war vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern geraten und rutschte in den Graben. Dort überschlug sich das Fahrzeug, so dass Totalschaden in Höhe von rund 3.000 Euro entstand. Zeitgleich kam es auch in Buchen in der Straße Am Ring zu einem Unfall. Ebenfalls aufgrund vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit kam eine 29-Jährige ins Schleudern und kollidierte mit ihrem Jeep mit einer Sandsteinmauer. Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von 4.500 Euro. Um 17 Uhr ereignet sich dann ein Verkehrsunfall zwischen Riedern und Hardheim. Dort kam eine 25-jährige Autofahrerin von der schneebedeckten Straße ab und beschädigte mehrere Leitpfosten. Von der Fahrbahn ab kam auch eine 22-jährige Renault-Fahrerin bei einem Unfall um 19.10 Uhr auf der B 292 in Adelsheim. Die Frau kam in Höhe des Kreishäldewegs von der winterlichen Bundesstraße ab und beschädigte neben der Fahrbahn nicht nur ihr Auto sondern auch einen Zaun und mehrere dort ausgestellte Grabsteine. Die Frau blieb unverletzt, die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.

Buchen: Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall – Gaffer muss mit Anzeige rechnen

Zu einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen kam es am Sonntag, gegen 13 Uhr, auf der B 27 bei Walldürn. Ein 30-jähriger Dacia-Fahrer war aufgrund vermutlich den Witterungsverhältnissen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern geraten und prallte gegen einen ordnungsgemäß entgegenkommenden Ford C-Max. Während der Dacia auf der Fahrbahn zum Stehen kam, wurde der von einer 36-jährigen Frau gelenkte Ford in den Straßengraben abgewiesen und überschlug sich dort. Dadurch wurden die Fahrerin sowie ein mitfahrendes Kleinkind im Alter von 17 Monaten verletzt. Beide mussten mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden. Mit einer Anzeige muss nicht nur der Unfallverursacher rechnen, sondern auch ein Autofahrer aus dem Landkreis Heilbronn. Dieser fuhr nämlich während der polizeilichen Unfallaufnahme an den beschädigten Autos vorbei und filmte das Geschehen durch das geöffnete Seitenfenster. Da er an der Unfallstelle nicht angehalten werden konnte, erhielt er am Nachmittag Besuch von für seinen Wohnort zuständigen Polizeibeamten.

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