POL-HN: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 08.02.2018 mit Berichten aus dem Main-Tauber-Kreis


Heilbronn (ots) – Bad Mergentheim: Peugeot gestreift und weitergefahren

Obwohl er mit seinem Fahrzeug während der Fahrt auf der Bismarckstraße in Bad Mergentheim das entgegenkommende Fahrzeug einer 22-Jährigen gestreift hat, setzte ein Unbekannter seine Fahrt weiter fort. Die 22-Jährige war am Mittwoch gegen 19.30 Uhr aus der Dr.-Schier-Straße kommend mit ihrem Peugeot nach rechts in die Bismarckstraße abgebogen, als ihr nach circa 50 Metern drei Fahrzeuge entgegenkamen. Der Fahrer des letzten Fahrzeuges hielt das Rechtsfahrgebot vermutlich nicht konsequent ein, kam auf die Fahrbahn der Geschädigten und beschädigte dabei das linke Spiegelglas und den Außenspiegel des Peugeots. Es entstand Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Von dem Fahrzeug des Unbekannten ist lediglich bekannt, dass es sich um einen weißen Kleinwagen handelt. Zeugen, die den Unfall oder den Verursacher beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07931 54990 beim Polizeirevier Bad Mergentheim zu melden.

Distelhausen: Einbruch auf Baustelle

Bislang Unbekannte entwendeten von der Baustelle des Seniorenheimes Distelhausen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine orginalverpackte Lampe sowie eine Handbrause mit Schlauch und eine WC-Drückerplatte. Wie die Tatverdächtigen in das Gebäude in der Flurstraße gelangten ist noch unklar. Der Wert der Beute beläuft sich auf circa 400 Euro. Verdächtige Beobachtungen sollten unter der Telefonnummer 09341 810 dem Bezirksdienst des Polizeirevier Tauberbischofsheim gemeldet werden.

Lauda: Sachbeschädigung an Auto

Am Mittwoch Morgen, in der Zeit von 2.15 bis 2.30 Uhr, zerkratzte ein bislang Unbekannter in der Bahnhofstraße in Lauda den BMW des Geschädigten mittels eines unbekannten Gegenstandes auf der gesamten rechten Fahrzeugseite. Das Fahrzeug war in einem Hofraum abgestellt. Hinweise zum Unbekannten oder zur Tat sollten unter der Telefonnummer 09343 62130 dem Polizeiposten Lauda-Königshofen gemeldet werden.

Oberlauda: Schlägereien auf „Grün-Weiß-Ball“

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es am Sonntag, zwischen 1.00 Uhr und 2.00 Uhr, während des „Grün-Weiß-Balles“ in der Festhalle in Oberlauda, sowohl in als auch vor der Festhalle, zu insgesamt drei wechselseitigen Körperverletzungen zwischen zwei Gruppierungen. Die Polizei war mit drei Streifen vor Ort. Alle Beteiligte standen offensichtlich unter erheblichem Alkoholeinfluss. Mehrere Atemalkoholüberprüfungen ergaben bei Beteiligten Werte von bis zu über zwei Promille. Der Grund für die Auseinandersetzungen ist noch nicht bekannt. Zu sichtbaren Verletzungen kam es nicht.

Freudenberg: Versuchter Einbruch in Physiotherapiepraxis

Mit leeren Händen musste ein Tatverdächter von dannen ziehen, nachdem er in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch vergeblich versuchte die Haupteingangstür einer Physiotherapiepraxis in der Türkeigasse in Freudenberg aufzuhebeln. Verdächtige Wahrnehmungen sollten dem Polizeiposten Külsheim unter der Telefonnummer 09345 241 gemeldet werden.

Wertheim: Radfahrer verletzt

Leicht verletzt wurde ein 76-Jähriger am Mittwoch Mittag, als er mit seinem Fahrrad die Bahnhofstraße in Wertheim in Richtung Stadtmitte fuhr. Dabei wurde er offenbar von einer 26-Jährigen übersehen, die mit ihrem Pkw vor der Apotheke ausparken wollte. Der Mann wurde vom rückwärts fahrenden Auto erfasst und stürzte daraufhin auf die Fahrbahn. Der hinzugerufene Rettungswagen verbrachte den Verletzten zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.

Grünsfeld: Mitarbeiter verhindern Betrug an Unternehmen

Mit der Betrugsmasche „CEO-Fraud“ haben Unbekannte am 25. Januar versucht, ein Unternehmen in Grünsfeld um einen Geldbetrag in fünfstelliger Summe zu bringen. Die Unbekannten schrieben zwei Mitarbeiterinnen der Firma mehrere E-Mails. Darin gaben sie sich als der vermeintliche Geschäftsführer der Frauen aus und baten um eine Überweisung ins Ausland. Nach Rücksprache mit dem wirklichen Geschäftsführer stellte sich heraus, dass die E-Mails nicht von ihm stammten. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei Mitarbeiter von Unternehmen vor der dreisten Masche der Betrüger. Die unbekannten Täter gehen dabei meist sehr raffiniert vor: Sie recherchieren Informationen zum betroffenen Unternehmen, um sich so Insiderwissen anzueignen. Gegenüber ausgewählten Mitarbeitern geben sie sich dann per E-Mail oder per Telefon als eine bestimmte Führungskraft aus. Dazu verfälschen die Betrüger E-Mail-Adressen. Besonders häufig betroffen von der Masche sind Mitarbeiter aus der Buchhaltung oder dem Rechnungswesen, die berechtigt sind, Überweisungen zu tätigen. Dann bitten die Betrüger um die Überweisung einer größeren Summe von einem Unternehmenskonto auf ein fremdes Konto im Ausland. Die Polizei rät dazu, bei Transaktionen firmeninterne Kontrollmechanismen einzuführen. Mitarbeiter sollten immer die Absenderadressen genau kontrollieren und sich beim Auftraggeber von Überweisungen telefonisch rückversichern.

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