POL-HN: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 21.05.2018 mit Berichten aus dem Main-Tauber-Kreis


Heilbronn (ots) – Lauda-Königshofen: Nach Unfall Zeugen gesucht

Nach einem Unfall am Samstagabend bei Lauda sucht die Polizei Zeugen. Kurz vor 18.30 Uhr fuhr eine 55-Jährige mit ihrem PKW auf der B 290 zwischen dem Laudaer Dreieck und Gerlachsheim, als ihr Mercedes in den Gegenverkehr kam und dort den Außenspiegel eines entgegen kommenden PKW streifte. Die Frau hielt nicht an, sondern fuhr nach Hause. Dort wurde sie von der Polizei angetroffen und musste mit zu einer Blutentnahme. Zeugen, denen zur tatrelevanten Zeit zwischen Lauda, Gerlachsheim und Grünsfeld ein schwarzer Mercedes aufgefallen ist oder sogar gefährdet wurde, möchte sich unter der Telefonnummer 09341 810 bei der Polizei Tauberbischofsheim melden.

Tauberbischofsheim: So sollte es immer sein

Verkehrskontrollen mit der Zielrichtung Drogen oder Alkohol am Steuer führte die Polizei Tauberbischofsheim in der Nacht zum Montag in Distelhausen durch. Trotz der späten Stunde wurden in der Zeit zwischen 2 und 3.30 Uhr zahlreiche PKW angehalten und die Lenker überprüft. Im Polizeibericht vermerkten die Beamten das Ergebnis stichwortartig: „Immer dieselbe Feststellung: Fahrer/Fahrerin nüchtern, restliche Insassen im Fahrzeug mindestens gut alkoholisiert…“. Bereits in der Nacht zum vergangenen Samstag kontrollierte die Wertheimer Polizei Autofahrer in Bettingen. Hier wurde von den Beamten vermerkt: „Es kam zu keinen Auffälligkeiten. Jeder kontrollierte Fahrer hatte 0,00 Promille.“

Lauda-Königshofen: Auto zerkratzt

Einen Schaden von über 1.000 Euro richteten Unbekannte am Samstagnachmittag in Lauda an. Eine 56-Jährige hatte ihren Skoda in der Zeit zwischen 14 und 18.30 Uhr in der Luisenstraße geparkt. Als sie wieder zu dem Wagen kam sah sie, dass jemand die Motorhaube zerkratzt hatte. Die Polizei bittet Zeugen, die in der tatrelevanten Zeit verdächtige Personen beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 09341 810 beim Revier in Tauberbbischofsheim zu melden.

Wertheim: Mit Handschließen zur Blutentnahme

Handschließen mussten Beamte des Polizeireviers Wertheim einer Frau anlegen, damit sie diese zu einer Blutentnahme mitnehmen konnten. Die 28-Jährige war in der Nacht zum Pfingstsonntag mit ihrem PKW in Wertheim unterwegs und fiel einer Streife auf, weil sie an ihrem Auto kein Licht eingeschaltet hatte. Obwohl sie nach einer Weigerung belehrt wurde, dass eine Blutentnahme notfalls auch mithilfe von einfacher körperlicher Gewalt durchgesetzt werden kann, wehrte sie sich heftig und versuchte auch, wegzurennen. Das nutzt alles nichts, am Ende entnahm ein Arzt eine Blutprobe. Für die junge Frau bedeutet ihr Verhalten, dass sie nicht nur wegen Trunkenheit im Straßenverkehr angezeigt wird, sondern auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Gegen einen Bekannten von ihr, der versuchte, ihr zu helfen und verhindern wollte, dass sie in den Streifenwagen gesetzt werden kann, wird nun wegen versuchter Gefangenenbefreiung ermittelt.

Wertheim: Tieralarm

Trotz fehlender Ausbildung können Polizeibeamte sich auch um Tierherden kümmern. So geschah dies am Samstagmorgen, nachdem mehrere entlaufene Schafe und Ziegen auf dem Bestenheider Höhenweg bei Wertheim gemeldet wurden. Zunächst kümmerte sich eine Streife allein um die vier Schafe und elf Ziegen, dann trieben sie alle zusammen mit einem Schafzüchter, dem diese Tiere allerdings nicht gehörten, zurück in das Gehege, das 400 Meter entfernt im Wald aufgestellt war.

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