POL-HN: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 23.04.2018 mit Berichten aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn


Heilbronn (ots) – Heilbronn/Offenau: Blumenkübel in Flammen

Gleich zweimal mussten Unterländer Feuerwehren am Sonntag ausrücken, weil es auf Balkonen brannte. Kurz nach 12 Uhr wurde ein Feuer auf einem Balkon in der Heilbronner Straße in Offenau gemeldet. Wie sich herausstellte hatten Bewohner offenbar Zigaretten in einem Blumenkübel nicht richtig ausgedrückt, so dass es im Kübel zu brennen begann. Zum Glück griffen die Flammen nicht auf das Zwölf-Parteien-Wohnhaus über. Beschädigt wurde lediglich der Rahmen der Balkontür. Im Einsatz waren die Feuerwehren von Offenau und Bad Friedrichshall. In der Speyrer Straße in Heilbronn brannte zwei Stunden später ebenfalls ein Blumenkübel auf einem Balkon im ersten Obergeschoss. Die Flammen griffen auch auf einen Gartenstuhl und zwei Blumenständer über. Ein aufmerksamer Passant bemerkte den Brand. Der Mann kletterte auf den Balkon und löschte die Flammen, so dass sich auch hier der Schaden in Grenzen hielt und die alarmierte Heilbronner Feuerwehr nicht mehr viel Arbeit hatte.

Eppingen: Aufmerksame Zeugin gesucht

Einer aufmerksamen Zeugin hat eine 18-Jährige zu verdanken, dass sie nicht auf ihrem Unfallschaden sitzen bleibt. Die junge Frau suchte am Samstagmittag, kurz vor 13 Uhr, auf dem Parkplatz gegenüber der Eppinger Realschule im Berliner Ring eine Parklücke, als ihr ein Unbekannter mit einem Mazda entgegen kam. Sie hielt an, weil es an dieser Stelle zu eng für zwei PKW war. Der Mann fuhr weiter und streifte ihren Wagen. Obwohl an dem VW Fox der 18-Jährigen ein Schaden in Höhe von über 1.000 Euro entstand, gab der Mazda-Fahrer Gas und verschwand. Eine Zeugin notierte sich das Kennzeichen des Wagens des Geflüchteten. Diese Zeugin und eventuelle andere werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07262 60950 beim Polizeirevier Eppingen zu melden.

Heilbronn: Tumulte in der Moschee

Zu Tumulten kam es in einer Heilbronner Moschee am Sonntagnachmittag. Um 14.40 Uhr wurde eine Massenschlägerei in den Räumen der Moschee in der Goppeltstraße gemeldet. Die Polizei rückte mit insgesamt 17 Streifen von verschiedenen Dienststellen an. Es stellte sich heraus, dass sich etwa 200 Mitglieder zu einer Versammlung getroffen hatten, um einen neuen Vorstand zu wählen. Eine kurdische Gruppierung hatte sich gewaltsam Zugang zum Rednerpult verschafft, um ihren Kandidaten vorstellen zu können. Nach dem Eintreffen der starken Polizeikräfte kehrte zunächst Ruhe ein. Eine halbe Stunde später ging es jedoch wieder los und die Polizei fuhr wieder mit über 30 Einsatzkräften zur Moschee. Dieses Mal wurde die Veranstaltung aufgelöst und der Gebetsraum wurde geräumt. Verletzt wurde bei den Auseinandersetzungen angeblich niemand.

Heilbronn: Rabiate Frau

Keinen Respekt vor dem Rettungsdienst und der Polizei hatte eine Frau am Sonntagabend in Heilbronn. Die 21-Jährige stürzte an einer Bushaltestelle mit einer Glasflasche in der Hand und zog sich schwere Schnittverletzungen zu. Von einer hinzugerufenen Rettungswagenbesatzung wollte sie sich nicht behandeln lassen, weshalb die Polizei hinzugerufen wurde. Auch auf die Beamten hörte sie nicht und schlug sogar nach ihnen, so dass sie mit einfacher körperlicher Gewalt zu ihrem Glück gezwungen werden musste. Sie tobte auch noch im Streifenwagen und wurde erst im Krankenhaus langsam ruhiger.

Heilbronn: Wer keine Ruhe gibt, muss in die Zelle

Keine Ruhe gab ein 33-Jähriger am Sonntagvormittag in Heilbronn. Er schlug zunächst seine Freundin mit der Hand und dann mit einem Gegenstand gegen ihren Kopf. Die alarmierte Polizei wies ihn aus der Wohnung, erntete dabei aber recht wenig Verständnis. Da der Mann ständig wieder zurück wollte, mussten ihm Handschließen angelegt werden und er musste seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen.

Heilbronn: In Traktorkabine eingesperrt

Aus der Kabine eines Traktors musste die Feuerwehr am Sonntagmorgen in Heilbronn eine junge Frau befreien. Die 16-Jährige fuhr mit dem Traktor offensichtlich zu eng um eine Kurve in der Lauffener Straße, so dass der Schlepper kippte. Da sie sich nicht selbst befreien konnte, wurde die Feuerwehr alarmiert. Die Jugendliche musste vom Rettungsdienst mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Berufsfeuerwehr stellte den Traktor wieder auf die Räder.

Erlenbach: Nach Unfall beschädigter PKW gesucht

Die Polizei sucht einen dreisten Unfallflüchtigen. Der Unbekannte fuhr in der Nacht zum Sonntag durch die Lerchenstraße in Erlenbach, blieb mit seinem Auto an einem geparkten Citroen hängen. An diesem entstand erheblicher Sachschaden an der kompletten linken Seite. Die Polizei schätzt die Schadenshöhe auf etwa 5.000 Euro. Der Unfallverursacher flüchtete, kam aber offenbar später zurück und holte die Teile, die an seinem Auto abgefallen waren. Diese waren von einem Zeugen, der um 4 Uhr den Schlag des Zusammenpralls gehört hatte, unter den Citroen gelegt worden. Es handelte sich dabei unter anderem um ein Außenspiegelgehäuse mit einer eingefassten LED-Blinkerleiste eines neueren Fahrzeugtyps. Das Fahrzeug des Verursachers müsste an der rechten Seite beschädigte sein und könnte rote Lackantragungen vom Citroen aufweisen. Hinweise gehen an das Polizeirevier Neckarsulm, Telefon 07132 93710.

Bad Friedrichshall: Wer macht denn sowas?

Eine recht ungewöhnliche Tat beschäftigte am Sonntagmorgen die Polizei in Bad Friedrichshall. Ein Unbekannter nahm von einem Grundstück in der Lerchenstraße einen mit Steinen gefüllten Plastikeimer und schüttete den Inhalt auf das Dach eines auf einem Parkplatz gegenüber der Hausnummer 27 geparkten Fords. Das Dach des PKW wurde dadurch beschädigt. Hinweise auf den Täter gibt es keine.

Neckarsulm: Schon wieder Diebe in einem Gartenhaus

Ungebetene Gäste tranken in der Nacht zum Sonntag auf einem Gartengrundstück im Neckarsulmer Gewann Am Hungerberg Schnaps und machten ein Lagerfeuer an. Außerdem kletterten sie über einen Zaun auf ein anderes Grundstück und brachen dort das Gartenhaus auf. Sie stahlen einen Werkzeugkoffer, ließen hochwertige Gartengeräte jedoch zurück. Anhand von Spuren war erkennbar, dass die Unbekannten mit einem Auto gekommen waren. Wer Hinweise auf dieses Fahrzeug oder die Täter geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 07132 93710 mit dem Polizeirevier Neckarsulm in Verbindung zu setzen.

Bad Friedrichshall: Baum umgefahren, über 30.000 Euro Sachschaden

Wahrscheinlich aufgrund eines so genannten Sekundenschlafs kam ein 21-Jähriger am Sonntagmorgen mit seinem VW Golf in Bad Friedrichshall von der Straße ab. Der Wagen prallte mit so großer Wucht gegen einen Baum, dass dieser abgerissen wurde. Der junge Mann erlitt leichte Verletzungen. Am VW entstand Totalschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Eine zu diesem Zeitpunkt vorbeifahrende 50-Jährige fuhr mit ihrem Opel über einen abgerissenen und auf die Fahrbahn gerollten Scheinwerfer des Golfs, wodurch auch ihr Wagen beschädigt wurde. Die alarmierte Bad Friedrichshaller Feuerwehr beseitigte den Baum.

Obersulm: Ärger am Breitenauer See

Keine Ruhe gab ein polizeibekannter 27-Jähriger am Sonntagabend, als er von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen wurde, nachdem er mehrfach eine Amtshandlung störte. Die Polizei war gegen 20.45 Uhr nach einer körperlichen Auseinandersetzung auf dem Parkplatz des Breitenauer Sees alarmiert worden. Die Ermittlungen ergaben, dass ein 16-Jähriger anscheinend ohne Grund auf eine Gruppe Personen einschlug und zwei 22 und 20 Jahre alte Männer leicht verletzte. Die Freundin des jungen Mannes zog ihn dann weg. Trotzdem gingen die Streitigkeiten kurz darauf weiter. Der 16-Jährige trat auch noch gegen einen geparkten PKW und beschädigte diesen. Als drei Streifen der Polizei eintrafen und die Personalien aufgenommen werden sollten, störte der Bruder der Freundin das Geschehen, weshalb ihm die Gewahrsamnahme erklärt wurde. Der 27-Jährige sah dies gar nicht ein und setzte sich zur Wehr. Als er mithilfe körperlicher Gewalt und angelegten Handschließen in den Streifenwagen gesetzt worden war, schlug er mehrfach mit dem Kopf gegen die Türe und die Seitenscheiben des Dienstfahrzeugs. Das half ihm alles nichts. Trotz seiner Verletzungen musste er in eine Zelle bis am Montagmorgen. Die Mutter des Mannes bekam ebenfalls Probleme mit der Polizei. Sie fuhr mit dem Auto, obwohl sie unter alkoholischer Beeinflussung stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille. Der 16-Jährige wurde an seine Eltern überstellt.

Ellhofen: Schlägerei beim Jugendspiel

Kein Vorbild für die Jugend ist ein Unbekannter, den die Polizei nach einer körperlichen Auseinandersetzung in Ellhofen sucht. Der Mann war Zuschauer bei einem Jugendspiel des SV Sulmtal gegen den SV Lauffen. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gerieten je ein Spieler der beiden Mannschaften nach dem Ende des Spiels gegen 12 Uhr aneinander. Der Zuschauer mischte sich ein, rannte auf das Spielfeld und schlug einem 15-jährigen Ellhofener mit der Faust ins Gesicht. Er ging weg, bevor die alarmierte Polizei eintraf. Die Polizei ist sicher, dass es in den Reihen der Lauffener Spieler und der anderen Zuschauer Leute gibt, die wissen, um wen es sich bei dem Unbekannten handelt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07134 9920 beim Polizeirevier Weinsberg zu melden.

Oberheinriet: Frau und Hund gebissen

Ein Hund und eine Frau erlitten bei einem Angriff eines anderen Hundes am Samstagabend in Oberheinriet Bisswunden. Die 44-Jährige und ihre 47 Jahre alte Begleiterin waren mit einem Yorkshire Terrier unterwegs, als ein Hovawart-Rüde über die Straße und auf die Gruppe zu rannte. Durch die Wucht des anrennenden Hundes wurde die 47-Jährige, die sich vor den kleinen Terrier stellte, umgeworfen. Die andere Frau hatte das Tier inzwischen auf dem Arm, woraufhin der Hovawart beide biss. Gegen die Besitzerin wird nun wegen Fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Neckarsulm: Hund beißt zwei Frauen

Von einem umzäunten Grundstück im Neckarsulmer Finkenweg sprang ein Mischlingshund am vergangenen Samstag auf das Nachbargartengrundstück und griff dort zwei Frauen an. Der Hund biss beide in die Oberschenkel, woraufhin sie sich in ärztliche Behandlung begeben mussten. Da Hund Jack Wiederholungstäter war, wurde er noch vor dem Eintreffen der alarmierten Polizei vom Besitzer zu einem Tierarzt gebracht, der ihn einschläferte.

Flein: Gerade noch gut gegangen

Einen Schutzengel hatte ein Sechsjähriger bei einem Unfall in Flein am Samstagnachmittag. Der kleine Mann fuhr mit seinem Fahrrad, offensichtlich ohne auf den Fahrzeugverkehr zu achten, von einem Fußweg plötzlich auf den Backhausweg ein. Dort wurde das Fahrrad von einem vorbei fahrenden PKW erfasst und kam unter dem Rad des Autos zum Liegen. Der Junge erlitt beim Sturz nur leichte Verletzungen.

Ilsfeld: Zwei Verletzte bei Unfall

Zwei schwer Verletzte mussten in der Nacht zum Montag nach einem Unfall bei Ilsfeld von der Feuerwehr aus dem Wrack eines PKW befreit und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gefahren werden. Ein 22-Jähriger fuhr mit dem Audi zwischen Neckarwestheim und Ilsfeld, als der Wagen nach links von der Straße abkam, über den Beginn einer Schutzplanke schanzte, etwa 100 Meter neben der Fahrbahn in einem Graben weiter fuhr und sich dann überschlug. Ob Alkohol die Unfallursache war, ist bislang unklar.

Abstatt: Kippen in Container geworfen

Kippen warfen Unbekannte in der Nacht zum Samstag in zwei Container, die auf dem Parkplatz in der Abstatter Friedhofstraße stehen. Ein Altkleidercontainer war zum Glück leer, der daneben stehende Papierbehälter begann zu brennen. Eine Passantin sah um 5 Uhr drei Jugendliche von den Containern weggehen, konnte diese aber nicht beschreiben.

Untergruppenbach: 3.000 Euro Schaden

Einen Schaden von über 3.000 Euro richteten Unbekannte in der Nacht zum vergangenen Samstag bei der Burg Stettenfels bei Untergruppenbach an. Die Täter schlugen an einem dort stehenden LKW sämtliche Scheiben ein und beschädigten auch einen Frontlader in sinnloser Zerstörungswut. Da die Polizei keine Hinweise hat werden Zeugen gebeten, verdächtige Beobachtungen dem Polizeiposten Untergruppenbach, Telefon 07131 644630, mitzuteilen.

Neckarsulm: Bauernhasser unterwegs

Kein Freund von Landwirten scheint ein Unbekannter zu sein, der am Samstagmorgen einen Bauern am Ortsrand von Neckarsulm-Amorbach anging. Der Landwirt bearbeitete dort ein Feld und fuhr dabei mit seinem Traktor dazu einmal rückwärts auf einen befestigten Feldweg. Als ein Radfahrer hinter ihm wild gestikulierte, stieg er von seinem Schlepper und ging zu dem Mann hin. Dieser warf ihm vor, dass er gestern ein Feld gespritzt und damit ihn und seine Kinder vergiftet habe. Dann schlug er dem 43-Jährigen die Brille von der Nase. Gleich darauf nahm er zwei Steine und bedrohte den Landwirt. Ohne dass es zu einem weiteren körperlichen Kontakt kam verschwand er dann zu Fuß in Richtung Amorbach. Sein Fahrrad hatte er zuvor auf die Egge hinter dem Traktor gelegt und zurück gelassen. Der Mann ist 40 bis 45 Jahre alt, hat einen schwarzen Vollbart und schwarze, fast schulterlange Haare. Hinweise auf den Unbekannten gehen an das Polizeirevier Neckarsulm, Telefon 07132 93710.

Jagsthausen: Fischsterben scheint geklärt

Die vermutlichen Gründe, warum vergangene Woche über 100 Fische in der Jagst bei Jagsthausen verendeten, sind inzwischen bekannt. Die Spezialisten des Heilbronner Polizeipräsidiums gehen davon aus, dass sich aufgrund des niedrigen Wasserstandes das Wasser bei der sommerlichen Witterung zu stark erwärmte und es deshalb zu einer explosionsartigen Vermehrung von Algen kam. Diese entzogen dem Wasser viel Sauerstoff, was wohl insbesondere den Döbeln schadete. Von einer Umweltstraftat geht die Polizei nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen nicht aus.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Heilbronn
Telefon: 07131 104-10 12
E-Mail: heilbronn.pp@polizei.bwl.de
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