POL-HN: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 28.02.2018 mit Berichten aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn


Heilbronn (ots) – Heilbronn-Frankenbach: Immer wieder falsche Polizeibeamte

Mindestens acht in Heilbronn-Frankenbach wohnhafte Frauen und Männer im Alter zwischen 68 und 79 Jahren erhielten am Montagabend einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten oder einer -beamtin. Der Anrufer oder die Anruferin erzählten wieder verschiedene Geschichten, um die angerufene Person über die persönlichen Verhältnisse auszufragen. Alle verhielten sich richtig. Sie erzählten nichts, legten auf und verständigten die richtige Polizei. Eine 68-Jährige, die nach Wertsachen, Schmuck und Wertpapiere gefragt wurde, reagierte geistesgegenwärtig. Sie sagte dem Anrufer, sie sei Hartz-4-Empfängerin, die solche Sachen nicht besitze. Daraufhin war der Anruf beendet. Die Polizei warnt schon seit längerer Zeit vor Trickbetrügern, die sich telefonisch über Wertgegenstände oder Vermögensverhältnisse erkundigen. In den meisten Fällen rufen die Unbekannten, die fast immer akzentfreies Deutsch sprechen, bei Seniorinnen und Senioren an. Wie sie feststellen, dass ihre Opfer das entsprechende Alter haben, ist bislang unklar. Die Betrüger behaupten unter anderem dreist, dass die Wohnungen der Personen Ziel von zukünftigen Einbrüchen seien. Angeblich hätten festgenommene Diebe sie darüber in Kenntnis gesetzt. Daraufhin stellen die „falschen“ Polizisten Fragen zu Besitztümern der Personen. Die Trickbetrüger nutzten dabei teilweise eine Technik, mit der die Nummer 110 als Anrufernummer auf dem Display erschien. Die Polizei rät zu besonderer Vorsicht und Skepsis bei derartigen Anrufen. Sollte sich ein Unbekannter nach Wertgegenständen oder anderen persönlichen Daten erkundigen, ist es wichtig, nicht darauf einzugehen, das Gespräch schnell abzubrechen und die richtige Polizei zu verständigen. Dabei sollten Betroffene auf keinen Fall die Rückwahltaste drücken, sondern die Nummer der zuständigen Dienststelle wählen.

Heilbronn: Audi gerammt und geflüchtet

Mindestens 2.500 Euro Sachschaden entstanden am vergangenen Wochenende bei einem Unfall in Heilbronn. Ein 30-Jähriger hatte seinen Audi A4 Kombi in der Zeit zwischen Samstagmorgen und Montagmorgen in der Wollhausstraße, unterhalb des Hauptfriedhofs, geparkt. Vermutlich blieb ein Unbekannter mit seinem PKW beim Ein- oder Ausparken an der Fahrerseite des Audis hängen. Der Unfallverursacher fuhr weg, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Hinweise auf ihn oder sein Fahrzeug werden erbeten an das Polizeirevier Heilbronn, Telefon 07131 104-2500.

Heilbronn: Dumm gelaufen

Dumm gelaufen ist der Sonntagabend für einen Heilbronner. Der 30-Jährige meldete der Polizei gegen 18 Uhr, dass er aus seinem Zimmerfenster beobachten könne, wie ein Kind im Hinterhof zwei Männer unsittlich berühre. Der Junge sei höchstens zehn bis 13 Jahre alt. Als die Beamten bei dem Anrufer eintrafen stellten sie rasch fest, dass dieser deutlich unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Im Hof war niemand, die Lichtverhältnisse ließen das Beobachten der geschilderten Vorkommnisse eigentlich gar nicht zu und der seit langem polizeibekannte Mann widersprach sich mehrfach selbst. Zur Vernehmung und zum Überprüfen der Blickmöglichkeiten aus dem erwähnten Zimmerfenster betraten die Polizisten die Wohnung des 30-Jährigen. Dort standen auf dem Tisch zehn Pflanzensprösslinge. Laut dem Bewohner soll es sich um Fleischtomaten handeln. Mit so einer Erklärung war er aber bei den Beamten an den Falschen, denn die erkannten sofort, dass es sich eindeutig nicht um Tomaten, sondern um Marihuanapflanzen handelte. Nachdem klar war, dass der 30-Jährige aus unerklärlichen Gründen eine Falschmeldung an die Polizei durchgegeben hatte, wurden die Pflanzen beschlagnahmt und er muss einer Anzeige entgegen sehen.

Heilbronn: Einbrecher im Café

Die Tür zu einem Café am Heilbronner Marktplatz wuchteten Unbekannte in der Nacht zum Montag auf. In der Zeit nach 2 Uhr gelangten sie durch diese in das Lokal, wo sie einen Spielautomaten aufbrachen und das Münzgeld einsteckten. Da ein weiterer Automat nicht aufgebrochen wurde und ein Geldbeutel mit Bargeld sowie die Kasse unberührt blieben, schließt die Polizei nicht aus, dass die Täter gestört wurden. Der angerichtete Sachschaden an der Tür und am Automaten liegt bei rund 1.000 Euro. Verdächtige Beobachtungen in der Nacht von Sonntag auf Montag, in der Zeit nach 2 Uhr, auf dem Marktplatz im Bereich der Rathausgasse, sollten dem Polizeiposten Innenstadt, Telefon 07131 6437600, mitgeteilt werden.

Brackenheim: PKW-Aufbruch am Krankenhaus

Immer wieder warnt die Polizei davor, Handtaschen, Geldbeutel oder andere Gegenstände frei sichtbar im Auto liegen zu lassen, da sonst Diebe regelrecht eingeladen werden, den jeweiligen PKW aufzubrechen. So geschah es in Brackenheim am Montag. Ein Mann parkte seinen BMW von 17.10 bis 17.30 Uhr auf dem Krankenhausparkplatz in der Wendelstraße. Diese kurze Zeit genügte einem Autoaufbrecher, eine Scheibe des Wagens einzuschlagen und eine im Inneren liegende Tasche zu stehlen. In der Tasche befanden sich etwas Bargeld und persönliche Papiere. Die Polizei hofft, dass jemand eine verdächtige Person beobachtet hat. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07135 6096 beim Posten in Brackenheim zu melden.

Güglingen: Schmierfinken aktiv

Sachschaden in Höhe von über 1.000 Euro richteten Unbekannte in der Nacht zum Montag in Güglingen an. Die Täter sprühten mit blauer Farbe an die Wand des Biergartenausschanks einer Gaststätte in der Hauptstraße die Großbuchstaben S B O S D O S. Die Buchstaben sind etwa 50 Zentimeter hoch. An die Seitenwand des Gebäudes sprühten sie außerdem ein knapp ein Meter großes Strichmännchen. Zeugen, die wissen, was die Buchstaben bedeuten sollen oder verdächtige Beobachtungen in der Nacht zum Montag gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Güglingen, Telefon 071356507, zu melden.

Brackenheim: Zwei Verletzte bei Unfall

Zwei Verletzte und zwei nicht mehr fahrbereite PKW waren die Folgen eines Unfalls am Montagnachmittag in Brackenheim. Eine 80-Jährige bog mit ihrem Citroen von der Raiffeisenstraße in die Quellenstraße ab und übersah hierbei offensichtlich den Mercedes einer entgegen kommenden 37-Jährigen. Beide Autofahrerinnen erlitten beim Zusammenstoß der Fahrzeuge leichte Verletzungen und wurden vom alarmierten Rettungsdienst versorgt.

Ilsfeld: Opel beschädigt und geflüchtet

Die Polizei sucht einen Unfallflüchtigen, der am Montag auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Ilsfeld einen Opel beschädigte. Der Unbekannte stieß in der Zeit zwischen 12 und 14.30 Uhr mit seinem Fahrzeug gegen den auf dem Parkplatz in der Robert-Mayer-Straße stehenden Opel. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf über 1.000 Euro. Da es keine Hinweise auf den Unfallverursacher gibt, werden Zeugen gebeten, sich unter der Telefonnummer 07134 9920 beim Polizeirevier Weinsberg zu melden.

Hardthausen: 81-Jähriger Opfer eines Betrugsversuchs

2.300 Euro sollte ein Hardthausener einem Briefumschlag an eine Adresse in Hannover schicken. Das forderte ein Anrufer am Montagvormittag telefonisch von dem 81-Jährigen. Der Betrüger nannte als Begründung Aufwendungen und Bemühungen, die er für den Hardthausener angeblich hatte. Falls er nicht zahle, drohte er mit einer Klage vor Gericht. Als das Opfer nach dem Anruf mit einem Nachbarn über die Sache reden wollte, stürzte er vor Aufregung und verletzte sich dabei. Dass er nichts bezahlt hat, war natürlich richtig. Die Betrüger nutzten die Unsicherheit von Senioren aus, um sich Geld zu ergaunern. Es sollte sofort die Polizei verständigt werden.

Obersulm: Gegen Container gefahren

Vermutlich weil sie von der Sonne geblendet wurde, fuhr in Obersulm am Montagmorgen eine 55-Jährige mit ihrem Nissan gegen einen Container. Sie erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der Container stand auf der Fahrbahn im Lindenweg und war nicht abgesichert. Da auch keine Genehmigung vorlag, dass der Container auf der Straße stehen darf, muss die Polizei auch gegen den Aufsteller ermitteln. Den beim Unfall entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 3.500 Euro.

Eppingen: 17-Jährige verfolgt und verletzt

Die Polizei sucht einen Unbekannten, der seit einiger Zeit eine 17-Jährige bedroht und auch schon zwei Mal verletzt hat. Nachdem die Jugendliche schon im vergangenen Herbst online Drohungen bekommen hatte und es auch schon Wandschmierereien gegen sie gab, arteten die Gehässigkeiten in körperliche Gewalt aus. Ende September/Anfang Oktober war die junge Frau auf dem Weg vom Eppinger Campus-Gelände zum Busbahnhof unterwegs, als sie an der Verbindungstreppe von der Adolf-Vielhauer-Straße zur Waldstraße plötzlich von hinten gestoßen worden sei, berichtete sie inzwischen der Polizei. Dadurch fiel sie die Stahltreppe hinab, wobei sie Verletzungen am Kopf erlitt. Am Donnerstag, 15. Februar, befand sie sich gegen 13 Uhr im Eppinger Stadtpark in der Nähe eines großen Einkaufszentrums. Plötzlich näherte sich ein mit einer Wollmütze mit Sehschlitzen maskierter Mann und stieß sie einen Hang hinunter. Der Täter sei ihr gefolgt und habe sie mindestens zehn Mal getreten. Sie erlitt dadurch mehrere Verletzungen. Als jemand „Hey“ gerufen hat, flüchtete der Unbekannte. Den Täter beschrieb die Überfallene als wahrscheinlich jüngeren, aber relativ großen Mann mit einem normalen Körperbau. Die Polizei sucht nun die Person, die am 15. Februar mit dem Zuruf „Hey“ den Täter in die Flucht jagte sowie andere Zeugen, die etwas beobachtet haben oder Hinweise auf den Täter geben können. Zeugen möchten sich melden beim Revier in Eppingen, Telefon 07262 60950.

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