POL-HN: Pressemitteilung Polizeipräsidium Heilbronn mit Berichten aus dem Stadt und Landkreis Heilbronn vom 5.10.2017


Heilbronn (ots) – Stadt- und Landkreis Heilbronn

Heilbronn: Schmierereien der ganz großen Art

Einen noch nicht bezifferbaren Schaden richteten Unbekannte am vergangenen, verlängerten Wochenende in Heilbronn an. In der Zeit zwischen Samstag und Mittwoch besprühten und beschmierten die Täter fast 30 Gebäude in der Titotstraße, der Oststraße, der Wollhausstraße, der Herbststraße und am Bismarckplatz. Mit silberner, schwarzer oder oranger Farbe wurden stets die gleichen Schriftzüge “Youth” oder “Youth Crew” aufgebracht. Wo nicht gesprüht wurde, verwendeten die Schmierer schwarze oder silberne, wasserfeste, dicke Filzstifte. Die Polizei kann die Schriftzüge keiner bekannten Sprayergruppe zuordnen und hat auch keine Hinweise auf die Täter, deren Aktionen keine Späßchen, sondern handfeste Straftaten darstellen. Für die Begehung einer Sachbeschädigung droht das Strafgesetzbuch Freiheitsstrafe oder Geldstrafen an. Die Polizei hofft, dass jemand im Bereich der Tatorte in der tatrelevanten Zeit verdächtige Personen gesehen hat, diese jedoch zu diesem Zeitpunkt eventuell nicht mit Straftaten in Verbindung brachte. Diese und andere Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Heilbronn, Telefon 07131 104-4444, in Verbindung zu setzen.

Bad Rappenau-Zimmerhof: Raser beschädigt Rasen

Von mindestens 3.000 Euro Sachschaden geht die Polizei nach einem “Schleuderkurs” in Bad Rappenau-Zimmerhof aus. Unbekannte fuhren mit ihrem Auto über die dortige Golfanlage auf das Spielfeld Nr. 12 und drehten dort mit hoher Geschwindigkeit einen Kreis. Durch das Driften wurde der Rasen in großem Umfang bis zum Erdreich beschädigt und muss aufwändig ersetzt werden. Außerdem rissen die Täter eine Lochfahne aus und zerschlugen zehn Entfernungsmarkierer. Hinweise auf die Unbekannten gehen an den Polizeiposten Bad Rappenau unter der Telefonnummer 07264 95900.

Neckarsulm: 4.000 Euro Sachschaden – Verursacher geflüchtet

Auf etwa 4.000 Euro Sachschaden bleibt ein 28-Jähriger sitzen, wenn es der Polizei nicht gelingt, den Verursacher eines Unfalls am Mittwochmorgen zu ermitteln. Der junge Mann hatte seinen Mercedes C180 in der Zeit zwischen 5.30 Uhr und 8.30 Uhr an der Einmündung Damm-/Spohnstraße geparkt. Als er zu dem Wagen zurückkam, hatte dieser an der kompletten linken Seite Kratzer und Eindellungen. Hinweise auf den geflüchteten Verursacher werden erbeten an das Polizeirevier Neckarsulm, Telefon 07132 93710.

Gundelsheim: Glimpflich ausgegangen

Dieser Unfall hätte deutlich schlimmer ausgehen können, als dies tatsächlich der Fall war. Am Mittwochabend fuhr ein 56-Jähriger mit seinem Skoda auf der B 27 von Gundelsheim in Richtung Offenau. Als er einen langsam vor ihm fahrenden Sattelzug überholte übersah er aus unbekannten Gründen den VW-Bus eines entgegen kommenden 67-Jährigen. Die beiden Fahrzeuge prallten frontal zusammen. Der VW-Bus-Lenker und seine 59 Jahre alte Beifahrerin wurden leicht verletzt. Die Frau musste vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Skoda-Fahrer blieb unverletzt. An den Fahrzeugen, die beide massiv beschädigt und nicht mehr fahrbereit waren, entstand Sachschaden in Höhe von weit über 20.000 Euro. Die B 27 musste von 20 bis 21.20 Uhr voll gesperrt werden.

Neckarsulm: Rätsel folgt Rätsel

Zum Rätselraten wurden die Ermittlungen der Polizei nach dem Eingang einer Meldung am Mittwochabend. Um 20.30 Uhr meldete ein Anrufer eine Schlägerei an einer Bushaltestelle im Neckarsulmer Stadtteil Amorbach. Mehrere Personen würden auf einen am Boden liegenden Mann einschlagen. Die angerückten Streifen der Polizei trafen niemanden mehr an, konnten aber feststellen, dass der Anrufer mit dem Linienbus nach Neuenstadt geflüchtet war. Warum, das erzählte er den Beamten, als diese ihn antrafen. Er sei zu der Bushaltestelle am Ortsbeginn von Amorbach, wo die Auseinandersetzung im Gange war, hingegangen. Der offensichtliche Haupttäter habe ihm dann ins Gesicht geschlagen und als er am Boden lag, auch gegen den Kopf getreten. Er sei dann geflüchtet. Der Mann musste wegen seinen Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei suchte sowohl nach dem unbekannten Täter als auch nach den anderen Beteiligten der gemeldeten ersten Schlägerei und traf kurz darauf an einem Jugendtreff in Amorbach eine Gruppe an, bei der sich mehrere polizeibekannte junge Leute befanden. Insbesonders einer von ihnen versuchte aggressiv die Befragung durch die Polizei zu verhindern und pöbelte die Polizisten an. Da der 21-Jährige, der einschlägig wegen Gewaltdelikten bekannt ist, sich nicht beruhigte, mussten ihm die Beamten mithilfe von körperlicher Gewalt die Handschließen anlegen. Anschließend musste er seinen Alkoholspiegel, der bei fast zwei Promille lag, in einer Zelle mit einem Ausnüchterungsschlaf absenken. Wer an der gemeldeten Schlägerei an der Bushaltestelle beteiligt war, wer dabei Opfer und wer Täter war, ist weiterhin unklar. Hinweise auf die Geschehnisse gehen an das Polizeirevier Neckarsulm, Telefon 07132 93710.

Oedheim: Kradfahrer verletzt

Zum Glück nur leichte Verletzungen erlitt ein Motorradfahrer bei einem Unfall bei Oedheim. Der 16-Jährige war mit seinem Kleinkraftrad von Neuenstadt in Richtung Bad Friedrichshall unterwegs, als direkt vor ihm ein aus Richtung Oedheim kommender 34-Jähriger mit seinem BMW nach links in Richtung Neuenstadt einbog und den Jugendlichen dabei offensichtlich übersah. Trotz einer Vollbremsung prallte das Moped noch gegen das Auto und der Fahrer stürzte. Er wurde vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gefahren.

Oedheim: Ohne Motor und ohne Rücksicht

Ohne den Motor anzumachen ließ am Montagvormittag ein Mann seinen PKW den abschüssigen Kapellenweg in Oedheim rückwärts hinunterrollen. Dabei kam der Wagen laut Zeugen zu weit nach links, wo gerade zwei Erzieherinnen mit Kindergartenkindern zu Fuß unterwegs waren. Eine der Frauen konnte sich gerade noch durch einen Sprung zur Seite retten, die andere musste sich mit einem fünf Jahre alten Kind an die Hauswand drücken, um nicht von dem Auto erfasst zu werden. In einem anschließenden Gespräch habe sich der Autofahrer gänzlich uneinsichtig gezeigt, erzählten die Erzieherinnen, und habe seinen PKW weiter bergabwärts rollen lassen. Unten angekommen lenkte er, weiterhin ohne angemachten Motor, auf den Parkplatz des Rathauses, wo gerade aufgrund einer Hochzeit eine größere Ansammlung von Menschen stand. Offensichtlich nur durch Zufall wurde hier niemand gefährdet. Gegen den Autofahrer wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

Heilbronn/Untergruppenbach: Geschwindigkeitsmessungen

Lediglich rund zwei Prozent der am Mittwochvormittag auf der Landesstraße 1101 zwischen Heilbronn und Untergruppenbach gemessenen Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs. Die Verkehrspolizei Weinsberg hatte im 80 km/h-Bereich 2277 Fahrzeuge gemessen. 41 von diesen fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit. Von diesen wiederum waren acht zwischen 21 und 40 km/h zu schnell. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 112 km/h.

Heilbronn: Fußgängerin schwer verletzt

Schwere Verletzungen erlitt eine Fußgängerin am Donnerstagmorgen in Heilbronn, als sie von einem PKW angefahren wurde. Kurz nach 8 Uhr bog eine 53-Jährige mit ihrem Mini Cooper von der Allee nach rechts in die Titotstraße ein und wurde nach dem Abbiegen offensichtlich stark von der tiefstehenden Sonne geblendet. Dadurch übersah sie wohl eine Frau, die in diesem Moment die Fahrbahn zu Fuß überquerte. Durch den Zusammenstoß mit dem Auto erlitt die 60-Jährige so schwere Verletzungen, dass sie vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gefahren werden musste.

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E-Mail: heilbronn.pp@polizei.bwl.de
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