Polizei-Bericht für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 19.10.2016

Nach schwerem Verkehrsunfall – Säugling im Krankenhaus verstorben

MARGETSHÖCHHEIM, LKR. WÜRZBURG. Nach dem schweren Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag auf der Staatsstraße bei Margetshöchheim ist der Säugling am Mittwoch seinen schweren Verletzungen erlegen.

 

Wie bereits berichtet, war ein VW Touran gegen 16.30 Uhr von Margetshöchheim in Richtung Erlabrunn unterwegs. Laut Zeugenangaben geriet der Pkw auf die Gegenfahrbahn, wo es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW Golf kam.

Im VW Golf saß ein Schweizer Ehepaar mit einem Säugling. Das Mädchen erlitt schwerste Verletzungen und wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Am Mittwoch erreichte die Polizei die Nachricht, dass das Kind seinen schweren Verletzungen erlegen ist.

Rettungswagen bei Einsatzfahrt die Vorfahrt genommen – Rund 11.500 Euro Schaden

WÜRZBURG. Bei einem Verkehrsunfall mit einem Rettungswagen im Einsatz ist es am Dienstagabend an der Kreuzung Georg-Eydel-Straße/Mainaustraße glücklicherweise nur zu einem Sachschaden gekommen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 11.500 Euro.

Gegen 17.30 Uhr war der Fahrer eines BRK-Fahrzeugs in der Mainaustraße mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn zu einem Notfalleinsatz unterwegs. An der Kreuzung tastete sich der 42-jährige Rettungswagen-Fahrer bei Rotlicht in den Kreuzungsbereich ein. Dort kam es zum Zusammenstoß mit einem Audifahrer, der über die Kreuzung in Richtung Brücke der Deutschen Einheit fahren wollte und die Situation zu spät erkannt hatte. Der 46-Jährige am Steuer des Audis versuchte noch zu bremsen, kollidierte jedoch mit dem Heck des Rettungswagens. Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand. Die Unfallaufnahme erfolgte durch eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

Exhibitionist entblößt sich in Straßenbahn – Zeugen gesucht

WÜRZBURG. Am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr ist ein Exhibitionist in einer Straßenbahn im Stadtteil Heuchelhof aufgetreten.

Hierbei setzte der Unbekannte sich in der Straßenbahnlinie 5, die nach Rottenbauer fuhr, gegenüber einer 58-jährigen Frau und manipulierte an seinem Geschlechtsteil. Anschließend verließen Beide die Bahn an der Haltestellte Brombergweg. Der Tatverdächtige verschwand daraufhin in unbekannte Richtung.

Der unbekannte Exhibitionist war circa 25 Jahre alt, 1,80 m groß, kräftige Figur, dunkle ganz kurze Haare, trug eine weite Bluejeans, ein dunkles Sweatshirt und einen dunklen Rucksack.

Hinweise zu dem Vorfall erbittet die Würzburger Polizei unter Tel. 0931/457-2230.

 

Frau auf Damentoilette sexuell belästigt – Polizei ermittelt gegen 31-Jährigen

WÜRZBURG / INNENSTADT. Am frühen Dienstagmorgen soll ein 31-Jähriger in der Damentoilette einer Bar eine Frau sexuell belästigt haben. Die Ermittlungen in diesem Fall werden von der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt geführt, die auch Zeugenhinweise entgegennimmt.

 

Gegen 04.45 Uhr hat sich der Vorfall in dem Club in der Kaiserstraße nach vorliegenden Erkenntnissen ereignet. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen soll sich der 31-Jährige, bei dem ein Alkoholtest einen Wert von einen Wert von über 1,5 Promille zeigte, Zugang in eine WC-Kabine in der Damentoilette verschafft haben. Dort soll er eine 20-Jährige, die ebenfalls nicht unerheblich alkoholisiert war, sexuell belästigt haben, indem er unter anderem vor den Augen der Geschädigten an seinem Geschlechtsteil manipulierte.

Eine Zeugin, die den 31-Jährigen in der Damentoilette ertappt hatte, verständigte den Sicherheitsdienst. Der wiederum informierte die Polizei und hielt den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Streifenbesatzung vor der Bar fest. Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt nahmen den 31-Jährigen, der in Würzburg wohnhaft ist, vorläufig fest und brachten ihn zur Dienststelle. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt.

Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts von exhibitionistischen Handlungen und Beleidigung eingeleitet. Die Ermittlungen, insbesondere hinsichtlich des exakten Tathergangs, gestalten sich aufgrund der Alkoholisierungsgrade der Beteiligten schwierig und dauern an.

 

Wer im Zusammenhang mit der Tat sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter Tel. 0931/457-2230 in Verbindung zu setzen. Auch die Zeugin, die den Mann in der Damentoilette angetroffen und den Sicherheitsdienst informiert hatte, ist bislang noch unbekannt. Insbesondere sie wird gebeten, sich zu melden.

 

Tätliche Auseinandersetzung – 22-Jährigen Bargeld geraubt

KITZINGEN. In der Nacht zum Mittwoch hat eine Personengruppe in der Kaiserstraße einen 22-Jährigen zunächst tätlich angegangen und ihm im Zuge dessen zehn Euro Bargeld geraubt. Die Kripo Würzburg ermittelt und bittet um Hinweise.

 

Nach ersten Erkenntnissen war der 22-Jährige gegen 00.20 Uhr zu Fuß von der Oberen Bachgasse kommend am Durchgang zwischen dieser zur Kaiserstraße unterwegs. Dort traf er nach eigenen Angaben auf vier bis fünf ihm unbekannte Männer. Von einem der späteren Täter wurde er mit den Worten „Dobre, money, money“ angesprochen und unmittelbar darauf kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen allen Beteiligten. Danach flüchteten die Täter zu Fuß in Richtung Oberer Bachgasse unerkannt. Letztlich fehlen dem Opfer zehn Euro.

Der 22-Jährige kam mit dem Rettungsdienst in eine Klinik. Eine sofortige Fahndung der Kitzinger Polizei verlief aufgrund der zeitverzögerten Mitteilung der Tat ergebnislos.

 

Die Kripo Würzburg hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen und bittet um Hinweise von Zeugen unter Tel. 0931/457-1732. Von den Unbekannten konnte der 22-Jährige keine Beschreibung abgegeben. Es ist lediglich bekannt, dass einer der Täter eine blaue „Bommelmütze“ getragen haben soll.

 

Drei BMW angegangen – zwei Fahrzeuge aufgebrochen, ein Navigationsgerät entwendet

WÜRZBURG / ROTTENBAUER. In der Nacht von Montag auf Dienstag hat ein Unbekannter sich an drei BMW zu schaffen gemacht und aus einem der Fahrzeuge das fest verbaute Navigationsgerät entwendet. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Würzburg geführt, die von einem Zusammenhang der drei Taten ausgeht.

 

Im Zeitraum von Montag, 22:00 Uhr, bis Dienstag, 10:30 Uhr, hat ein Unbekannter insgesamt drei BMW beschädigt. Aus einem in der Rotenburstraße abgestellten BMW entwendete er das Navigationsgerät im Wert von mehreren tausend Euro. Bei einem im Kiefernweg abgestellten Wagen schlug der Täter eine Scheibe ein und gelangte auch ins Fahrzeuginnere. Die Polizei fand dort Hebelspuren am Armaturenbrett. Entwendet wurde aus dem BMW jedoch nichts. Möglicherweise wurde der Täter beim Versuch, das Navigationsgerät auszubauen, gestört. Der Sachschaden an den beiden Pkw beläuft sich auf etwa 8.500 Euro.

An einem dritten BMW hatte sich der Unbekannte zur gleichen Tatzeit ebenfalls probiert. Das in der Lindenstraße abgestellte Fahrzeug wies Beschädigungen an einer Scheibe auf, die offenbar von Hebelversuchen stammen. Hier werden sich die Reparaturkosten auf etwa 3.000 Euro belaufen.

 

Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt und geht von einem Zusammenhang der Fälle aus. Da der Unbekannte im Kiefernweg und in der Lindenstraße offenbar bei der Tat gestört wurde, besteht die Möglichkeit, dass Zeugen den Täter bemerkt oder gar beobachtet haben. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Dieseldiebe auf A 3 erwischt – Autobahnpolizei nimmt drei Tatverdächtige fest

KLEINLANGHEIM, LKR. KITZINGEN. In der Nacht zum Dienstag haben Beamte der VPI Würzburg-Biebelried auf dem Gelände der Rastanlage Haidt-Süd drei Männer vorläufig festgenommen, die dringend verdächtig sind, Kraftstoff entwendet zu haben.

 

Gegen 02:25 Uhr hatte ein Zeuge beobachtet, wie sich ein Mann mit einem Schlauch an einem Lkw-Tank zu schaffen macht und offenbar Diesel abzapft. Als er den vermeintlichen Dieb ansprach, nahm der Mann sofort Reißaus – der Schlauch und ein Plastikkanister blieben zurück. Wie sich später heraus stellte, fehlten aus dem Tank etwa 100 Liter Kraftstoff.

Die sofort verständigte Autobahnpolizei eilte mit mehreren Streifen zum Tatort und machte sich auf die Suche nach dem bis dahin noch unbekannten Täter. Ein in der Nähe geparktes Wohnmobil erregte die Aufmerksamkeit der Beamten. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs, in dem drei männliche Personen im Alter von 24 und 25 Jahren waren, fanden sie verschiedene Utensilien, die erfahrungsgemäß zu Kraftstoffdiebstählen verwendet werden und an denen frischer Diesel haftete. Die Polizisten stellten die Gegenstände sicher und nahmen die drei jungen Männer zur Identitätsfeststellung mit. Der Zeuge erkannte dann einen von ihnen als den geflüchteten Täter wieder.

Die Männer mussten die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo weitere polizeiliche Maßnahmen erfolgten. Dabei stellten die Ermittler fest, dass der Ausweis des ältesten Mannes gefälscht worden war. Gegen alle drei wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls, gegen den 25-Jährigen zusätzlich wegen Urkundenfälschung eingeleitet.

PP Unterfranken