Polizei-Bericht für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 22.10.2016

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Unfall in Wegfurt – Radfahrer schwer verletzt

BISCHOFSHEIM VOR DER RHÖN, LKR. RHÖN-GRABFELD. Bei einem Unfall mit einem Lkw auf der B279 im Bischofsheimer Ortsteil Wegfurt ist am Freitagabend ein jugendlicher Radfahrer schwer verletzt worden.

Kurz vor 18:30 Uhr war ein 35-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Raum Fulda mit einem Gliederzug auf der Hauptstraße von Wegfurt in Richtung Bischofsheim unterwegs. An der Kreuzung in der Ortsmitte hielt ein Pkw in der Sondernauer Straße an um dem Milchtransporter die Vorfahrt zu ermöglichen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand fuhr ein 15-jähriger Radfahrer aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld um diesen stehenden Pkw herum um auf die Hauptstraße einzubiegen. Hierbei übersah er offenbar das Lkw-Gespann, das die Kreuzung schon zur Hälfte passiert hatte. Auch eine Vollbremsung konnte das Rad nicht mehr zum Stehen bringen. Jedoch blockierte das Vorderrad, sodass der 15-Jährige wohl über den Lenker und gegen die rechte Seite des Lkw-Anhängers geschleudert wurde. Bei dem Aufprall und dem folgenden Sturz auf die Straße zog er sich schwere Verletzungen zu und musste nach einer Erstbehandlung durch den Rettungsdienst und einen Notarzt in ein Krankenhaus gebracht werden.

Neben den Einsatzkräften des Rettungsdienstes waren auch die Feuerwehren aus Wegfurt und Bischofsheim vor Ort gewesen. Beamte der Polizeiinspektion Bad Neustadt an der Saale nahmen den Unfall auf und wurden dabei unterstützt von Streifenbesatzungen aus Bad Brückenau und von der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Polizeiinspektion Bad Neustadt an der Saale. Während des Rettungseinsatzes und der Unfallaufnahme musste die B279 in Wegfurt zeitweise gesperrt werden.

Übler Scherz mit strafrechtlichen Konsequenzen – Kostümierter Mann erschreckt junge Frauen

ASCHAFFENBURG. Ein als Clown verkleideter Mann hat am Freitagabend zwei junge Frauen in einer Grünanlage in Aschaffenburg erschreckt. Der Clown wurde wenig später zusammen mit zwei Begleitern festgenommen. Bei der Durchsuchung wurde neben einer geringen Menge Rauschgift auch eine Gasdruckwaffe aufgefunden. Gegen zwei der Männer wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gegen 21:30 Uhr waren zwei 16-jährige Aschaffenburgerinnen zu Fuß in der Parkanlage an der Lindenallee unterwegs als hinter einem Baum ein mit einem Clownskostüm und einer Halloweenmaske verkleideter Mann hervorsprang. Er erschreckte die beiden Frauen nicht nur durch sein Aussehen und das plötzliche Hervorspringen sondern hielt bei der Tat auch einen Gegenstand in der Hand, den die Geschädigten zunächst für einen Elektroschocker hielten. Die beiden Frauen liefen davon und verständigten die Polizei.

Der 21-jährige Maskierte aus Aschaffenburg konnte kurz darauf in einem Auto mit zwei Begleitern festgestellt werden. Bei der Durchsuchung der Personen und des Autos wurden neben mehreren Kostümen und Masken auch eine geringe Menge Marihuana und eine Gaspistole aufgefunden, die einem 20-jährigen Begleiter des Clowns zugeordnet werden konnten. Der vermeintliche Elektroschocker entpuppte sich als Handy, mit dem Geräusche und Lichteffekte abgespielt wurden.

Die Polizeiinspektion Aschaffenburg hat gegen den 21-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung eingeleitet. Sein Begleiter wird sich wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz verantworten müssen.

In diesem Zusammenhang warnt die unterfränkische Polizei dringend davor, sich dem „Horror-Clown“-Trend anzuschließen und in derartiger Verkleidung arglose Passanten zu erschrecken. Auch wenn dies als „Spaß“ gedacht sein mag, können derartige Aktionen je nach Einzelfall erhebliche strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Auch die Folgen für die Erschreckten sind im Vorfeld nicht absehbar. Abhängig vom Gesundheitszustand der Opfer kann ein derartiger Schreck schwerwiegende Folgen haben.

Geisterfahrt auf der A71 – Polizei sucht Zeugen

MELLRICHSTADT. Am Freitag, den 21.10.2016 gegen 09.30 Uhr war eine 58 jährige Frau mit ihrem Pkw Peugeot in falscher Fahrtrichtung zwischen den Anschlussstellen Mellrichstadt und Bad Neustadt gefahren.

Sie fuhr über mehrere Kilometer in Richtung Meiningen auf der dem Verkehr nach Würzburg vorbehaltenen Richtungsfahrbahn. Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall, allerdings wurden wohl andere Verkehrsteilnehmer durch die Geisterfahrt gefährdet. Die Fahrerin konnte im Rahmen der Fahndung im Bereich Schweinfurt auf der B303 festgestellt werden, und wurde durch eine Polizeistreife der VPI Schweinfurt-Werneck aus dem Verkehr gezogen. Da sich die Frau in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde sie in eine Klinik eingewiesen.

Zeugen, die am Freitag, 21.10.2016 gegen 09.30 Uhr auf der A71 in Fahrtrichtung Würzburg zwischen den Anschlussstellen Mellrichstadt und Bad Neustadt als auch auf Landstraßen im Bereich zwischen Mellrichstadt und Schweinfurt unterwegs waren und Beobachtungen machen konnten, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck unter der Rufnummer 09722/9444-130 in Verbindung zu setzen.

Versuchter Einbruch bei Entsorgungsfachbetrieb

WÜRZBURG. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag versuchte ein unbekannter Täter eine große Menge Altmetall vom Gelände eines Entsorgungsbetriebs im Würzbuger Hafen zu entwenden. Er benutzte dazu einen Lkw, den er zuvor bei einer anderen Firma entwendet hatte. Bei der Tatausführung wurde er wohl jedoch gestört. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand verschaffte sich ein Unbekannter zwischen 01:00 Uhr und 05:30 Uhr über das Eingangstor Zugang zum Betriebsgelände, fuhr mit einem Lkw auf den Hof und versuchte einige Tonnen Altmetall im Wert von mehreren tausend Euro zu entwenden. Bei der Tatausführung wurde der Unbekannte offenbar gestört, denn er brach seinen Diebstahlsversuch offenbar unvermittelt ab und flüchtete. Sowohl den Lkw als auch sein mitgebrachtes Werkzeug ließ er am Tatort zurück.

Die Kriminalpolizeiinspektion Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Rahmen der Tatbestandsaufnahme stellte sich heraus, dass der bei der Tat benutzte Lkw offenbar in den vorangegangenen Stunden vom Gelände eines Gartenbaubetriebes in der Gattingerstraße entwendet worden war.

Ob es sich um einen Einzeltäter oder um mehrere Personen handelt ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Auch ob vom Gelände des Entsorgungsbetriebes etwas entwendet wurde steht noch nicht abschließend fest.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in der Südlichen Hafenstraße oder in der Gattingerstraße Feststellungen gemacht haben, die mit dem versuchten Einbruch oder dem Diebstahl des Lkws in Verbindung stehen könnten, sich unter Tel. 0931 / 457 – 1732 zu melden.

Parfümerie erneut Ziel von Einbrechern

WÜRZBURG. Zum wiederholten Male wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Parfümerie in der Würzburger Innenstadt von Einbrechern heimgesucht. Nachdem sie mehrere Türen aufgebrochen hatten räumten sie die Kasse aus. Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt.

Die unbekannten Täter hebelten im Zeitraum von 01:45 Uhr bis 04:15 Uhr eine Eingangstüre in der Textorstraße auf und gelangten so in das Treppenhaus des Gebäudes. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand erreichten sie über die Räume eines Wellnessstudios, dessen Türe sie ebenfalls aufbrachen, die Geschäftsräume der Parfümerie. Im Verkaufsraum öffneten sie die Registrierkasse und entnahmen mehrere hundert Euro Bargeld. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 10.000 Euro.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die im angegebenen Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen in der Textorstraße gemacht haben, sich unter Tel. 0931 / 457-1732 zu melden.

Einbruch in Einfamilienhaus – Polizei sucht Zeugen

WALDBRUNN, LKR. WÜRZBURG. Im Laufe des Freitags brachen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in Waldbrunn ein. Die Anwohner waren nicht zu Hause gewesen und bemerkten erst am Abend den Schaden. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen um Hinweise.

Zwischen 07:00 Uhr und 20:30 Uhr haben Unbekannte eine einflügelige Terrassentüre an der Rückseite des Hauses in der Straße Zum Wendelinus aufgehebelt. Im Inneren des Hauses durchsuchten die Täter alle Räume. Dabei fanden und entwendeten sie Geld, Schmuck und Gegenstände im Wert von mehreren tausend Euro.

Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Würzburg. Zeugen, die im oben genannten Zeitraum verdächtige Personen in der Straße Zum Wendelinus gesehen haben oder Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich unter Tel. 0931 / 457 – 1732 bei der Polizei zu melden.

PP Unterfranken