Polizei-Berichte für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 01.12.2016

JuergenGER / Pixabay Archivbild Polizeihubschrauber im Einsatz

47-Jährige vermisst – Wer kann Hinweise zum Aufenthaltsort geben?

GROSSOSTHEIM UND STOCKSTADT, LKR. ASCHAFFENBURG. Seit Montagvormittag wird eine 47-Jährige aus Großostheim vermisst. Die Frau wurde zuletzt von Angehörigen an ihrer Wohnanschrift gesehen und ist seitdem verschwunden. Nach bisherigem Sachstand muss davon ausgegangen werden, dass sie sich in einem hilflosen Zustand befindet.

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Die Vermisstenmeldung ging am Dienstagvormittag bei der Polizeiinspektion Aschaffenburg ein. Zwischenzeitlich ist auch die Kriminalpolizei in die Ermittlungen eingebunden.

Einem ersten Hinweis zufolge könnte die Frau bereits am Montag, dem Tag ihres Verschwindens, gegen 17.30 Uhr gesehen worden sein, als sie zu Fuß im Hübnerwald bei Stockstadt, zwischen B 469 und BAB A 3, unterwegs war.

Auf Grund der sehr kalten Temperaturen ging die Aschaffenburger Polizei diesem Hinweis mit Hochdruck nach. Das betreffende Waldgebiet wurde zwischenzeitlich mehrfach mit zahlreichen Einsatzkräften ergebnislos abgesucht. Hierbei waren auch Unterstützungskräfte der Bereitschaftspolizei sowie Diensthundeführer und ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Wer Hinweise zum derzeitigen Aufenthaltsort der Vermissten geben kann oder seit Montag vorrangig im Bereich Stockstadt/Hübnerwald/Großostheim eine Person gesehen hat, auf die die untenstehende Beschreibung passt, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 bei der Polizei zu melden.

Foto : Polizei
Foto : Polizei

Von der 47-Jährigen liegt folgende Beschreibung vor:

– 175 Zentimeter groß
– Sehr schlanke bis hagere Statur
– Blonde, kurz geschorene Haare (wesentlich kürzer als auf dem Foto)
– Auffällig bekleidet mit einem knöchellangen, beigefarbenen oder weißen Rock mit querverlaufenden Karomustern und einem gleichfarbigen Umhang (Poncho) sowie Sommerschuhen
– Führt eventuell zwei Stofftragetaschen mit sich

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O-Ton Pressesprecher Michael Zimmer

Zwei mutmaßliche Drogen-Dealer festgenommen – Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehle

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 01.12.2016

WÜRZBURG. Seit Mittwoch sitzen ein 19- und ein 36-jähriger Mann in Untersuchungshaft. Die beiden stehen im dringenden Verdacht, schwunghaften Handel mit Rauschgift getrieben zu haben. Bei Durchsuchungen stellten die Beamten größere Mengen Rauschgift und mutmaßliches Drogengeld sicher. Die weiteren Ermittlungen führt die Kripo Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

 

Im Rahmen von Ermittlungen hat die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt Hinweise darüber erlangt, dass in einer Wohnung im Stadtteil Grombühl Rauschgiftgeschäfte stattfinden sollen. Bei einer Überprüfung am Dienstagabend geriet ein 19-Jähriger ins Visier der Beamten, der sich offenbar zuvor in der Wohnung aufgehalten hatte. Im Rucksack des Mannes entdeckten die Beamten mehr als 700 Gramm Marihuana. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und zur Durchführung weiterer Maßnahmen zur Dienststelle gebracht.

Nachdem sich der Verdacht erhärtete, dass an der besagten Adresse mit Rauschgift Handel getrieben wird, wurde die Wohnung auf staatsanwaltschaftliche Anordnung noch am späten Dienstagabend durchsucht. In den Räumen nahmen die Beamten den 36-Jährigen vorläufig fest, der dem Jüngeren die Betäubungsmittel verkauft haben soll. Bei der Wohnungsdurchsuchung fiel den Beamten auch mutmaßliches Drogengeld in Höhe von über 6.500 Euro in die Hände, welches sichergestellt wurde. Auch der 36-Jährige musste die Beamten zur Durchführung der polizeilichen Maßnahmen zur Dienststelle begleiten.

Die beiden Tatverdächtigen verbrachten den Rest der Nacht in einem Haftraum der Polizei, bevor sie am Mittwoch auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht vorgeführt wurden. Dieser erließ gegen die Männer Untersuchungshaftbefehle wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Sowohl der 19-Jährige als auch der Mann im Alter von 36-Jahren wurden im Anschluss in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt.

Aufbruchsspuren an Hauseingangstür – Wer hat Verdächtiges beobachtet?

WERNECK, LKR. SCHWEINFURT. Am Dienstag hat ein Zeuge an seiner Haustür Aufbruchsspuren festgestellt und daraufhin die Polizei verständigt. Offenbar hat ein Unbekannter im Zeitraum zwischen Sonntag und Dienstag versucht, gewaltsam in das Wohnhaus einzudringen. Die Ermittlungen hat inzwischen die Kriminalpolizei Schweinfurt übernommen.

Nach vorliegenden Erkenntnissen muss sich der Einbruchsversuch im Werngrund im Ortsteil Schnackenwerth im Zeitraum zwischen Sonntagabend, 22.00 Uhr, und Dienstagvormittag, 10.30 Uhr, ereignet haben. Von dem Täter, der nicht ins Innere des Einfamilienhauses gelangte, fehlt bislang noch jede Spur. Im Rahmen ihrer Ermittlungen nimmt die Kripo Schweinfurt nun auch Zeugenhinweise entgegen.

Wer im fraglichen Zeitraum etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Einbruchsversuch im Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter Tel. 09721/202-1731 entgege

 

Einbruchsversuch in Wohnanwesen – Haustür hält stand

KIRCHHEIM, LKR. WÜRZBURG. Zwischen Montag und Mittwoch hat ein Unbekannter offenbar versucht, gewaltsam die Haustür eines Einfamilienhauses zu öffnen. Der Einbrecher scheiterte jedoch und gelangte nicht ins Innere. Er entkam unerkannt und hinterließ einen Sachschaden in Höhe von einigen hundert Euro.

 

Nach vorliegenden Erkenntnissen muss sich der Einbruchsversuch in der Dr.-Böckler-Straße im Zeitraum von Montagabend, 17.15 Uhr, bis Mittwochnachmittag, 14.15 Uhr, ereignet haben. Ein Zeuge hatte die Aufbruchsspuren an einer Nebeneingangstür entdeckt und daraufhin die Polizei verständigt. Vom Täter fehlt bislang jede Spur. Die Ermittlungen hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg übernommen.

 

Wer im fraglichen Zeitraum in der Dr.-Böckler-Straße etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Einbruchsversuch im Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich mit der Kripo unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen.

 

Einbrüche in zwei nahegelegene Wohnhäuser – Täter erbeuten Schmuck und Bargeld

SAND AM MAIN, LKR. HASSBERGE. Im Laufe des Mittwochs sind Unbekannte gleich in zwei Wohnhäuser eingestiegen. In einem Fall erbeuteten die Einbrecher Schmuck und Bargeld. Im anderen Anwesen gingen die Täter offenbar leer aus. Die Kripo Schweinfurt hat inzwischen die Ermittlungen übernommen und nimmt auch Zeugenhinweise entgegen.

 

Bei den Tatortanwesen handelt es sich um zwei Einfamilienhäuser in der Straße „Am Bödelein“. In einem Fall kann die Tatzeit auf den Zeitraum zwischen 11.40 Uhr bis 20.15 Uhr eingegrenzt werden. Die Täter gelangten gewaltsam durch ein Fenster ins Innere des Wohnhauses. Auf ihrer Suche nach Wertgegenständen fielen den Unbekannten Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von mehreren tausend Euro in die Hände.

Es ist wahrscheinlich, dass die Tat mit einem weiteren Einbruch in derselben Straße im Zusammenhang steht. Zwischen 18.00 Uhr und 18.10 Uhr gelangten Einbrecher ebenfalls durch ein Fenster in die Wohnräume. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gingen die Täter in diesem Fall leer aus. Es ist möglich, dass sie bei der Tatausführung gestört wurden. Im Zuge der ersten Ermittlungen wurde bekannt, dass zwei verdächtige Personen gegen 18.00 Uhr im Bereich des Wohnanwesens gesehen wurden. Diese sind jedoch unbekannt und konnten auch nicht beschrieben werden. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen im Umfeld des Tatortes mussten ergebnislos abgebrochen werden.

 

Die Kriminalpolizei Schweinfurt richtet nun insbesondere folgende Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hat am Mittwoch „Am Bödelein“ etwas Verdächtiges beobachtet, das mit den Einbrüchen im Zusammenhang stehen könnte?
  • Wer hat in der Straße verdächtige Personen gesehen und kann diese evtl. näher beschreiben?
  • Wer ist im Umfeld auf ein verdächtiges Fahrzeug, evtl. mit fremden Kennzeichen, aufmerksam geworden?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung der Einbrüche beitragen könnten?

 

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich mit der Kripo Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 in Verbindung zu setzen.

 

Falscher Polizeibeamter am Telefon

WÜRZBURG. Insgesamt sechs Mal läutete das Telefon am Mittwochabend bei Würzburgerinnen und Würzburgern und ein Unbekannter gab sich als Polizeibeamter aus. Er erkundigte sich nach Wertgegenständen und Bargeld im Haus, vermutlich um eine Straftat vorzubereiten.

 

WÜRZBURG. Insgesamt sechs Mal läutete das Telefon am Mittwochabend bei Würzburgerinnen und Würzburgern und ein Unbekannter gab sich als Polizeibeamter aus. Er erkundigte sich nach Wertgegenständen und Bargeld im Haus, vermutlich um eine Straftat vorzubereiten.

Gegen 19.45 Uhr erhielten ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger den Anruf des Mannes. Dieser gab sich als Polizeibeamter aus, der wegen der Festnahme von Einbrechern bzw. der Fahndung nach diesen ermittle. Unter diesem Vorwand versuchte er Informationen aus dem Lebensalltag der Angerufenen und dem Vorhandensein von Bargeld oder eines Tresors zu erfragen.

 

Die Polizei warnt vor der dreisten Masche der Straftäter. Echte Polizeibeamte würden derartige sensible Informationen, wenn überhaupt, dann niemals über das Telefon erfragen. Die Polizei rät bei solchen Anrufen dazu, keine derartigen Informationen Preis zu geben, das Gespräch zu beenden und sich selbst bei der örtlichen Dienststelle zu melden.

Trickdiebe bestehlen Seniorin

KITZINGEN. Eine 88-jährige Rentnerin wurde am Mittwochnachmittag Opfer von Trickdieben, die sich unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung der Geschädigten in der Kitzinger Siedlung verschafft hatte.

 

Eine etwa 30 Jahre alte, 165 cm große schlanke Frau mit hellblonden Haaren lockte die Rentnerin in die Küche und lenkte diese durch das Zählen von Münzen, welche die Frau ausgelegt hatte, ab. Während dieser Zeit betrat offensichtlich eine weitere unbekannte Person die Wohnung und entwendete aus dem Schlafzimmer aus einer Schmuckschatulle goldenen Halsschmuck im Wert von 400 Euro. Als der Rentnerin die ganze Sache suspekt wurde, verwies sie die Frau aus der Wohnung. Nach Bekanntwerden des Diebstahls wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen durch die Kitzinger Polizei eingeleitet, die jedoch bisher keinen Erfolg brachten.

Tätliche Auseinandersetzung – Polizei ermittelt

KITZINGEN. Vor einer Asylbewerberunterkunft in der Inneren Sulzfelder Straße ist es am Mittwochnachmittag zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Mehrere jugendliche Bewohner hatten u.a. mit Stöcken aufeinander eingeschlagen. Ernsthaft verletzt wurde niemand. Die Kitzinger Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

 

Kurz nach 17.30 Uhr war die Kitzinger Polizei in die Innere Sulzfelder Straße gerufen worden. Dort war offenbar eine bereits länger andauernde Streitigkeit unter jugendlichen Bewohnern einer Asylbewerberunterkunft dahingehend fortgeschritten, dass sie sich gegenseitig u.a. mit Stöcken schlugen. Die Kitzinger Polizei ermittelt gegen insgesamt fünf Beteiligte wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Psychisch Belasteter stürzt sich von Mauer – Einlieferung in Bezirkskrankenhaus

SCHWEINFURT. Ein offensichtlich psychisch Belasteter hat sich am Mittwochvormittag wohl in suizidaler Absicht in der Schultesstraße von einer Mauer gestürzt. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen griff er diese tätlich an. Letztlich wurde er von der Schweinfurter Polizei in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen.

Gegen 09.15 Uhr wurde die Polizei von der Integrierten Leitstelle informiert, dass sich ein Mann öffentlichkeitswirksam von einer vier bis fünf Meter hohen Mauer in der Schultesstraße gestürzt hatte. Beim Eintreffen einer Streife der Schweinfurter Polizei hielten mehrere Personen den augenscheinlich nicht schwerer Verletzten fest, da dieser auch um sich schlug. Die Ordnungshüter fesselten den wohl psychisch erheblich Belasteten, wogegen er sich heftig zur Wehr setzte.

Nachdem sich der Rettungsdienst um ihn dann vor Ort kümmern konnte, wurde er zunächst in ein Krankenhaus eingeliefert. Zum Zwecke der medizinischen Versorgung wieder ungefesselt schlug er auch im Krankenhaus erneut um sich und musste sowohl von den Beamten, als auch vom Klinikpersonal überwältigt werden. Im Anschluss folgte die Einweisung in ein Bezirkskrankenhaus.

PP Unterfranken