Polizei-Berichte für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 03.04.2017

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Motorradfahrer auf B 27 schwer gestürzt – 26-Jähriger in Klinik

WÜRZBURG / UNTERDÜRRBACH. Am Montagnachmittag ist es auf der B 27 zu einem schweren Motorradunfall gekommen. Der verletzte Kradfahrer wurde umgehend in eine Klinik gebracht. Der Unfall und der damit verbundene Rückstau führten zu Verkehrsbeeinträchtigungen im Feierabendverkehr stadtauswärts. Mit der Verkehrsunfallaufnahme war die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt betraut.

 

Auf der B 27 war es gegen 15.35 Uhr zu stockendem Verkehr in Richtung Veitshöchheim gekommen. Mehrere Pkw und auch ein Bus mussten verkehrsbedingt bis zum Stillstand abzubremsen, ein aus Würzburg heran nahender Motorradfahrer erkannte die Situation offenbar zu spät. Er versuchte noch zu bremsen und dem auf der rechten Spur stehenden Bus auszuweichen, fuhr aber dennoch mit seiner Maschine auf das linke Heck auf.

Der 26-Jährige stürzte mit dem Krad und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Der Rettungsdienst versorgte den Mann vor Ort, bevor er in eine naheliegende Klinik gebracht wurde. An der Harley Davidson entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro. Die Reparaturkosten am Bus werden sich auf etwa 3.000 Euro belaufen.

Zur Versorgung des Verletzten und Aufnahme des Verkehrsunfalls musste die B 27 in Fahrtrichtung Veitshöchheim kurzzeitig komplett und anschließend bis 16.30 Uhr einspurig gesperrt bleiben. Die Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt waren gemeinsam mit den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Würzburg im Einsatz.

„Neuer/Alter Chef“ der PI Bad Brückenau wieder zurück

BAD BRÜCKENAU, LKR. BAD KISSINGEN. Am 31. März hat die Leitung der Polizeiinspektion (PI) Bad Brückenau gewechselt. Der regulär eingesetzte Dienststellenleiter Erster Polizeihauptkommissar (EPHK) Herbert Markert hatte am 1. Oktober seinen Stuhl für Polizeioberkommissar (POK) Daniel Seeburg freigemacht.

Dienststellenleiterwechsel
Foto: Polizei

Daniel Seeburg hatte von Polizeipräsident (PP) Gerhard Kallert für die Dauer von sechs Monaten die Leitung der Dienststelle im Rahmen der Führungsbewährung übertragen bekommen. Die Leitung einer Polizeidienststelle war die letzte Station, die Seeburg im Förderprogramm zur Führungskräfteauswahl für die vierte Qualifikationsebene absolvierte. Davor war er bereits von Ende Januar bis Ende Juli als stellvertretender Dienststellenleiter in der Zweibäderstadt eingesetzt worden.

Der 38-Jährige hat eine ereignisreiche Zeit hinter sich. Die gesamten sechs Monate waren neben dem dienstlichen Alltagsgeschehen geprägt von der Verschiebung gestohlener hochwertiger Fahrzeuge durch die Region Main/Rhön. Seeburg war ständig mit der Leitung von Einsatzmaßnahmen in Zusammenarbeit mit den angrenzenden Dienststellen betraut, um diese Kriminalität zu bekämpfen und einzudämmen.

Den Oberleichtersbachern ist außerdem ein Polizeigroßeinsatz mit Spezialeinheiten aus Hessen Ende Januar in Erinnerung, der mit der Festnahme eines Bankräubers ein glückliches Ende fand. Die Beamten aus dem Nachbarbundesland konnten dadurch mehrere Überfälle und eine ganze Serie von Einbrüchen, auch im Altlandkreis Bad Brückenau, klären. Außerdem setzte Daniel Seeburg auch die Netzwerkarbeit im Jugendschutz konsequent fort und bereicherte sie mit neuen Ideen.

Markert hatte in den letzten sechs Monaten Aufgaben im Sachgebiet für Kriminalitätsbekämpfung im Polizeipräsidium Unterfranken übernommen. Schon aus eigenem Interesse organisierte und unterstützte er mehrere dienststellenüber-greifende Maßnahmen gegen die Kfz-Verschiebung in der bayerischen Rhön. Er vertiefte zudem seine Kenntnisse in der Lagearbeit.

Die Mitarbeit in der Führungsgruppe zur Bekämpfung des Wohnungs-einbruchsdiebstahls eröffnete ihm die Möglichkeit, Lageerkenntnisse möglichst effektiv umzusetzen, aber auch präventive Ansätze, beispielsweise durch die Betreuung der beiden länderübergreifenden Konzepteinsätze gegen die Wohnungseinbruchskriminalität im Oktober und März mit einfließen zu lassen.

Am Montag hat Markert wieder sein altes Büro in der Villa Franziska bezogen und Seeburg seinen Schreibtisch im Polizeipräsidium wieder eingeräumt.

Einbrecher erbeuten Fahrräder im Wert von mehreren 10.000 Euro – Wer hat Verdächtiges beobachtet?

VOLKACH, LKR. KITZINGEN. Bei einem Einbruch in ein Fahrradgeschäft haben Unbekannte am frühen Montagmorgen Beute im fünfstelligen Eurobereich gemacht. Den Tätern gelang es, unerkannt zu entkommen. Die Kripo Würzburg hat inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen und nimmt auch Zeugenhinweise entgegen.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen muss sich der Einbruch im Zeitraum zwischen 05.00 Uhr und 05.30 Uhr ereignet haben. Offenbar schlugen die Täter eine Fensterscheibe ein, um ins Innere des Fahrradgeschäfts in der Straße „Im Seelein“ zu gelangen. Dort entwendeten die Einbrecher mehr als 20 hochwertige Fahrräder. Dem Sachstand nach wurde das Diebesgut in ein Fahrzeug verladen, welches auf einem benachbarten Firmengrundstück bereitgestellt war. Der genaue Beuteschaden ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Im Zuge der Ermittlungen wurde auch festgestellt, dass vermutlich dieselben Täter auf einem weiteren Firmengelände in der Nähe Diesel aus einem Lkw und einem Minibagger entwendet hatten. Der Beuteschaden in diesem Fall dürfte sich auf über 200 Euro belaufen. Zudem wurde eine Straßenlaterne, die einen Wendehammer in Tatortnähe ausleuchtet, aufgebrochen und ausgeschalten.

Um die Taten aufklären zu können, hofft die Kripo Würzburg nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat am Montagfrüh „Im Seelein“ etwas Verdächtiges beobachtet, das mit dem Einbruch in das Fahrradgeschäft im Zusammenhang stehen könnte?
  • Wer hat in diesem Bereich verdächtige Personen oder ein Fahrzeug (evtl. Kleintransporter) mit fremdem Kennzeichen gesehen?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung der Fälle beitragen könnten?

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich bei der Kriminalpolizei zu melden. Hinweise werden unter Tel. 0931/457-1732 entgegengenommen.

 

Brand auf Klostergelände „Maria Bildhausen“ – Wohneinrichtung für behinderte Menschen betroffen – niemand verletzt

MÜNNERSTADT, LKR. BAD KISSINGEN. Bei dem Brand zweier Nebengebäude auf dem Areal des Klosters „Maria Bildhausen“ ist in der Nacht zum Montag glücklicherweise niemand verletzt worden. Die Feuerwehr konnte ein Ausbreiten der Flammen verhindern. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Bewohner, vor allem auch nachdem der Strom ausgefallen war.

 

Brandort
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Gegen 23.50 Uhr erreichte die Einsatzkräfte der Notruf von dem Gelände, dass in zwei Nebengebäuden der Einrichtung ein Feuer ausgebrochen ist. Bei Eintreffen von Polizei und Feuerwehr stand neben der Kegelbahn der Dachstuhl eines weiteren Nebengebäudes in Flammen. Die Freiwilligen Feuerwehren hatten den Brand rasch im Griff und konnten ein Ausbreiten erfolgreich verhindern.

Glücklicherweise befanden sich dem Sachstand nach keine Personen zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in den Gebäuden. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die erschrockenen Bewohner, nachdem in deren Wohnbereich auch der Strom ausgefallen war. Das THW leuchtete das Areal aus. Seitens der Freiwilligen Feuerwehren waren die Floriansjünger aus Kleinwenkheim, Großwenkheim, Münnerstadt, Fridritt, Wermerichshausen, Bad Kissingen, Strahlungen, Weichtungen, Löhrieth, Großbardorf und Salz mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort.

Der Grund für den Ausbruch des Feuers ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kripo Schweinfurt. Was die Höhe des Sachschadens anbelangt, dürfte sich dieser im Bereich von einigen hunderttausend Euro bewegen.

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PP Unterfranken