Polizei-Berichte für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 08./09.01.2017

DominikSchraudolf / Pixabay Polizei

31-Jähriger von Gruppe tätlich angegriffen – Kripo nimmt vier Tatverdächtige fest – Ermittlungsrichter erlässt Untersuchungshaftbefehle

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vom 09.01.2017

NIEDERWERRN, LKR. SCHWEINFURT. Nachdem am frühen Neujahrsmorgen ein 31-Jähriger Afghane auf dem Heimweg von Silvesterfeierlichkeiten offenbar von mehreren Landsmännern angegriffen und schwer verletzt worden war, hat die Kripo Schweinfurt mittlerweile vier Tatverdächtige ermittelt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die Männer dem Ermittlungsrichter vorgeführt und sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft.

 

Wie bereits von der Polizeiinspektion Schweinfurt berichtet, hatte der spätere Geschädigte den Jahreswechsel in einer Diskothek in der Adolf-Ley-Straße in Schweinfurt gefeiert. Dort war er mit aus Afghanistan stammenden Männern in Streit geraten. Während sich diese Personen mit einem Pkw entfernten, trat der Geschädigte zu Fuß den Heimweg entlang der Bundesstraße 303 an. Dort, auf Höhe der Ausfahrt Oberwerrn, traf der 31 Jahre alte Zeuge dann erneut auf die Personen aus der Diskothek, die ihn gemeinschaftlich angriffen. Der 31-Jährige zog sich durch Faustschläge und Tritte schwere Kopfverletzungen zu und musste über Nacht stationär in einer Klinik behandelt werden.

Die Kripo Schweinfurt führt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung. Im Zuge der ersten Überprüfungen konnte am Tag nach der Tat bereits ein Tatverdächtiger und in den darauffolgenden Tagen drei weitere Tatverdächtige festgenommen werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die Beschuldigten jeweils dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt. Der Richter erließ Untersuchungshaftbefehle und die vier Männer sitzen mittlerweile in Justizvollzugsanstalten.

Brand in Autowerkstatt – Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen

OBERNBURG A. MAIN, LKR. MILTENBERG. Am Samstagmittag ist in einer Werkstatt ein Feuer ausgebrochen. Der Brand konnte durch die Feuerwehr glücklicherweise schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg führt die Ermittlungen.

Als Angestellte einer Autowerkstatt in der Römerstraße gegen 12:00 Uhr mit Arbeiten an einem Pkw beschäftigt waren, bemerkten sie, dass in einem anderen Bereich der Werkstatt ein Feuer ausgebrochen war. Sie verständigten umgehend die örtliche Feuerwehr, die mit etwa 20 Einsatzkräften anrückte und den Brand schnell unter Kontrolle bringen konnte.

Die beiden Mitarbeiter der Firma wurden vorsichtshalber durch den ebenfalls verständigten Rettungsdienst erstversorgt, blieben jedoch unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 10.000 Euro.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg nahm vor Ort die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache auf.

Außenfassade eines Holzhauses in Brand geraten – Sachschaden von 10.000 Euro

BESSENBACH, OT KEILBERG, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Samstagnachmittag ist aus noch ungeklärter Ursache die Außenfassade eines Holzhauses in Brand geraten. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg führt die Ermittlungen.

Etwa gegen 15:00 Uhr wurden Hausbewohner in einem Einfamilienhaus „Im Hahlenfeld“ auf eine Rauchentwicklung an der Außenfassade ihres Holzhauses aufmerksam. Im Bereich des dortigen Außenkamins war aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Der Brand konnte durch die umgehend alarmierten Feuerwehren aus Bessenbach und Waldaschaff, die mit etwa 40 Mann im Einsatz waren, schnell gelöscht werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 10.000 Euro.

Falscher Microsoft-Mitarbeiter ruft an – Polizei warnt vor Betrugsmasche

OBERNBURG A. MAIN, LKR. MILTENBERG. Am Samstag ist es zu einem Betrugsversuch mit der bereits bekannten „Microsoft-Hotline“-Masche gekommen. Der Täter wollte hierbei Zugriff auf den PC des Mitteilers erlangen. Die Polizeiinspektion Obernburg am Main führt die Ermittlungen.

Ein 61-Jähriger erhielt am Samstag einen unerwarteten Anruf, bei dem sich am anderen Ende der Leitung in englischer Sprache ein angeblicher „Microsoft-Mitarbeiter“ vorstellte. Er sagte, dass ein Virus auf dem Computer des Angerufenen zugeschlagen habe. Der Mitteiler reagiert jedoch richtig, indem er nicht auf die Forderungen des Täters eingegangen ist und sofort aufgelegt hat.

Bei der bekannten Masche versuchen angebliche „Microsoft-Mitarbeiter“ durch eine geschickte Gesprächsführung ihre Opfer zum Starten des Fernzugriffs auf dem PC zu bewegen. In einer sich am Bildschirm öffnenden Eingabemaske werden die Bediener dann aufgefordert, ihre Kreditkartendaten einzugeben, um so ein Schutzprogramm zu erwerben.

Einbruch in Einfamilienhaus – Polizei bittet um Zeugenhinweise

GROßOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein Unbekannter ist im Laufe des Sonntages gewaltsam in ein Einfamilienhaus eingestiegen. Er erbeutete Schmuck und Bargeld und flüchtete in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg führt die Ermittlungen.

Am Sonntag ist ein Unbekannter im Zeitraum von 14:10 Uhr bis 19:00 Uhr über eine rückwärtige Terrassentür gewaltsam in ein Einfamilienhaus in der Landwehrstraße eingestiegen. Der Täter konnte im Haus Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von mehreren hundert Euro entwenden und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 06021/857-1732 melden.

Das Polizeipräsidium Unterfranken nimmt den Vorfall zum Anlass, erneut auf die Betrugsmasche angeblicher Microsoft-Mitarbeiter hinzuweisen:

  • Lassen Sie sich nicht auf unaufgeforderte Gespräche mit solchen Anrufern ein
  • Installieren Sie keinerlei Software, die ihnen empfohlen wird. Falls Sie doch etwas installiert haben, trennen Sie den Rechner sofort vom Netz.
  • Geben Sie weder telefonisch, noch während eines Fremdzugriffs am Computer persönliche Bankdaten oder Kreditkartendaten in Eingabemasken ein
  • Fremdzugriffe auf Ihre Computer sollten Sie nur vertrauenswürdigen Personen gewähren, die Sie selbst beauftragen
  • Kontaktieren Sie im Zweifelsfall die Polizei

Fahrzeug gestohlen und Beamte angegriffen – 59-Jähriger muss Sicherheitsleistung hinterlegen

WEIBERSBRUNN OT ROHRBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Freitagmorgen stoppte die Autobahnpolizei Aschaffenburg-Hösbach einen Peugeot-Fahrer, dessen Fahrzeug wegen Diebstahls ausgeschrieben war. Der 59-Jährige leistete bei der Kontrolle Widerstand und erkannte die Beamten seinen Aussagen zu Folge nicht an. Das Fahrzeug stellten die Beamten sicher, den Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige.

 

Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg stellte um 09.00 Uhr einen Peugeot 508 fest, der auf der A3 in Richtung Passau/Linz fuhr. Bei einer Kontrolle auf der Rastanlage Spessart Süd fiel den Beamten sogleich auf, dass das Fahrzeug wegen Diebstahls zur Fahndung ausgeschrieben war. Der 59-jährige Beschuldigte verweigerte die Mitarbeit bei jeglichen Maßnahmen und gab an, die Polizisten nicht anerkennen zu wollen. Der Mann, der offensichtlich der sogenannten Reichsbürgerbewegung zugehörig ist, wurde vorläufig festgenommen nachdem er versuchte, nach den Beamten zu greifen und zu schlagen.

Auch gegen die Festnahme wehrte sich der aus Mainz stammende Mann, beim Anlegen von Handfesseln wurde er leicht verletzt. Das Fahrzeug wurde zur Klärung der Eigentumsverhältnisse sichergestellt und zur Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach gebracht. Auch der Weg des Fahrzeugführers führte zur Dienststelle.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg musste der 59 Jahre alte Mann dort eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Und da er in Deutschland keinen festen Wohnsitz besitzt, ordneten die Justizbehörden die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren hundert Euro an. Anschließend konnte der Beschuldigte wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Diebstahls eines Kraftfahrzeugs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Brand eines Holzunterstandes – Sachschaden in Höhe von zehntausend Euro

FRAMMERSBACH, LKR. MAIN-SPESSART. Am Samstagabend ist aus noch ungeklärter Ursache ein Holzunterstand in Brand geraten. Das Feuer konnten durch die örtliche Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Ermittlungen werden durch die Polizeistation Gemünden geführt.

Am Samstagabend, gegen 19:30 Uhr, ist auf einem Grundstück außerhalb von Frammersbach – am sogenannten Mutterberg – ein Feuer ausgebrochen. Die Eigentümerin konnte den Brand von ihrem Wohnhaus aus feststellen und verständigte die örtliche Feuerwehr. Diese begaben sich umgehend zum Brandort und konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 10.000 Euro. Neben einem etwa 125 qm großen Holzunterstand wurden einige landwirtschaftlichen Geräte in Mitleidenschaft gezogen.

Die Polizeistation Gemünden hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 09351/9741-0 zu melden.

 

Gartenhaus in Flammen – Kripo geht von Brandstiftung aus

SCHWEINFURT. Am Samstagabend ist ein größeres Gartenhaus in Flammen aufgegangen. Vieles spricht derzeit für eine vorsätzliche Brandstiftung. Die Kripo Schweinfurt hat diesbezüglich die Ermittlungen bereits aufgenommen und fahndet insbesondere nach einem Unbekannten, der nach Ausbruch des Feuers vom Tatort geflüchtet war.

 

Der Brand des Gartenhauses in der Gartenstadtstraße war der Einsatzzentrale der Unterfränkischen Polizei um 21.15 Uhr gemeldet worden. Sofort machten sich neben Polizeistreifen auch die Floriansjünger aus Schweinfurt auf den Weg zu dem Lagerhaus im Garten eines Wohnhauses. Das stand lichterloh in Flammen und brannte samt Inhalt trotz der Bemühungen der 18 Feuerwehrmänner ab. Der Sachschaden wird derzeit auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde bei dem Feuer glücklicherweise niemand.

Eine Zeugin hatte kurz nach Feststellung des Brandes eine unbekannte Person in dunkler Kleidung bemerkt, die sich eilig entfernte. Die Person hatte eine schwarze Hose mit weißem Streifen an und führte eventuell ein Fahrrad bei sich.

Die Brandexperten der Schweinfurter Kripo haben die Ermittlungen bereits aufgenommen und hoffen nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Wer sachdienliche Angaben machen kann oder Hinweise auf die unbekannte Person geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

PP Unterfranken