Polizei-Berichte für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 11.05.2017

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Tödlicher Verkehrsunfall – Zwei Pkw und ein Lkw beteiligt – Autofahrerin erliegt schweren Verletzungen

SCHWARZACH AM MAIN, LKR. KITZINGEN. Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Donnerstagnachmittag auf der Staatsstraße zwischen Volkach und Kitzingen gekommen. Eine Autofahrerin wurde so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Polizeiinspektion Kitzingen geführt.

Kurz vor 15.00 Uhr hat sich der Verkehrsunfall auf Höhe der Gemeinde Schwarzach ereignet. Nach den bisherigen Erkenntnissen kam es offenbar zu einer Kollision zwischen einem Seat und einem Polo, die beide in Richtung Kitzingen unterwegs waren. Zudem kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Polo und einem entgegenkommenden Lkw.

Am Steuer des Polo saß eine 20-Jährige aus dem Landkreis Schweinfurt. Sie kam mit ihrem Pkw von der Fahrbahn ab und wurde dabei dem Sachstand nach aus dem Fahrzeug geschleudert. Die junge Frau erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Die 53-Jährige am Steuer des Seat, die aus dem Landkreis Kitzingen stammt, erlitt einen Schock. Sie kam mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus. Die beiden Insassen im Lkw kamen mit dem Schrecken davon.

Wie es zu dem folgenschweren Verkehrsunfall kommen konnte, ist derzeit noch vollkommen unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Zur Klärung des exakten Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger eingeschaltet. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungs- und Aufräumarbeiten bleibt die Staatsstraße komplett gesperrt. Der Verkehr wird von den Einsatzkräften vor Ort umgeleitet.

Neben der Kitzinger Polizei befanden sich auch der Rettungsdienst, ein Notarzt sowie die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz.

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Schwerer Verkehrsunfall auf der A3 – Zwei Personen verletzt – Kilometerlanger Rückstau

HELMSTADT, LKR. WÜRZBURG. Bei einem Verkehrsunfall auf der A3 mit drei beteiligten Fahrzeugen sind am Donnerstagnachmittag zwei Personen schwer verletzt worden. Die Autobahn war in Richtung Frankfurt kurzzeitig komplett gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Die Unfallaufnahme erfolgt durch die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

Kurz vor 16.00 Uhr hat sich der Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Frankfurt, etwa 500 Meter vor dem Parkplatz Fronberg, ereignet. Am dortigen Stauende bremste ein slowenischer Sattelzug bis zum Stillstand ab. Der Fahrer eines nachfolgenden Fiat-Kleintransporters erkannte die Situation offenbar zu spät. Er fuhr auf einen vorausfahrenden Volvo auf. Anschließend prallten der Kleintransporter sowie der Pkw gegen den Auflieger des stehenden Sattelzugs.

Der 52-jährige Volvo-Fahrer aus Leipzig und der 24-jährige Spanier am Steuer des Kleintransporters wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Beide mussten von der Feuerwehr aus den Wracks befreit werden. Sie kamen nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst schwerverletzt in ein Krankenhaus. Dem Sachstand nach sind die Verletzungen der Männer nicht lebensbedrohlich. Der 45-jährige Lenker des Sattelzugs kam mit dem Schrecken davon.

Der Volvo und der Kleintransporter waren nach dem Verkehrsunfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens dürfte sich insgesamt auf mehrere zehntausend Euro belaufen.

Im Einsatz befinden sich neben den Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried und dem Rettungsdienst auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Hettstadt, Waldbüttelbrunn und Waldbrunn. Zum Zwecke der Bergungsarbeiten war die Autobahn in Richtung Frankfurt kurzeitig komplett gesperrt. Aktuell wird der Verkehr über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Nach den aktuellen Prognosen kann die Autobahn gegen 18.45 Uhr wieder vollständig freigegeben werden.

Schwan fliegt in Oberleitung und verursacht Verkehrsunfall – ca. 500 Euro Sachschaden

WÜRZBURG. Am Donnerstagmorgen stürzte ein Schwan auf der Ludwigsbrücke in die Windschutzscheibe eines Audis. Die 28-jährige Fahrerin kam hierbei mit dem Schrecken davon. An ihrem Pkw entstand jedoch Sachschaden von mehreren hundert Euro.

Gegen 09:15 Uhr befuhr die 28-Jährige mit ihrem Audi A3 die Ludwigsbrücke in Richtung Sanderau. Zu diesem Zeitpunkt flog ein Schwanenpaar über die Brücke, wobei sich ein Tier in der Oberleitung der Straßenbahn verhedderte und daraufhin zu Boden stürzte. Der Schwan prallte anschließend direkt auf die Windschutzscheibe des Audis. Das verletzte Tier musste wenig später von der alarmierten Berufsfeuerwehr eingefangen werden und ist daraufhin in die Obhut des zuständigen Jagdpächters übergeben worden. Die 28-jährige Audi-Fahrerin blieb glücklicherweise unverletzt. Lediglich am Pkw entstand ein Sachschaden an der Windschutzscheibe von knapp 500 Euro.

Während der Unfallaufnahme war der betroffene Fahrstreifen der Ludwigsbrücke für 15 Minuten gesperrt. Eine kurzzeitige Vollsperrung der Brücke für den Fahrzeugverkehr war für das Einfangen des Schwans erforderlich.

Ermittlungen wegen Betrugs – 13 Objekte in Unterfranken durchsucht

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 11.05.2017

LKR. BAD KISSINGEN, WÜRZBURG. Am Donnerstagvormittag durchsuchten die unterfränkische Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Würzburg mit Unterstützungskräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei aufgrund gemeinsam geführter Ermittlungen wegen gewerbsmäßigen Betruges insgesamt 13 Objekte in Unterfranken. Hiervon waren auch die Geschäftsräume einer Privatbank in Hammelburg betroffen.

Die den Durchsuchungen zugrunde liegenden Ermittlungen richten sich gegen eine weibliche und zwei männliche Beschuldigte aus Unterfranken. Gegen die Beschuldigten im Alter zwischen 40 und 62 Jahren besteht der Anfangsverdacht, sich im Zeitraum von 2004 bis 2013 betrügerisch die Mehrheitsanteile an einer Gesellschaft mit Sitz in Bad Bocklet verschafft zu haben bzw. daran beteiligt gewesen zu sein. Zu diesem Zweck sollen die nun geschädigten früheren Anteilseigner durch die Beschuldigten unter Vorspiegelung hoher Verlustrisiken zu einem Verkauf ihrer Gesellschaftsanteile weit unter deren Wert bewogen worden sein.

Ob sich dieser Verdacht bestätigt ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Die Durchsuchungen dienten der Auffindung von möglichen Beweismitteln in dem Fall. Im Hinblick auf den erheblichen Umfang der erfolgten sichergestellten Beweismittel ist für die erforderlichen Auswertungen eine mehrwöchige Dauer zu erwarten. Aufgrund dessen wird um Verständnis gebeten, dass bis auf weiteres keine Detailauskünfte zum Verfahren erteilt werden.

Nach bewaffnetem Raub auf Lebensmittelhändler zwei Tatverdächtige ermittelt – Untersuchungshaft angeordnet

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 11.05.2017:

ASCHAFFENBURG / DAMM. Am Dienstag wurde in den frühen Morgenstunden ein Lebensmittelhändler auf seinem Weg zum Großmarkt von zwei maskierten Tätern überfallen. Die Täter setzten Pfefferspray gegen ihr Opfer ein, raubten dessen Bargeld und suchten das Weite. Die Ermittlungen führten nun zur Festnahme der beiden Tatverdächtigen und Sicherstellung von Teilen der Beute. Der Ermittlungsrichter ordnete die Untersuchungshaft an.

Am vergangenen Dienstag ging bei der Polizeieinsatzzentrale gegen 04:30 Uhr Mitteilung über einen Raubüberfall im Stadtteil Damm ein. Die eingesetzten Beamten trafen vor Ort auf einen Lebensmittelhändler, der gerade von zu Hause aus auf seinem Weg zum Großmarkt war. Als der 43-Jährige seine Wohnung verließ, kamen zwei maskierte Männern auf ihn zu, die ihm wortlos Pfefferspray ins Gesicht sprühten. Der Angegriffene fiel zu Boden und wurde von einem der Täter festgehalten, während der andere ihn durchsuchte. Die Männer beraubten ihr Opfer seiner Barschaft von mehreren tausend Euro. Hiernach suchten die Täter zu Fuß das Weite.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndung konnten die Täter nicht mehr angetroffen werden. Der überfallene Händler wurde leicht verletzt und zur ärztlichen Versorgung in eine Klinik gebracht.

Die Kripo Aschaffenburg übernahm in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg die Ermittlungen. Hierbei erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 23-jährigen Mann aus Bessenbach, der am Mittwochabend durch Beamte der Kripo, der Polizeiinspektion Aschaffenburg sowie der Operativen Ergänzungsdienste Aschaffenburg in seiner Wohnung vorläufig festgenommen werden konnte. In der Wohnung wurde auch der zweite Tatverdächtige, ein 21-Jähriger aus Coburg, angetroffen und festgenommen. Die Ermittler fanden in der Wohnung neben Tatbekleidung und Pfefferspray auch einen Teil der Beute auf.

Die beiden Männer zeigten sich geständig und wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt. Dieser verfügte wegen dringenden Verdachts des besonders schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung die Untersuchungshaft gegen beide.

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Nach Verkehrsunfall – Verletzter Fahrer flüchtet in Wald – Umfangreiche Suchmaßnahmen

HELMSTADT, LKR. WÜRZBURG. Ein grauer Peugeot ist in der Nacht zum Donnerstag alleinbeteiligt von der Straße abgekommen. Das Fahrzeug überschlug sich und kam stark beschädigt am Fahrbahnrand zum Stehen. Im Beisein von Ersthelfern flüchtete der verletzte Fahrer, bei dem offenbar auch Alkohol im Spiel war, in den angrenzenden Wald. Sämtliche Suchmaßnahmen verliefen bislang ergebnislos.

Gegen Mitternacht ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung ein, dass sich auf der Kreisstraße zwischen Helmstadt und der B 8 ein Pkw überschlagen hat. Als eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Land vor Ort eintraf, war der Fahrer des verunfallten Peugeot bereits verschwunden. Laut Angaben eines Ersthelfers roch der Fahrer des Unfallfahrzeugs deutlich nach Alkohol. Als er ihn darauf ansprach, flüchtete der verletzte Mann zu Fuß in das angrenzende Waldstück.

Es ist nicht auszuschließen, dass sich der Peugeot-Fahrer bei dem Verkehrsunfall schwerere Verletzungen zugezogen hat. Laut Zeugenangaben blutete er am Kopf und war auch nicht mehr gut zu Fuß. Insbesondere aus diesem Grund fahndeten mehrere Streifenbesatzungen nach dem Flüchtigen. Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Mann um einen 37-Jährigen aus dem Landkreis Würzburg handelt. Mögliche Anlaufadressen wurden noch in der Nacht überprüft. Das betreffende Waldstück wurde von mehreren Beamten und in den frühen Morgenstunden auch unter Einbindung einer Rettungshundestaffel abgesucht. Sämtliche Suchmaßnahmen führten jedoch nicht zum Auffinden des Mannes.

Der stark beschädigte Peugeot hat nach dem Verkehrsunfall nur noch Schrottwert und wurde inzwischen von einem Abschleppunternehmen geborgen. Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs werden von der Polizeiinspektion Würzburg-Land geführt.

Wer in der Nacht zum Donnerstag nahe Helmstadt auf einen verletzten Mann aufmerksam geworden ist, wird dringend gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise werden unter Tel. 0931/457-1630 entgegengenommen.

PP Unterfranken