Polizei-Berichte für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 14.02.2017

DominikSchraudolf / Pixabay Polizei

Einbruch in Mehrfamilienaus – Täter erbeutet Bargeld – Polizei bittet um Hinweise

STOCKSTADT A. MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Auf bislang unbekannte Weise ist es am Montagabend einem Unbekannten gelungen in ein Mehrfamilienhaus einzudringen. Nachdem der Täter zwei Wohnungen durchsucht hatte, konnte er mit seiner Beute unerkannt entkommen. Die Aschaffenburger Kripo hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise.

 

Dem derzeitigen Sachstand nach drang der Unbekannte in der Zeit von 16:50 bis 19:10 Uhr offenbar durch die Haustür in das Mehrfamilienhaus in der Obernburger Straße ein. Dort durchwühlte er die beiden im Haus befindlichen Wohnungen und entkam unerkannt mit dem erbeuteten Bargeld. Wie der Täter in das Haus gelangen konnte ist momentan Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, welche von der Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen worden sind.

Zur Aufklärung der Tat hofft die Kripo unter anderem auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die zum relevanten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Obernburger Straße gesehen haben, werden gebeten sich unter Tel. 06021/857-1731 zu melden.

 

Nach Schussabgabe in Eltmann – Polizei nimmt Tatverdächtigen vorläufig fest

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der StA Bamberg vom 13.02.2017

ELTMANN, LKR. HAßBERGE. Nachdem ein 60-Jähriger mit einer Schusswaffe am Freitagabend in Eltmann zwei Jugendlichen entgegengetreten ist, wurde der Mann am Sonntag von Einsatzkräften der Polizei vorläufig festgenommen. Im Zuge des Aufeinandertreffens am Freitag hatte sich ein Schuss gelöst. Die Polizeiinspektion Haßfurt führt die weiteren Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg.

 

Kurz nach 21:00 Uhr hatten sich zwei Jugendliche auf einem Grundstück in Limbach, einem Ortsteil von Eltmann aufgehalten, als sie von einem Nachbargrundstück aus von einem Mann beobachtet wurden. Schließlich fragte der Mann die beiden, warum sie sich dort aufhalten würden. Nachdem sie ihm entgegnet hatten, dass sie lediglich auf einen Bekannten warten würden, wandte sich der 60-jährige Mann ab. Hierbei löste sich plötzlich ein Schuss aus einer Waffe, die er offenbar bereits die ganze Zeit in seiner Hand gehalten hatte. Auf Grund der Dunkelheit hatten die Jugendlichen dies nicht erkennen können. Erst am Samstagabend meldeten sie den Sachverhalt der Polizei.

Nach ersten Ermittlungen nahmen Einsatzkräfte der Polizei am Sonntagabend den 60-jährigen Tatverdächtigen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg vorläufig fest und stellten in seinen Wohnräumen mehrere Schusswaffen sowie Munition sicher. Die Schusswaffe aus der sich der Schuss löste, besitzt der Mann berechtigt. Zwischenzeitlich wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt, nachdem sich heraus gestellt hatte, dass es sich bei der verwendeten Waffe um eine Schreckschusspistole gehandelt hatte und sich der Schuss versehentlich gelöst hatte. Die weiteren Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz führt die Polizeiinspektion Haßfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg.

Warnung vor falschen Polizeibeamten – Betrüger aktuell in Schweinfurt aktiv!

SCHWEINFURT. Aktuell sind im Stadtgebiet Schweinfurt Telefonbetrüger aktiv. Die Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus und erkundigen sich nach Wertgegenständen und vorhandenem Bargeld. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt eingehend vor der Betrugsmasche. Sollten Sie einen derartigen Anruf erhalten, informieren Sie unverzüglich die Polizei.

Seit Dienstagmittag werden Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet Schweinfurt von den unbekannten Tätern angerufen. Mit dem Ziel, Erkenntnisse über vorhandene Wertgenstände oder vorhandenes Bargeld zu erlangen, geben sich die Anrufer als Polizeibeamte aus.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass echte Polizeibeamte derart sensible Informationen niemals über das Telefon erfragen. Die Polizei rät bei solchen Anrufen dazu, keine derartigen Informationen Preis zu geben, das Gespräch zu beenden und sich selbst bei der örtlichen Polizeidienststelle zu melden.

 

Kellerbrand in Konventsgebäude – drei Ordensschwestern leicht verletzt

RIMPAR, LKR. WÜRZBURG. Am Montagnachmittag kam es in einem Mehrfamilienhaus in Rimpar zu einem Kellerbrand. Das Gebäude wird als Konvent für Ordensschwestern genutzt. Drei Bewohnerinnen wurden leicht verletzt. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

Gegen 14:15 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Würzburg und der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Meldung über einen Kellerbrand in der Rimparer Herrngasse ein. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Rimpar, Gramschatz und Veitshöchheim und im weiteren Verlauf auch der Berufsfeuerwehr Würzburg bekämpften das Feuer in dem als Konvent für Ordensschwestern genutzten Gebäude. Starke Rauchentwicklung erschwerte die Arbeiten und führte auch zu leichten Verletzungen bei drei Bewohnerinnen des Hauses.

Im Laufe der Löscharbeiten kam es zu einem Stromausfall, der zeitweise die gesamte Herrngasse betroffen hat. Die Stromversorgung wurde im weiteren Verlauf durch den Netzbetreiber wieder hergestellt.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Ermittlungen der Kriminalpolizei – Angeblicher Raub nur vorgetäuscht

SCHWEINFURT. Nachdem ein 39-Jähriger angegeben hatte, dass ihm von drei Unbekannten die Geldbörse geraubt worden war, haben die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt nun ergeben, dass der Geschädigte die Tat frei erfunden hat.

Wie bereits berichtet gab ein 39-Jähriger an, dass er am 06. Februar in der Geschwister-Scholl-Straße von drei Unbekannten mit einem Messer bedroht worden war und diese ihm seine Geldbörse samt Bargeld abgenommen hatten.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Schweinfurt haben nun ergeben, dass der 39-Jährige den Raub nur vorgetäuscht hat und alles frei erfunden war. Dies räumte er in einer nochmaligen Vernehmung gegenüber dem Sachbearbeiter ein. Er gab an, dies aus finanziellen Gründen getan zu haben. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Vortäuschens einer Straftat.

Streit in Flüchtlingsunterkunft – 39-Jähriger mit Messer bedroht und leicht verletzt – Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

ASCHAFFENBURG. In der Nacht von Freitag auf Samstag hat ein 45-jähriger Osteuropäer seinen sechs Jahre jüngeren Landsmann in einer Flüchtlingsunterkunft mit einem Messer bedroht und auch verletzt. Die Umstände der Tat sind derzeit noch nicht vollständig geklärt und deshalb Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg.

Polizeilich bekannt wurde der Fall, nachdem der 39 Jahre alte Geschädigte mit Schnittverletzungen an der Hand in einem Aschaffenburger Krankenhaus ambulant behandelt wurde. Dabei gab der Verletzte mit Hilfe eines Dolmetschers an, ein ihm bekannter Mann habe ihm die Schnitte während eines Streits zugefügt. Durch die Klinik wurde daraufhin die Aschaffenburger Polizei verständigt.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hatte der 45-Jährige den Geschädigten offenbar kurz nach Mitternacht in der Unterkunft in der Ruhlandstraße zunächst mit dem Messer bedroht und angegriffen. Als der 39-Jährige dies abzuwehren versuchte, hatte er die oberflächlichen Schnittverletzungen erlitten. Die Ermittler setzten sich daraufhin mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg in Verbindung.

Nachdem die Festnahme des Tatverdächtigen und die Durchsuchung seiner Wohnung angeordnet worden war, machten sich die Polizisten am Samstagabend mit mehreren Streifen auf den Weg zur Anschrift des Beschuldigten in Mainaschaff. Dort konnten die Beamten den Mann auch antreffen und vorläufig festnehmen.

Bei der Festnahme verhielt der Beschuldigte sich äußerst aggressiv und leistete Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizei. Die Beamten setzten unter anderem Pfefferspray ein. Nachdem die Staatsanwaltschaft eine Vorführung des 45-Jährigen verneint hatte, wurde er umgehend zur Behandlung in ein Bezirkskrankenhaus gebracht. Die Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung führt unterdessen die Aschaffenburger Kripo.

PP Unterfranken