Polizei-Berichte für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 25.11.2016

Nach Vermisstenmeldung – 44-Jähriger wohlauf

WÜRZBURG. Ein seit 09.11.2016 vermisster Würzburger hat sich am Freitagmorgen bei der Kripo Würzburg gemeldet. Der Mann ist wohlauf. Die Vermisstenfahndung in der Öffentlichkeit wird widerrufen.

 

Seit dem damaligen Mittwochmittag war der 44-jährige Würzburger spurlos verschwunden. Die Polizei hatte u.a. mit einem Lichtbild und der Veröffentlichung seines Pkw mit amtlichen Kennzeichen nach ihm gesucht.

Am Freitagmorgen meldete sich der Mann bei der Kripo Würzburg. Es ergab sich dabei kein Anlass für weitere polizeiliche Maßnahmen. So kann ein Erwachsener selbstredend grundsätzlich frei über seinen Aufenthaltsort bestimmen.

Blitzeinbruch in Handygeschäft – Ware im Wert von rund 150.000 Euro gestohlen

EBELSBACH, LKR. HASSBERGE. Bei einem sogenannten Blitzeinbruch in ein Handygeschäft in der Bahnhofstraße haben unbekannte Täter am frühen Freitagmorgen Mobiltelefone im Wert von rund 150.000 Euro gestohlen. Die Kripo Schweinfurt ermittelt.

Ersten Erkenntnissen zufolge hatten sich die Täter kurz vor 04.45 Uhr brachial mittels Einschlagen des Schaufensters Zutritt zu dem Geschäft verschafft. Darin brachten die Täter binnen kürzester Zeit zahlreiche Mobiltelefone in ihren Besitz und türmten.
Rasch waren Streifen der Haßfurter Polizei vor Ort, eine Fahndung nach den Einbrecher verlief allerdings ergebnislos. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf rund 3.000 Euro. Bereits Ende Mai 2016 war das Geschäft auf ähnliche Art und Weise angegangen worden.

Zeugen war kurz nach der Tat ein silberfarbener Kombi (vermutlich Diesel und älteres Baujahr) aufgefallen, der sich ohne Licht vom Tatort in Richtung Ebelsbacher Bahnhof entfernte. Dieser könnte etwas mit der Tat zu tun haben.

Die Kripo Schweinfurt ermittelt und bittet um Hinweise auf die Kennzeichen dieses Fahrzeugs oder um sonstige sachdienliche Angaben. Anrufe bitte unter Tel. 09721/202-1731.

 

Nächtlicher Einsatz wegen Ruhestörung – Marihuana-Plantage entdeckt – Beschuldigte leistet Widerstand

ASCHAFFENBURG. Bei einem Einsatz wegen Ruhestörung in der Nacht von Donnerstag auf Freitag entdeckten Beamte der Aschaffenburger Polizei eine Marihuana-Plantage. Die Wohnungsinhaberin leistete während ihrer Festnahme erheblichen Widerstand und beleidigte die Polizisten. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Aschaffenburg geführt.

 

Etwa gegen 22:50 Uhr teilte ein Nachbar der Einsatzzentrale der Polizei Unterfranken eine Ruhestörung in einem Mehrfamilienhaus in der Friedhofstraße mit. Beim Eintreffen an der betroffenen Wohnung konnte eine Streife der Polizeiinspektion Aschaffenburg bereits an der Tür Marihuanageruch und in der Folge im Inneren der Wohnung eine entsprechende Aufzuchtanlage feststellen. Die Wohnungsinhaberin sowie ihr Lebensgefährte sollten daraufhin zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle gebracht werden.

Während des Fahrt zur Wache beleidigte die Dame die Beamten mehrfach verbal und versuchte nach diesen zu schlagen, woraufhin ihr Handfesseln angelegt wurden. Im weiteren Verlauf versuchte sie nach den Polizisten zu treten und ihnen in die Hand zu beißen. Alle eingesetzten Beamten blieben unverletzt.

Die Aufzuchtanlage sowie an die zwanzig Cannabispflanzen wurden sichergestellt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft sind beide Beschuldigte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen worden.

Das Pärchen erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln. Die Wohnungsinhaberin muss sich zudem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.

Auf Partnerbörse falschen Freund kennengelernt – Über 76.000 Euro Schaden

LKR. MAIN-SPESSART. Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt aktuell gegen einen unbekannten Täter wegen eines Falles des sogenannten „Romance-Scamming“. Der Mann suchte über eine Partnerbörse Kontakt zu einer Dame aus dem Landkreis Main-Spessart und erbeutete letztlich über 76.000 Euro.

Der Mann gab sich gegenüber der Dame zunächst als in Frankfurt stationierter Angehöriger der US-Streitkräfte aus und erlangte nach und nach ihr Vertrauen. Kurze Zeit später täuschte er ihr einen Einsatz in Syrien vor, bei dem er auf 120 kg Gold gestoßen sei. Zur Übersendung seiner „Beute“ bat um die Überweisung diverser Gebühren, woraufhin die Dame über 76.000 Euro an ein angebliches, zwischengeschaltetes Versandunternehmen schickte.

Nachdem die Geschädigte durch einen Beitrag in den Medien auf die Betrugsmasche aufmerksam wurde, entschloss Sie sich zur Anzeigenerstattung.

Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt weiterhin eindringlich vor Internetbekanntschaften, bei denen schnell finanzielle Notlagen zur Sprache kommen. Die Täter verstehen es taktisch in der Regel sehr gut, ihre Opfer dazu zu bringen, ihnen das Geld aus Mitleid zu überweisen. In jedem Fall sollte man spätestens dann stutzig werden, wenn Geld an einen eigentlich Unbekannten ins Ausland überwiesen werden soll. Tatsache ist, dass sich auf Dating-Portalen eben leider nicht nur Menschen mit guten Absichten herumtreiben.

 

Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus – Polizei bittet um Zeugenhinweise

SCHWEINFURT. Ein Unbekannter hat zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen versucht gewaltsam in ein Einfamilienhaus einzusteigen. Er scheiterte jedoch bereits an der Zugangstür. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Schweinfurt geführt.

 

Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 20:00 Uhr, und Donnerstag, 06:30 Uhr, versuchte ein Unbekannter die Zugangstür eines Einfamilienhauses in der Gustl-Kirchner-Straße aufzuhebeln. Er scheiterte jedoch mit seinem Versuch und flüchtete ohne Tatbeute in unbekannte Richtung. Die Tür wurde lediglich minimal beschädigt.

 

Die Kriminalpolizei Schweinfurt bittet Zeugen, denen im Bereich des Tatorts verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

Frei laufende Pferde auf der Fahrbahn – Ochsenfurter Polizei fängt Pferde ein

OCHSENFURT / GOSSMANNSDORF. Am Freitagmorgen haben zwei Beamte der Ochsenfurter Polizei echte Cowboy-Qualitäten bewiesen. Gemeinsam mit einem Förster fingen sie zwei entlaufene Pferde ein, bevor Zwei- oder Vierbeiner zu Schaden kommen konnten. Mit selbst gebastelten Halftern wurden die Tiere gesichert, bis ihre die Besitzer der Tiere wieder mit nach Hause nehmen konnten.

 

Pferde
Foto: Polizei

Gegen 08.15 Uhr hatte sich ein erstaunter Autofahrer telefonisch bei der Polizei gemeldet. Vor ihm trabten zwei Pferde auf der Straße „Am Schwedentor“, von einem Besitzer fehlte weit und breit jede Spur. Sofort machte sich eine Streife der Ochsenfurter Polizei auf den Weg nach Goßmannsdorf. In bester Cowboy-Manier kesselten die Ordnungshüter die Pferde mit Hilfe des neuen blauen Dienstfahrzeugs hinter der sicheren Leitplanke ein. Ein zufällig vorbei kommender Förster unterstützte die Beamten beim Einfangen der Tiere. So konnten die Autofahrer, die teilweise an den Vierbeinern nicht gefahrlos vorbei fahren konnten, wieder ungehindert die Straße nutzen.

Da Lassos nicht zur polizeilichen Grundausstattung gehören, bastelte der Förster gemeinsam mit den Beamten aus Seilen zwei Halfter und fing die Pferde damit ein. So konnte glücklicherweise verhindert werden, dass den Vierbeinern und natürlich den Verkehrsteilnehmern etwas passierte. Die Pferde konnten inzwischen wohlbehalten wieder an ihre Besitzer übergeben werden.

 

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Einbruch in Einfamilienhaus – Hausinhaber schlagen Täter in die Flucht – Hinweise auf einen dunklen Kleinwagen

GÜNTERSLEBEN, LKR. WÜRZBURG. Wie bereits berichtet war am Montagabend ein Unbekannter über den Keller in ein Einfamilienhaus in der Deisenbergstraße eingestiegen. Als die beiden Hausinhaber den Täter im Keller erblickten und ansprachen, flüchtete dieser über ein Fenster.

Zeugen teilten der Würzburger Kripo zwischenzeitlich im Zuge der Ermittlungen mit, dass ihnen am Tattag auf dem normalerweise abgesperrten Kundenparkplatzes des geschlossenen Supermarktes in der Würzburger Straße einmal um 17:00 Uhr und erneut um 19:30 Uhr ein dunkler Kleinwagen aufgefallen war. Insbesondere die Feststellung am Abend, eine halbe Stunde vor der Tatzeit, könnte auf eine Tatbeteiligung hinweisen.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

  • 30 Jahre alt
  • 175 cm groß
  • schlank
  • bekleidet mit brauner Jacke, Baseballcap und Halbschuhen
  • deutsche Sprache ohne erkennbaren Akzent

Die Kriminalpolizei Würzburg bittet Zeugen, welche Angaben zu dem dunklen Kleinwagen, vor allem den amtlichen Kennzeichen, oder dem Täter machen können, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Einbruch in Einfamilienhaus – Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro entwendet

WÜRZBURG / HEIDINGSFELD. Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro hat ein bislang unbekannter Täter am Mittwochnachmittag bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus im Frau-Holle-Weg entwendet. Der Unbekannte war gewaltsam durch ein Fenster in das Haus gelangt und konnte sich unerkannt mit seiner Beute entfernen. Die Würzburger Kripo übernahm die weiteren Ermittlungen und hofft auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Die Abwesenheit der Bewohner von 16:00 bis 19:00 Uhr nutzte der Täter offensichtlich aus, um gewaltsam in das Haus einzubrechen. Dem Sachstand nach gelangte der Täter über ein Fenster in das Haus und entwendete Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro. Anschließend entfernte er sich unerkannt mit seiner Beute. Durch den Einbruch entstand ein Sachschaden von ca. 300 Euro.

 

Die Kriminalpolizei Würzburg führt die weiteren Ermittlungen und nimmt Hinweise aus der Bevölkerung zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im Bereich des Frau-Holle-Weges unter Tel. 0931/457-1732 entgegen.

 

Einbruch in Wohnhaus – Kellertüre angegangen – Kripo bittet um Hinweise

GROSSOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. Im Laufe des Donnerstagnachmittags sind Unbekannte in ein Wohnhaus im Bartholomäusweg eingestiegen. Sie hebelten eine Kellertüre auf und entwendeten Schmuck und Bargeld. Die Kripo ermittelt und bittet um Hinweise.

 

Die Abwesenheit der Bewohner zwischen 12.30 Uhr und 19.30 Uhr nutzten die Täter aus, um über die Kellertüre in das Anwesen einzudringen. Im Haus betraten sie mehrere Räume und erbeuteten dem Sachstand nach neben Schmuckstücken auch mehrere hundert Euro Bargeld. Der angerichtete Sachschaden liegt bei rund 500 Euro.

 

Die Kripo Aschaffenburg hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen und bittet um Hinweise von Zeugen. Wem im Laufe des Nachmittags verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Bartholomäuswegs aufgefallen sind, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

Die Kripo geht auch davon aus, dass das Anwesen vermutlich ausgespäht worden ist und der Zeitpunkt abgewartet wurde, bis niemand zu Hause war.

Sparkassenmitarbeiter handeln vorbildlich – Trickbetrug verhindert

ASCHAFFENBURG. Mitarbeiter der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau haben am Mittwoch durch ihr aufmerksames und vorbildliches Verhalten wohl verhindert, dass eine Seniorin dreisten Trickbetrügern aufgesessen ist. Die Kripo Aschaffenburg ermittelt.

Am Mittwochvormittag hatte die ältere Frau zu Hause den Anruf eines Unbekannten erhalten. Er hatte ihr glaubhaft gemacht, dass er im Auftrag ihrer Nichte anrufe, die dringend Geld benötige. Die Seniorin kontaktierte daraufhin ihre Sparkassenfiliale in Obernau und kündigte das Abheben einer größeren Geldsumme an. Da die langjährige Kundin in der Filiale bestens bekannt ist und die sehr auffälligen Schilderungen nicht zum normalen Verhalten passten, kam der Angestellten in den Sinn, dass mit dieser Masche auch immer wieder Betrüger Seniorinnen und Senioren um ihr Erspartes bringen.

Pflichtbewusst verweigerte die Angestellte selbstredend nicht die Auszahlung, sondern bat um etwas Vorbereitungszeit. Währenddessen konnte der ebenfalls informierte Geschäftsstellenleiter bei einem Verwandten der Seniorin in Erfahrung bringen, dass derzeit niemand aus der Familie ein Immobiliengeschäft abwickelt. Daraufhin wurde unverzüglich auch die Polizei alarmiert.

Wie sich in der Folge herausstellte, hatte es sich tatsächlich um einen versuchten „Verwandtentrick“ (ähnlich des allseits bekannten „Enkeltricks“) gehandelt. Als die tatsächliche Nichte bei ihrer Tante vor der Haustüre stand, war diese gerade dabei zur Bank aufzubrechen, um rund 35.000 Euro abzuholen. Der Erfolg der Täter konnte aus Sicht der Polizei wohl nur durch das umsichtige Verhalten der Sparkassenmitarbeiter verhindert werden. Die strafrechtlichen Ermittlungen gegen die unbekannten Täter dauern indes an.

Die Polizei bedankt sich ausdrücklich für das vorbildliche Verhalten. Um den skrupellosen Betrügern das Handwerk zu legen, waren in der Vergangenheit auch immer wieder Mitarbeiter von Banken und Sparkassen im Rahmen der polizeilichen Kriminalitätsprävention hinsichtlich des Vorgehens der Täter sensibilisiert worden.

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PP Unterfranken