Polizei Berichte Stadt- und Landkreis Heilbronn 12.06.2020

Polizei im Einsatz


 

12.06.2020 – 11:05

Polizeipräsidium Heilbronn

Heilbronn (ots)

Heilbronn-Biberach: Mit Gipserbeil auf Autos geschlagen

Mit einem Gipserbeil bewaffnet zog am Donnerstagmorgen ein Mann durch Heilbronn-Biberach und beschädigte mit dem Werkzeug mindestens zwei Fahrzeuge. In der Weirachstraße schlug der 30-Jährige damit einen Mercedes und vermutlich auch noch einen dunklen VW Passat. Gegen 8 Uhr konnte der Verursacher durch eine Streife des Reviers Böckingen angetroffen werden. Da er keine Anstalten machte das Gipserbeil wegzulegen und es gegen die Beamten erhob, wurde er zu Boden gebracht und festgenommen. Auf Ansprache reagierte der Betroffene nicht. Da möglicherweise eine psychische Krankheit bei dem Mann vorlag, wurde er in ein psychatrisches Krankenhaus gebracht. Das Polizeirevier Heilbronn-Böckingen bittet mögliche weitere Geschädigte, sich unter der Telefonnummer 07131 204060 zu melden.

Heilbronn-Böckingen: Zu hoch für die Waschbox

Zu hoch für eine Waschbox an einem Cleanpark in der Georg- Vogel-Straße in Heilbronn-Böckingen, war offenbar ein Fahrzeug am Mittwoch. Zwischen 7 Uhr und 18 Uhr versuchte der Fahrer eines hohen, derzeit noch unbekannten Fahrzeugs in Waschbox Nummer fünf des Unternehmens einzufahren. Offenbar bemerkte der Fahrer, dass sein Gefährt nicht unter das Dach der Box passt und versuchte zurück zu rangieren. Hierbei streifte das Fahrzeug die oben angebrachte Metallverkleidung, wodurch diese verbogen wurde. Das unbekannte Fahrzeug muss daher über 2,60 Meter hoch gewesen sein. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 3.000 Euro geschätzt. Zeugen, die den Unfall beobachten konnten, werden darum gebeten, sich beim Polizeirevier in Heilbronn-Böckingen, Telefon 07131 204060, zu melden.

Heilbronn: Mit 2,7 Promille gegen zwei Bäume

Glücklicherweise nur leicht verletzt wurde der Fahrer eines BMW am frühen Freitagmorgen in der Heilbronner Austraße. Der 21-Jährige war gegen 0.50 Uhr von Heilbronn in Richtung Neckarsulm unterwegs, als er in einer langezogenen Linkskurve die Kontrolle über seinen BMW verlor und nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Wagen streifte zunächst einen Baum bevor er gegen einen solchen prallte. Der junge Fahrer wurde vorgsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste er eine Blutprobe abgeben. Knapp 2,7 Promille hatte er intus. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden wird am Fahrzeug auf über 6.000 Euro geschätzt. Der Schaden an den Bäumen muss noch erhoben werden.

Möckmühl / Züttlingen: Versuch Abzuhauen wurde durch Zeugen verhindert

Der Versuch, sich nach einem selbstverursachten Unfall aus dem Staub zu machen, scheiterte am Donnerstagabend für einen 30-Jährigen zwischen Möckmühl und Züttlingen. Gegen 19.50 Uhr kam der Mann mit seinem Skoda Fabia in Fahrtrichtung Möckmühl in einer Linkskurve ins Schlingern, geriet hierbei auf die Gegenfahrbahn und touchierte dort einen entgegenkommenden Seat Ibiza. Anschließend schleuderte der Wagen am rechten Grünstreifen entlang, prallte gegen die Böschung und kam schlussendlich auf der Fahrspur des Gegenverkehrs zum Stehen. Kurz nachdem der Wagen zum Stillstand kam, stieg der Unfallfahrer aus seinem Auto und rannte circa 50 Meter in Richtung Möckmühl. Die Mitfahrer aus dem Seat rannten hinterher. Nachdem der Unfallverursacher über eine Böschung in Richtung Wald abbog, schafften es die Zeugen ihn durch Zurufen zum Anhalten zu bringen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest an der Unfallstelle brachte den möglichen Unfallgrund zum Vorschein. Circa 1,2 Promille zeigte das Testgerät an. Der Mann hatte sich bei dem Unfall leichte Verletztungen zugezogen und musste ärtzlich behandelt werden. Nach Abgabe einer Blutprobe wurde sein Führerschein beschlagnahmt. Der von ihm gefahrene Skoda war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Eppingen-Adelshofen: Schweinestall brennt

Am Donnerstag, 11.06.2020, um 14.33 Uhr, wurde durch die Integrierte Leitstelle ein Brand einer Scheune in Adelshofen mitgeteilt. Im Raum stand, dass es sich eventuell um einen Schweinestall handeln soll. Vor Ort konnte dann festgestellt werden, dass es sich tatsächlich um einen an ein dortiges Wohngebäude angebauten Schweinestall mit 10 Schweinen handelt. Das Feuer konnte durch den Besitzer gelöscht werden, keines der Tiere kamen zu Schaden. Eine weitere Person, welche beim Löschen unterstützte, wurde vor Ort wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt. Eine stationäre Aufnahme war jedoch nicht notwendig. Die Brandursache dürfte nach ersten Erkenntnissen in einem technischen Defekt zu suchen sein. Die Höhe des Sachschadens ist bislang nicht bekannt. Die Feuerwehr war 6 Fahrzeugen und 39 Mann vor Ort, ebenso ein Krankenwagen.

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Original Quelle Presseportal.de

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