Polizei-Berichten für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 22.08.2016

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Unbekannter Toter – Wer kann Hinweise geben?

KARLSTEIN A.MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein Spaziergänger hat am Sonntagmorgen einen Toten unterhalb der Kiliansbrücke im Ortsteil Dettingen gefunden. Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen zur Todesursache und zur Identität des Verstorbenen aufgenommen.

 

Gegen 08.10 Uhr am Sonntagmorgen erreichte die Polizei der Anruf eines Spaziergängers. Er war auf der Kiliansbrücke unterwegs und wurde auf eine leblose Person aufmerksam, die unterhalb der Brücke auf einer Wiese neben dem Fußweg lag. Der Zeuge verständigte sofort Polizei und Rettungsdienst. Der Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Nachdem die Todesursache und die Identität des Mannes unklar sind, hat die Kripo Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg die weiteren Ermittlungen übernommen. Im Zuge dessen haben sich bislang keine Hinweise auf eine Straftat ergeben, die im Zusammenhang mit dem Tod des Mannes stehen könnte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft soll auch eine Obduktion nähere Erkenntnisse bringen.

Die Kripo bittet jetzt um Zeugenhinweise sowohl zur Identität des etwa 50 bis 55 Jahre alten Mannes, als auch um Angaben von Personen, die den Mann in der Nacht zum Sonntag im Bereich der Brücke auf bayerischer oder hessischer Seite gesehen haben. Möglicherweise hatte er sich auch auf der Dettinger Kerb aufgehalten und jemand kann sich erinnern.

 

Von dem Verstorbenen liegt folgende Personenbeschreibung vor:

  • circa 50 bis 55 Jahre alt
  • etwa 180 Zentmeter groß
  • circa 90 Kilogramm schwer
  • hohe Stirn mit Geheimratsecken und Glatze am Hinterkopf
  • Bekleidung: hellgraues Stoffhemd mit Streifen, blau-schwarze Adidas-Laufschuhe, Bluejeans mit schwarzem Gürtel
  • vermutlich Raucher (Marlboro Red)

 

Anrufe bitte an die Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732.

 

Audiodatei

 

Versuchter Einbruch in Gaststätte – Tür hält stand – Kripo ermittelt

WÜRZBURG / HEIDINGSFELD. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat ein Unbekannter versucht gewaltsam in eine Gaststätte einzudringen. Die Hintertüre hielt stand. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Zeugenhinweise entgegen.

 

Ein Unbekannter hat zwischen Samstagnacht, 22:30 Uhr, und Sonntagmorgen, 08:00 Uhr, versucht in ein Café in der Klingenstraße im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld gewaltsam einzudringen. Die Türe hielt jedoch der Einwirkung stand und somit blieb es nur bei einem Versuch. Der Täter konnte unerkannt entkommen.

 

Die Kriminalpolizei ermittelt bereits und hofft auf Zeugenhinweise. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Umgebung der Klingenstraße beobachten konnte, wird gebeten, dies der Polizei unter Tel. 0931 / 457 – 1732 mitzuteilen.

 

Schwerer Unfall auf A 7 – Nicht angeschnallter 24-Jähriger aus Dachfenster geschleudert

BIEBELRIED, LKR. KITZINGEN. Mit schweren Kopfverletzungen ist ein junger Mann am späten Sonntagabend nach einem Unfall in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Sein Pkw hatte sich nach einem Reifenplatzer mehrfach überschlagen. Dabei wurde er aus dem Dachfenster geschleudert. Drei weitere Insassen waren angeschnallt und wurden leicht verletzt in eine Klinik eingeliefert. Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried übernahm die Unfallaufnahme und leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Fahrer ein.

 

Es war kurz vor Mitternacht, als der Mann aus Frankfurt mit etwa 150 km/h auf der A 7 in Richtung Kassel unterwegs war. Er fuhr auf dem linken Fahrstreifen, als einer der Hinterreifen platzte. Der 24-Jährige versuchte noch gegenzulenken, geriet dabei jedoch ins Schlingern und kam von der Fahrbahn ab. Der BMW überschlug sich mehrmals im Grünstreifen, wobei der Fahrer durch das geöffnete Dachfenster geschleudert wurde und bewusstlos liegen blieb. Die anderen Insassen konnten sich leichtverletzt selbstständig aus dem Wrack befreien. Der 24 Jahre alte Schwerverletzte wurde vor Ort versorgt und anschließend in eine Klinik gebracht. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 6.000 Euro belaufen.

An dieser Stelle verweist die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried eindringlich darauf, dass der Sicherheitsgurt noch immer Lebensretter Nummer Eins ist – noch vor dem Airbag. Es passieren leider regelmäßig Unfälle, bei denen schwere oder tödliche Verletzungen auf den fehlenden Sicherheitsgurt zurückzuführen sind.

PP Unterfranken